Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.735.396 Produkten

22

Wolfspeed-Übernahme durch Infineon gescheitert

Wolfspeed-Übernahme durch Infineon gescheitert

Bild: cree.com

Nachdem sich US-Behörden gegen die geplante Übernahme gewandt hatten, hat Wolfspeed-Mutter Cree sie nun abgesagt.

Nach dem Veto der US-Behörden hat sich die Übernahme des Halbleiterspezialisten Wolfspeed durch Infineon endgültig zerschlagen. Der Wolfspeed-Mutterkonzern Cree erklärte den 850 Millionen Dollar (796 Millionen Euro) teuren Verkauf für gescheitert.

Anzeige

Vor einer Woche hatte die US-Regierung die Unternehmen informiert, das im Juli 2016 eingefädelte Geschäft als Risiko für die nationale Sicherheit einzustufen. Zunächst hatten Cree und Infineon noch den Versuch angekündigt, die Behörden umzustimmen. Sie hätten jedoch keine Alternativen finden können, hieß es nun.

"Wir sind enttäuscht, dass der Wolfspeed-Verkauf an Infineon nicht abgeschlossen werden kann", teilte Cree-Chef Chuck Swoboda mit. Er kündigte an, sich jetzt wieder auf das Wachstum der Sparte konzentrieren zu wollen. Zudem stellte sein Konzern Infineon eine Ausfallgebühr in Höhe von 12,5 Millionen Dollar in Rechnung.

Infineon-Chef Reinhard Ploss hatte die Wahrscheinlichkeit, dass der Zukauf noch zustande kommt, in der Hauptversammlung in München zuvor bereits als "extrem gering" bezeichnet. Die Anleger reagierten besorgt. "Das war jetzt keine gute Nachricht", sagte Aktionärsschützerin Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. (dpa) / (anw)

22 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Uber verschwieg Daten-Diebstahl bei 50 Millionen Kunden

    Uber

    An Skandale um den Fahrdienst-Vermittler Uber konnte man sich schon gewöhnen, doch eine neue Enthüllung offenbart schockierende Verantwortungslosigkeit. Hacker stahlen schon 2016 Daten von 57 Millionen Fahrgästen und Fahrern, Uber verschwieg das.

  2. Trotz schlechterer iPhone-Verkäufe: Apple verdient 11 Milliarden Dollar – und zahlt Aktionären mehr

    Apple

    Der Konzern verkaufte etwas weniger Smartphones als im Vorjahresquartal, dafür mehr Macs. Das iPad schrumpft weiter. Für Aktienrückkäufe und Dividenden will Apple jetzt bis zu 300 Milliarden Dollar ausgeben.

  3. Geldmangel: Soundcloud übersteht Lostag

    Offener Gitarrenkoffer

    Soundcloud braucht dringend Geld. Am heutigen Freitag müssen sich die Investoren entscheiden, ob sie frisches Kapital zuschießen und teilweise auf bisherige Ansprüche verzichten, oder ob sie die Firma ihrem Schicksal überlassen.

  4. Patentstreit mit Apple: Qualcomm leidet

    Qualcomm

    Die jüngsten Quartalszahlen des Funkchipspezialisten, der sich derzeit mit dem iPhone-Hersteller im Clinch befindet, zeigen einen deutlichen Umsatzrückgang.

  1. US-Behörden kontra Kryptowährungen

    US-Behörden kontra Kryptowährungen

    Die amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission will sich sogenannte Initial Coin Offerings künftig ganz genau ansehen. Start-ups suchen nach Lösungen, um den Hype aufrechtzuerhalten.

  2. Wie Länder auf Bitcoin und andere Kryptowährungen reagieren

    Teil 1: Die USA, Asien und Russland

  3. Mutanten auf dem Acker

    Mutanten auf dem Acker

    Kühe ohne Hörner, Schweine ohne Schwänze – und fast keine Regulierung: Die Gentechbranche in den USA hat einiges vor.

  1. Vorstellung: Nissan Leaf 2

    Nissan Leaf 2

    Nissan stellt die zweite Version des Bestsellers Leaf vor. Konzeptionell sind die Unterschiede zum Vorgänger, abgesehen vom üblichen Batteriewachstum, gering. Kaizen, die schrittweise Verbesserung, hat sich aber als Erfolgsrezept bewährt, und dabei darum bleiben die Japaner dabei

  2. Keine Strafen: Österreich zieht neuem Datenschutz die Zähne

    Überlebensgroße Statuen, die herzlich lachen

    In letzter Minute nimmt Österreich der neuen EU-Datenschutzverordnung den Biss, die meisten Verstöße werden straffrei bleiben. Und Datenschutz-NGOs dürfen keinen Schadenersatz eintreiben.

  3. Lexus ES in siebter Generation

    Lexus ES

    Nach seiner Vorstellung auf der Peking Motorshow kommt der Lexus ES erstmals auch in Europa auf den Markt. Ab Januar 2019 soll eine modernisierte Version auf Toyotas neuer Basis TNGA mit Hybridantrieb in Europa das etwas größere Standardantriebsmodell Lexus GS ablösen

  4. China bei Elektroautos weit voraus

    China setzt bei Elektoautos Maßstäbe

    Lange waren deutsche Hersteller auf dem wichtigsten Automarkt der Welt kaum zu schlagen. Doch im rasant wachsenden Geschäft mit Elektroautos droht die chinesische Konkurrenz davonzufahren.

Anzeige