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Pedelec auf Steroiden

Pedelec auf Steroiden

Bild: eRockit Systems

Mit dem eRockit geht es sehr geschwind elektrisch durch die Lande.

Das eRockit könnte man für ein ungewöhnlich gestyltes, aber konventionelles Elektromotorrad halten, wäre da nicht ein eigenwilliges Bedienelement: Tretkurbeln wie bei einem Pedelec. Sie treiben nicht das Hinterrad an, sondern einen Generator, dessen Strom einen Elektromotor mit 5 Kilowatt Dauer- und 16 Kilowatt Spitzenleistung speist. Das reicht laut Anbieter für knapp 90 km/h. Der Löwenanteil der Leistung stammt also nicht vom Fahrer, sondern vom Akku (6,6 Kilowattstunden, circa 120 Kilometer Reichweite).

Die 100 bis 150 Watt, die ein normal trainierter Radler auf die Pedale bringt, tragen zur Fortbewegung nur marginal bei. Der Grund für die Hybridlösung ist eher ein psychologischer: Wie bei einem klassischen Pedelec bestimmt die Tretleistung das Tempo. Der Fahrer muss sich zwar anstrengen, erlebt aber gleichzeitig eine Vervielfachung der eigenen Muskelkraft. Voraussetzungen sind ein Führerschein für Leichtkrafträder und ein solider Helm. Dann darf der Pedaleur sogar auf die Autobahn.

Das eRockit entstand vor rund zehn Jahren in der Berliner Bastlerszene. Nach einigen Prototypen wurde es still um das Projekt, doch nun wurde es wiederbelebt. Die ersten hundert Kraft-Räder einer limitierten Serie lassen sich jetzt vorbestellen.

Produkt: eRockit
Hersteller: eRockit Systems
Preis: 11850 Euro

(TR Online)

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