Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.701.081 Produkten

Denise Bergert 144

Xiaomi kündigt Vorzeige-Smartphone Mi 6 an

Xiaomi kündigt Vorzeige-Smartphone Mi 6 an

Das Mi 6 wird in vier Farben sowie als Sonderausgabe Mi 6 Ceramic angeboten.

Bild: Miui

Das neue Smartphone-Flaggschiff von Xiaomi bietet einen Snapdragon-835-Prozessor und eine Dual-Kamera zum Preis von umgerechnet 340 Euro.

Anzeige
Xiaomi MI-6 64GB schwarz
Xiaomi MI-6 64GB schwarz ab € 387,33

Der chinesische Hersteller Xiaomi kündigt mit dem Mi 6 sein neues Smartphone-Flaggschiff an. Als Herzstück des Geräts dient der Snapdragon 835 von Qualcomm, der aktuell nur im morgen erscheinenden Samsung Galaxy S8 stecken wird, aber auch in Sonys kommendem Xperia XZ Premium Verwendung finden soll. Während Samsung und Sony für die High-End-Rechenpower 799 beziehungsweise 749 Euro verlangen, erscheint das Xiaomi Mi 6 mit umgerechnet 340 Euro schon fast als Schnäppchen.

Anzeige

Der LCD-Bildschirm des Mi 6 bietet Full-HD-Auflösung und eine Diagonale von 5,15 Zoll. Er wird von einer gebogenen Glasscheibe eingeschlossen, die auch die Rückseite des Smartphones abdeckt, der Rahmen besteht aus Edelstahl. Alternativ ist das Mi 6 auch mit einer kratzfesten Keramik-Rückseite erhältlich. Der Home-Button unterhalb des Displays dient gleichzeitig als Fingerabdrucksensor. Laut Hersteller ist das Mi 6 gegen Spritzwasser geschützt, eine IP-Zertifizierung hat das Gerät jedoch nicht.

Rückseitig verbaut Xiaomi zwei Kameralinsen, die jeweils Fotos mit einer Auflösung von 12 Megapixeln schießen: Das Weitwinkelobjektiv mit einer Offenblende von f/1.8 besitzt einen optischen Bildstabilisator, die Telelinse mit f/2.6 ist hingegen für Porträts geeignet. Das Xiaomi Mi 6 kann Videos in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde oder Zeitlupen-Videos mit 120 Bildern in 720p-Auflösung aufnehmen. Frontseitig verbaut Xiaomi eine Selfie-Kamera mit 8-Megapixel-Auflösung.

Der Achtkernprozessor Snapdragon 835 im Xiaomi Mi 6 taktet mit bis zu 2,45 GHz, ihm stehen 6 GByte LPDDR5-RAM zur Seite. Der interne Speicher fasst je nach Ausführung 64 oder 128 GByte. Eine Erweiterung über microSD-Karten ist nicht vorgesehen, das Smartphone bietet jedoch Platz für zwei Nano-SIM-Karten. Aufgeladen wird der 3350 mAh große Akku per USB-C-Anschluss an der Unterseite. Dank Quick Charge 3.0 soll er sich schneller betanken lassen. Neben Bluetooth 5.0 und WLAN nach dem ac-Standard unterstützt das Mi 6 auch NFC. Auf eine Klinkenbuchse für Kopfhörer verzichtet Xiaomi jedoch.

Xiaomi will das Mi 6 ab dem 28. April in den Farben Weiß, Schwarz, Blau und Silber in China anbieten. Die 64-GB-Version kostet dort umgerechnet 340 Euro, die 128-GB-Version wird für umgerechnet 396 Euro angeboten. Für die Keramik-Fassung mit 128 GB Speicher und vergoldeter Kamera-Einfassung werden umgerechnet 405 Euro fällig. Da das Xiaomi Mi 6 offiziell nicht in Deutschland angeboten wird, bleibt Interessierten nur der Import des Smartphones. Hierbei muss jedoch bedacht werden, dass das hierzulande genutzte LTE-Band 20 vom Mi 6 nicht unterstützt wird. (Denise Bergert) / (anw)

144 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Xiaomi Mi Mix 2: Nahezu randloses China-Smartphone bekommt Neuauflage

    Xiaomi Mi Mix 2: Nahezu randloses China-Smartphone bekommt Neuauflage

    Das Xiaomi Mi Mix war das erste Smartphone mit annähernd randlosem Display. Jetzt gibt es mit dem Mi Mix 2 einen Nachfolger, der etwas kleiner und technisch kompetenter ist.

