Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.508.171 Produkten

Axel Vahldiek 52

Windows 10: Dank Creators Update mehrere Partitionen auf USB-Sticks

Windows 10: Dank Creators Update mehrere Partitionen auf USB-Sticks

Auf USB-Sticks, die sich als Wechsellaufwerk melden, wollte Windows seit jeher nur eine Partition anzeigen und verwalten. Nun geht das auch mit mehreren. c't entdeckte das zufällig bei den Arbeiten an Desinfec't 2017.

USB-Laufwerke melden sich je nach Firmware als Wechselmedium (drive_removable) oder Festplatte (drive_fixed). Eine der Auswirkungen unter Windows war jahrelang, dass das Betriebssystem auf Wechselmedium-Laufwerken (und damit auf dem Großteil aller USB-Sticks) grundsätzlich nur eine Partition anzeigte. Nur auf USB-Festplatten und einigen wenigen Sticks, die sich dank spezieller Firmware als Festplatte melden, ließen sich bislang mehrere Partitionen einrichten. Solche Sticks sind oft daran zu erkennen, dass sie "Windows to go"-zertifiziert sind. Die Datenträgerverwaltung zeigt nun alle Partitionen eines USB-Sticks an.
Die Datenträgerverwaltung zeigt nun alle Partitionen eines USB-Sticks an. Bei dem Wechselmedium handelt es sich um einen Desinfec't-Stick Vergrößern

Mit dieser Einschränkung ist nun Schluss, zumindest unter Windows 10: Nach dem Einspielen des Creators Update, das Windows 10 auf die Versionsnummer 1703 hebt, erkennt Windows auf allen USB-Sticks alle darauf vorhandenen Partitionen. Darüber hinaus lassen sich damit nun auch unter Windows selbst mehrere Partitionen einrichten.

Auswirkungen

An der Anzahl der für "Windows to go" nutzbaren USB-Laufwerke ändert das aber offenbar nichts: Bei einem ersten kurzen Test wollte Windows 10 weiterhin nur USB-Platten sowie Sticks mit spezieller Firmware akzeptieren. Weitere Informationen dazu finden Sie im c't-Artikel "Zum Andocken, Windows 8 auf USB-Laufwerken installieren". Lästig: Steckt man etwa einen Desinfec't-Stick mit mehreren Partitionen an, öffnet Windows alle und möchte die Linux-Systempartitionen auch gleich formatieren.
Lästig: Steckt man etwa einen Desinfec't-Stick mit mehreren Partitionen an, öffnet Windows alle und möchte die Linux-Partitionen auch gleich formatieren. Vergrößern

Auswirkungen hat die Neuerung hingegen auf unser Desinfec't, genauer gesagt auf Desinfec't-Sticks. Unser Virenreinigungswerkzeug nutzt mehrere Partitionen, was unter Windows bislang nicht störte, weil das Betriebssystem alle bis auf die erste ignorierte. Nun sieht Windows zwar alle Partitionen, kann jedoch mit dem darauf befindlichen Linux-Dateisystem nichts anfangen und bietet daher ungefragt das Formatieren an. Insgesamt sechs Mausklicks sind erforderlich, um die drei Nachfragen jeweils erst abzubrechen und den Abbruch dann auch noch zu bestätigen. Das Problem ist zwar letztlich ein rein kosmetisches, das die Fähigkeiten von Desinfec't nicht beeinträchtigt, lästig ist es aber natürlich trotzdem. Wir arbeiten derzeit an einer Lösung für das in c't 12/2017 erscheinende Desinfec't 2017. (axv)

52 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Komfortabel Viren jagen: Desinfec't 2016 ist da

    Komfortabel Viren jagen: Desinfec't 2016 ist da

    Das beliebte Sicherheits-Tool der c't hat nun neben den Viren-Scannern von Avira, ClamAV und Kaspersky erstmals Eset NOD32 mit an Bord. Zudem kann man jetzt unter gewissen Voraussetzungen einen Desinfec't-Stick ohne DVD-Laufwerk bauen.

  2. Windows 10: Creators Update ist zum Download verfügbar

    Windows 10: Creators Update ist zum Download verfügbar

    Das Creators Update für Windows 10, auch als Version 1703 bekannt, ist ab sofort via Upgrade-Tool, Media Creation Tool, MSDN und TechNet zu haben.

  3. Patches bügeln kleinere Fehler im Sicherheits-Tool Desinfec't aus

    Patches bügeln kleinere Fehler in Desinfec't 2016 aus

    Die c't-Redaktion hat verschiedene Bugs in Desinfec't 2016 ausgemerzt. Davon profitiert auch die aktuelle Version Desinfec't 2016/17.

  4. Microsoft verlängert Windows-7-Support für Skylake-PCs bis 2020

    Intel Core i5-6500 "Skylake"

    Das Support-Ende für Windows 7 auf ausgewählten Skylake-Rechner wird verschoben, aber kommende Prozessoren von AMD und Intel will Microsoft weiterhin nur mit Windows 10 unterstützen.

  1. nachgehakt: Was kann der Virenjäger Desinfec't 2016?

    nachgehakt: Was kann der Virenjäger Desinfec't 2016?

    Wir haben das beliebte Live-System zum Viren-Scannen neu aufgelegt. Dennis Schirrmacher erklärt, wie man Desinfec't einsetzt und wo die Grenzen sind.

  2. SSD im Mac nachrüsten: Vorteile und Vorbereitung auf den Einbau (Teil 1)

    MacBook Pro mit SSD

    Eine SSD bringt gegenüber einer Festplatte oder einem Fusion Drive eine enorme Geschwindigkeitssteigerung. Selbst große SSDs sind längst billig zu haben. Wir zeigen in dieser Artikelserie, wie der Einbau – je nach Mac – genau geht und was Sie dafür brauchen.

  3. Raspberry Pi einrichten

    In dieser Anleitung zeigen wir, wie man Raspbian auf dem Raspberry Pi installiert und die wichtigsten Einstellungen nach der Installation. Auch auf die Hardware wird dabei eingegangen, zum Beispiel die Wahl eines passenden Netzteils.

  1. Reportage: Mercedes Classic Center Fellbach

    Im Mercedes Classic Center Fellbach

    Im Mercedes Classic Center werden alle je gebauten Mercedes- und Daimler-Modelle betreut, gepflegt, repariert, restauriert und notfalls wieder neu aufgebaut. Wenn man möchte, bekommt man einen viele Jahrzehnte alten Neuwagen

  2. Zwei Jahre Apple Watch: Fast so groß wie Rolex

    Apple Watch in Berlin

    In dieser Woche feiert die Computeruhr aus Cupertino runden Geburtstag. Mac & i blickt zurück.

  3. Kommentar zu Amazons Echo Look: 1 und 3 und 2 und los!

    Kommentar: Amazons Echo Look - 1 und 3 und 2 und los!

    Mit dem Look erweitert Amazon seine Echo-Serie um ein Gerät mit Kamera, das Modetipps gibt. Dabei vergisst der Online-Händler, an der eigentlichen Baustelle zu arbeiten: Alexa.

  4. Karl Klammer wurde auf dem Mac gestaltet

    Microsofts Clippy wurde auf dem Mac gestaltet

    In einem Interview hat Kevan Atteberry, der Illustrator des von vielen Nutzern hassgeliebten Office-Assistenten, Details über die Entstehung verraten.

Anzeige