Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.508.171 Produkten

Ben Schwan 12

Wearable für die Haptik am Handgelenk: Armband mit vier Vibrationsmotoren

Armband mit vier Vibrationsmotoren

Das Moment-Wearable von Somatic Labs überträgt Signale vom Smartphone in haptische Vibtrationen – deutlich besser als Apple Watch und Co.

Eigentlich kennt man die Technik schon von Smartwatches: Diese haben eine Vibrationsmotor integriert, der sich etwa meldet, wenn neue Nachrichten eingegangen sind. Das US-Start-up Somatic Lab geht mit seinem Moment genannten Armband noch ein ganzes Stück weiter, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe ("Haptik am Handgelenk").

Das Gerät hat keinen Bildschirm, dafür aber vier Vibrationsmotoren. "Man fühlt, wie eine Form auf die Haut gemalt wird, ähnlich wie wenn jemand mit dem Finger die Haut berührt und ein Dreieck andeutet oder einen Pfeil, der in eine Richtung zeigt", erläutert Somatic-Labs-Chef und Mitbegründer Shantanu Bala. Mit Moment sei eine große Bandbreite an haptischem Feedback möglich, das das Gerät auf die Haut zeichnen könne. Dabei vibriert nie die ganze Hardware, die Abstufungen sind feiner.

Einen Bildschirm hat das System dagegen nicht. Entsprechend preiswert ist die Technik: Wer im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne frühzeitig bestellte, zahlte 130 Dollar, im Handel soll Moment ab Frühjahr 2017 knapp 160 Dollar kosten. Eingebaut ist eine Navigationsfunktion per GPS, Benachrichtigungen etwa bei eingehenden SMS sowie eine Metronomfunktion für Musiker.

Für Benachrichtigungen aus Apps, SMS-Botschaften und andere Nachrichten vom Smartphone kann man verschiedene taktile Muster auswählen, etwa eine bestimmte Vibration für einen Lieblingskontakt, damit man weiß, wer sich gerade meldet. Entwickler haben die Möglichkeit, Anwendungen zu schreiben, die sich von der Moment-App ansprechen lassen. Diese ist das zentrale Interface, über das man Moment konfiguriert und mit dem Wearable interagiert. Um eine Benachrichtigung zu wiederholen, kann man einen Knopf am Armband drücken oder eine Geste ausführen.

Mehr dazu bei Technology Review Online:

(bsc)

12 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. US-Professoren entwickeln hochpräzise mechanische Operationshilfe

    US-Professoren entwickeln hochpräzise mechanische Operationshilfe

    Ein mechanisches Gerät für nur 500 Dollar soll Chirurgen bei heiklen Eingriffen unterstützen. Die niedrigen Kosten könnten dafür sorgen, dass es sich auch in kleineren oder abgelegenen Krankenhäusern verbreitet.

  2. Künstliche Haare aus dem 3D-Drucker

    3D-Drucker kreieren künstliche Haare

    Mit einer neuen Software lassen sich komplexe Strukturen für den 3D-Druck vergleichsweise einfach aufbereiten.

  3. Einfach-Telefon Light Phone enttäuscht mit komplizierter Bedienung

    Einfach-Telefon Light Phone enttäuscht mit komplizierter Bedienung

    Das konsequent reduzierte Light Phone soll Nutzer zeitweise von der ständigen Vernetztheit am Smartphone befreien. Bei der konkreten Benutzung erweist es sich jedoch als relativ kompliziert.

  4. Ultraschall-Armband weist Sehbehinderte frühzeitig auf Hindernisse hin

    Ultraschall-Armband weist Sehbehinderte frühzeitig auf Hindernisse hin

    Ende dieses Monats soll in den USA ein Gerät auf den Markt kommen, das Menschen mit Sehschwäche dabei hilft, beim Gehen nicht gegen Hindernisse zu stoßen. Realisiert wurde es über Ultraschall-Sensoren und Warnungen per Vibration.

  1. Haptik am Handgelenk

    Haptik am Handgelenk

    Das Moment-Armband von Somatic Labs lenkt seinen Träger mittels Vibrationen durch unbekanntes Terrain – und kann noch deutlich mehr.

  2. Statistik der Woche: Daten aus dem Schlaf

    Statistik der Woche: Schlafen

    Zwischen sieben und neun Stunden Schlaf pro Tag empfehlen Experten. Unsere Infografik zeigt, dass die nur wenige Erwachsene bekommen.

  3. Statistik der Woche: Wie tödlich ist Diesel?

    Statistik der Woche: Wie tödlich ist Diesel?

    Einer US-Studie zufolge gehen 38.000 frühzeitige Todesfälle jährlich auf das Konto von Stickoxid-Emissionen von Diesel-Fahrzeugen. Unsere Infografik zeigt, welche Länder am meisten betroffen sind.

  1. Missing Link: Facebook weiß es nicht besser

    Open Compute Project: OCP-Server bei Facebook in Lulea

    Während die deutschen Wähler hoffentlich zahlreich zu den Wahllokalen gehen, muss sich Facebook inzwischen in der Heimat USA harten Fragen stellen. Wie weit hat der Konzern zum Wahlsieg Donald Trumps beigetragen?

  2. Vertuschung 2.0: Im Fall Amri erlebt man dieselben Methoden wie beim NSU-Skandal

    Der Untersuchungsausschuss in Berlin ist mit massiven Widerständen seitens der Polizei konfrontiert

  3. c't uplink 18.9: Das Auto von morgen, Hybridradios, Vorsicht Kunde!

    c't uplink 18.8: Galaxy Note 8, Windows härten, Tuxedo Linux-Notebook

    Heute in c't uplink diskutieren wir über die Zukunft des Autos. Wir haben Hybridradios mit FM, DAB+ und Internet getestet, und Georg Schnurer zeigt uns einen besonders ekligen Fall von "Vorsicht, Kunde!".

  4. Proteste in London gegen Rausschmiss von Uber

    Bestätigungsdialog "Delete Uber?"

    In London regt sich massiver Protest gegen die Schließung des Fahrdienstes. Mehrere Hunderttausend haben bereits eine Pro-Uber-Petition unterzeichnet.

Anzeige