  2. Archos Diamond Omega: Randloses Smartphone mit zwei Dual-Kameras

    Archos Diamond Omega: Randloses Smartphone mit zwei Dual-Kameras

    Das in Deutschland nicht erhältliche Nubia Z17S kommt über eine Partnerschaft mit Archos hierzulande als Diamond Omega in den Handel.

  3. Razer Phone: Razer stellt Smartphone für Gamer vor

    Razer Phone: Razer stellt Smartphone für Gamer vor

    Das Razer Phone soll Inhalte mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz besonders flüssig darstellen. Als Zielgruppe für das 750 Euro teure Gerät fasst der Peripherie-Hersteller Gamer ins Auge.

  4. Highend-Smartphones Samsung Galaxy S8 und S8+: Mehr Display und Desktop-Modus

    Samsung Galaxy S8 und S8+

    Nun sind Galaxy S8 und S8+ offiziell vorgestellt, unser erster Eindruck: So konsequent hat Samsung das Konzept "Großes Display, kompaktes Gehäuse" noch nie umgesetzt. Assistent Bixby bekommt eine eigene Taste, ist aber hierzulande zum Start nicht nutzbar.

  1. Ein bisschen Science-Fiction: Samsung Galaxy S8 und S8+ im Test

    Ein bisschen Science-Fiction: Samsung Galaxy S8 und S8+ im Test

    Volltreffer für Samsung: Galaxy S8 und S8+ sind nicht nur die schnellsten Android-Smartphones, die wir jemals im c't-Testlabor hatten. Sie setzen auch optisch Trends. Der Assistent Bixby ist allerdings noch ziemlich peinlich.

  2. Samsung Galaxy S7 und S7 Edge im Test: Schnell, langer Atem, lichtempfindliche Kamera

    Samsung Galaxy S7 und S7 Edge im Test: Schnell, langatmig, lichtempfindliche Kamera

    Samsung setzt mit seinen High-End-Smartphones der Galaxy-S-Serie immer wieder die Maßstäbe für Android-Smartphones. Das ist dem Unternehmen auch beim Galaxy S7 und S7 Edge gelungen, vor allem in puncto Performance und Kamera – im c't-Test kamen aber auch einige Schwächen zum Vorschein.

  3. Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

    Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

    Googles neue Pixel-Smartphones sind High-End-Geräte mit Oberklasse-Hardware, Spitzenkamera, unverbasteltem Android und offline-Musikerkennung. Auch der Preis liegt am oberen Rand für Android-Smartphones. Wir haben getestet, ob die Rechnung aufgeht.

  1. Welt-Pressefoto des Jahres 2017: Die Nominierungen stehen fest

    Zivilisten während der Kämpfe um die irakische Stadt Mossul

    Bilder von Krieg und Frieden, Liebe und Hass, Natur und Naturzerstörung – mehr als 4500 Fotografen haben sich am World Press Photo Contest für das beste Pressefoto des Jahres 2017 beteiligt, nun steht die Vorauswahl für die besten Aufnahmen fest.

  2. Erpressung von HBO: Hacker veröffentlichen mehr Material

    HBO, Hacker

    Seit einigen Wochen muss sich der US-Bezahlsender HBO mit Lösegeldforderungen einer Hackergruppe herumschlagen. Diese soll 1,5 Terabyte an Daten kopiert haben und droht mit der stückweisen Veröffentlichung.

  3. Polizei, Feuerwehr und Facebook – viele Fälle für Hamburgs Datenschutzbeauftragten

    Polizei, Feuerwehr und Facebook – viele Fälle für Hamburgs Datenschutzbeauftragten

    Die Datenschutzgrundverordnung steht vor der Tür. Die Hamburger Datenschützer haben vor ihrem Inkrafttreten nach eigenen Angaben so viel zu tun, dass sie Alarm schlagen.

  4. HTTP-Status 418 "Ich bin eine Teekanne" darf bleiben

    Fehlercode 418

    Der HTTP-Statuscode 418 "I'm a tea pot" war eigentlich als Aprilscherz gedacht und drohte, aus dem Netz zu verschwinden. Doch nun könnte der sinnlose Fehlercode sogar zum offiziellen IETF-Standard werden.

Anzeige