Logo von Security

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.684.054 Produkten

Gerald Himmelein

Pwn2Own: Google will Sicherheitslücken großzügig belohnen

Vom 7. bis 9. März findet in Vancouver der sechste Pwn2Own-Sicherheitswettbewerb statt. Auf der dreitägigen Veranstaltung geht es darum, festgelegte Rechnerkonfigurationen mit Windows oder Mac OS X über Sicherheitslücken zu unterwandern. Die Sieger erhalten neben Preisgeldern die Hardware, auf denen der Exploit ausgeführt wurde. Bisher ist Google Chrome der einzige Browser, der im Rahmen des jährlichen Sicherheitswettbewerbs noch nie unterwandert wurde.

Anzeige

Einem Blog-Eintrag zufolge wollte Google den Pwn2Own-Wettbewerb ursprünglich direkt sponsern. Dieses Angebot zog der Konzern zurück, weil Teilnehmer den geänderten Regeln zufolge auch dann teilnehmen dürfen, wenn sie ihre Exploit-Methoden nicht vollständig offenlegen. Bisher war Full Disclosure bei Pwn2Own eine feste Teilnahmebedingung. Die Veranstalter haben die Änderung der Regeln damit erklärt, dass der Wettbewerb damit weniger vom Zufall abhängig sein soll und Patts vermieden werden können.

Mit den Preisgeldern will Google einen Anreiz dafür schaffen, dass die Teilnehmer ihre Exploits trotz der neuen Regeln vollständig offenlegen. Für einen funktionierenden Windows-Exploit gegen Chrome selbst bietet Google 60 000 US-Dollar; für einen Exploit in Kombination mit anderen Modulen will Google 40 000 US-Dollar zahlen. Für jenseits von Chrome offengelegte Lücken gibt es einen "Trostpreis" in Höhe von 20.000 US-Dollar. Google will pro Kategorie mehrere Preise zahlen, bis der Gesamtbetrag die versprochene Million erreicht.

Google betreibt schon länger ein "Chromium Security Rewards Program", das in Chrome gefundene Sicherheitslücken mit Geld belohnt. Dem Hersteller zufolge hat Google über dieses Programm bereits über 300.000 US-Dollar an Sicherheitsforscher ausgezahlt. (ghi)

Kommentieren

Themen:

Anzeige
  1. Pwn2Own: Flash, Edge, Safari, Windows, macOS und Linux geknackt

    Pwn2Own: Flash, Edge, Safari, Windows und Linux geknackt

    Alle Betriebssysteme sind unsicher, Flash und die meisten Browser sowieso. Der alljährliche Pwn2Own-Wettbewerb beweist mal wieder, dass Zero-Day-Lücken überall schlummern und nur darauf warten, ausgenutzt zu werden.

  2. Mozilla reagiert zügig auf Firefox-Exploit des Hacker-Wettbewerbs Pwn2Own

    Mozilla reagiert zügig auf Firefox-Exploit des Hacker-Wettbewerbs Pwn2Own

    Die Entwickler des Webbrowsers Firefox haben in der aktuellen Version 52.0.1 eine kritische Sicherheitslücke geschlossen, die Hacker erst kürzlich entdeckten.

  3. Mobile Pwn2Own: Hacker knacken Samsung S8 mittels beachtlicher Sicherheitslücken-Combo

    Mobile Pwn2Own: Hacker knacken Samsung S8 mittels beachtlicher Sicherheitslücken-Combo

    Auf dem Mobile-Pwn2Own-Wettbewerb haben Hacker zwei Tage lang mobile Geräte von Apple, Huawei und Samsung erfolgreich attackiert. Der Veranstalter schüttete dafür in der Summe 515.000 US-Dollar aus.

  4. Chrome Enterprise: Google will mit Chromebooks in Unternehmen

    Chrome Enterprise: Google will mit Chromebooks ins Unternehmen

    Google ist mit Chromebooks im US-Ausbildungsbereich erfolgreich und will nun auch Unternehmen erobern. Dabei soll das neue Lizenzprogramm Chrome Enterprise helfen. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Integration in Microsoft Active Directory.

  1. Chrome blockt Zertifikate mit Common Name

    Chrome blockt Zertifikate mit Common Name

    Wenn der seit Jahren etablierte, hauseigene Dienst plötzlich den HTTPS-Zugang verwehrt, liegt das vermutlich an einer Neuerung der aktuellen Chrome-Version: Google erzwingt den Einsatz der RFC-konformen "Subject Alt Names" und viele Admins müssen deshalb jetzt Hand anlegen.

  2. Welche Browser unterstützen HTML5?

    Es gibt dutzende Web-Browser, die für unterschiedliche Zwecke gedacht sind. Aber welche unterstützen HTML5-Webseiten?

  3. Böse, weil man zu sehr nicht böse sein möchte?

    Die neue YouTube-Zensur verschärft Googles Imageproblem

  1. Fahrbericht: Ford Expedition 2018

    Ford Expedition

    In den USA herrschen, was die richtige Fahrzeuggröße angeht, vielfach andere Vorstellungen als in Europa. Ein Ausflug mit dem für europäische Verhältnisse riesigen, auf dem US-Markt recht populären Ford Expedition 2018 zeigt dies eindrücklich

  2. Missing Link: Von Maschinenethik und vom Datenschatz der Therapie- und Pflegeroboter

    Missing Link: Von Maschinenethik und Datenschatz der Therapie- und Pflegeroboter

    "Wie groß wäre das Interesse an den Daten von Michael Schumacher!" Roboter in Pflege und Therapie stellen uns vor ganz neue Probleme, was die Ethik im Robotereinsatz und den Datenschutz angeht, meint der Wirtschaftsinformatiker und Ethiker Oliver Bendel.

  3. Plagiats-Jägerin: Kaum Fortschritte im Kampf gegen Ideen-Klau bei Doktorarbeiten

    Schavan

    Weil die frühere Bildungsministerin Annette Schavan in ihrer Doktorarbeit plagiiert hat, trat sie vor fünf Jahren zurück. Was hat sich seitdem an den Unis getan?

  4. Neuer Miniaturisierungsrekord bei Delta-Robotern

    Neuer Miniaturisierungsrekord bei Delta-Robotern

    Forscher der Harvard University haben Industrieroboter auf eine Größe von wenigen Millimetern geschrumpft.

Anzeige