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#heiseshow: Musik im Netz - bringt Streaming das Aus für Song-Downloads?

Musik im und aus dem Netz ist im Umbruch. Streaming boomt. Downloads gehen zurück. Künstler beklagen mangelnde Einnahmen, die Musikindustrie ist zuversichtlich. Was bei Musik im Netz auf uns zukommt, diskutieren wir in einer neuen #heiseshow.

Streaming von Musik im Netz boomt, Streams und Umsätze steigen rasant. Mancher sieht da schon das Ende für den Download von Songs gekommen: Die Gerüchte halten sich hartnäckig, dass etwa Apple mit seinem iTunes-Dienst zum Musik-Downlaid einstellen will – seit Jahren gibt es rückläufige Download-Zahlen. Stattdessen setzt wohl auch Apple voll auf seinen Streamingdienst Apple Music.

Der Boom des Streamings bedeutet aber noch lange nicht, dass damit auch gute Geschäfte gemacht werden. Musiker beklagen immer wieder, wie wenig für sie an Einnahmen beim Streaming abfällt, selbst Topstars hätten wohl Schwierigkeiten, nur mit Streaming ihr Leben zu fristen. Für die Musikindustrie allerdings machen die Streaming-Einnahmen mittlerweile einen recht großen Batzen in ihrer Bilanz aus. Bei den Streaming-Diensten selbst ist die Konkurrenz groß, sodass alle knapp kalkulieren – und in der Regel Verluste einfahren.

Und die User? Für die ist Streaming natürlich erst einmal äußerst praktisch. Millionen von Songs immer im direkten Zugriff, und auch noch der ausgefallenste Musikgeschmack wird in der Regel ausreichend bedient. Selbst Beschränkungen des Datenvolumens im Mobilfunk sind für viele Nutzer mittlerweile kein Grund mehr, aufs Musik-Streaming zu verzichten. Und in die meisten Musiksysteme für zu Hause sind viele Dienste eh schon lange integriert. Puristen beklagen aber oft mangelnde Qualität bzw. zu geringe Bitrate der komprimiert gestreamten Songs. Zudem: Endet das Abo, ist die Musik weg, ganz im Unterschied zur gekauften und heruntergeladenen Musik.