Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.684.036 Produkten

Ulrike Kuhlmann 15

Wärmebildkameras für Drohnenflieger

Wärmebildkameras für Drohnenflieger

Wer beim Videodreh die Temperatur von Objekten wissen möchte oder in unzugänglicher Umgebung nach Leben sucht, braucht eine Infrarotkamera. Flir stellt Thermalkameras für Drohnen und eine robuste IR-Kamera für Handwerker vor.

IR-Kamera-Spezialist Flir stellt auf der CES neue Kameras mit IR-Sensoren vor. Zwei lassen sich unter Drohnen spannen, um zusätzlich zu herkömmlichen Videobildern auch die jeweils herrschenden Temperaturen zu erfassen.

Anzeige

Die Kameras sind so groß wie eine GoPro und passen deshalb auch genau in vorhandene Halterungen. Hier muss man also keine extra Befestigung anschaffen. Es gibt sie in zwei Versionen, eine kann die Temperatur nur auf dem über die Drohne verbundenen Display anzeigen, die andere erfasst die Temperaturen und speichert sie zu den Videobildern auf SD-Karte.

Beide nehmen auch ein herkömmliches Video mit Full-HD-Auflösung auf und überlagern dem Videobild das IR-Bild im Flir-eigenen MSX-Verfahren. So hat man stets im Blick, welche Temperatur zu welchem Objekt gehört. Man kann das Wärmebild alternativ auch als Bild-im-Bild in eine Ecke des Videobildes legen.

Der IR-Sensor hat 160 × 120 Pixel Auflösung. Die bessere Variante mit Temperaturspeicherung kostet 1300 US-Dollar, die simplere zum reinen Anzeigen der jeweiligen Temperatur gibts für 1000 US-Dollar. Beide Kameras sind seit dieser Woche in den USA im Handel und werden demnächst auch in Europa erhältlich sein.

Interessant sind die IR-Kameras an Drohnen für Inspektionen an unzugänglichen Bereichen, etwa auf einem hohen Flachdach. Auch die Feuerwehr und Rettungskräfte nutzen sie, etwa um Verletzte in starkem Rauch aufzufinden. Und Jäger cheaten damit, um festzustellen, wo die Meute steckt.

Ulrike Kuhlmann
Die robuste Flir-Kamera C3 nutzt einen 80 × 60 Pixel großen IR-Sensor und überlagert das Kamerabild dem Wärmebild- (Bild: Ulrike Kuhlmann)

Die zweite Flir-Kamera kommt in einem robusten, gummigeschützten Gehäuse und dient im Wesentlichen zur schnellen Erfassung von Schwachstellen im Haus und am Bau. Sie nutzt einen 80 × 60 Pixel großen Leap-Sensor, hält die Bilder im 165 Mbyte großen Speicher vor und kann diese per WLAN an den PC oder das Handy übertragen.

Anzeige

Die C3 hat ein 3-zölliges Touchdisplay und erfasst Temperaturen zwischen -10 und + 50 Grad Celsius. Auch sie integriert die MSX-Funktion, kann also Kamerabild und IR-Bild zu besseren Objekterkennung überlagern. Die C3 ist ab sofort im US-Handel erhältlich, sie kostet 700 US-Dollar und soll wie die Drohnen-Kameras auch in Europa auf den Markt kommen. (uk)

15 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Wärmebildkamera für eigene Projekte

    Thermocams für eigene Projekte

    Das Baukastensystem für Profi-Maker Tinkerforge wurde um ein Board mit einem Sensor von FLIR erweitert. Damit lassen sich Wärmebilder leicht in eigenen Anwendungen integrieren.

  2. Logitech Brio: 4K-Webcam mit Windows-Hello-Unterstützung

    Logitech Brio: 4K-Webcam mit Windows-Hello-Unterstützung

    Logitech High-End-Webcam Brio liefert hochauflösende Videos bis 4K. Zusätzlich ist ein IR-Tiefensensor eingebaut, der zum automatischen Einloggen in Windows 10 verwendet werden kann.

  3. Sony RX0: Winzige und robuste Kamera mit 1-Zoll-Sensor für 850 Euro

    Sony RX0: Winzige und robuste Kamera mit 1-Zoll-Sensor für 850 Euro

    Sony hat auf der IFA eine Action-Cam im Mini-Format vorgestellt, die gleichermaßen mit Bildqualität wie mit einem robusten Gehäuse überzeugen soll: Die RX0 kann mit einem 1-Zoll-Sensor und 15 Megapixel aufwarten und übersteht Stürze aus 2 Meter.

  4. Sensor-Hersteller kauft Produzent von Mini-Aufklärungsdrohnen

    Thermalsensorfirma kauft Minidrohnenhersteller

    Der Hersteller von Thermalsensoren Flir hat den norwegischen Minidrohnenhersteller Prox Dynamics gekauft. Dessen Drohne Black Hornet passt in die Hosentasche und wird bei der militärischen und polizeilichen Aufklärung eingesetzt.

  1. Hyperrealistische Farbfotografie mit Infrarot

    Hyperrealistische Farbfotografie mit Infrarot

    Ein Infrarotfoto hat dem normalen Farbfoto oft Kontrast und Detailzeichnung voraus, zeigt aber „falsche“ Farben. Kombiniert man beide Fotos, erhält man echtfarbige Bilder mit romantischen bis dramatischen Lichtstimmungen und märchenhafte, teils hyperrealistische Landschaften. Wir stellen die notwendigen Techniken vor und beseitigen die vielen Stolpersteine, die auf dem Weg zu einzigartigen Landschaftsbildern liegen.

  2. Know-How und Kaufberatung: Kamera-Copter

    Know-How und Kaufberatung: Kamera-Copter

    Aufnahmen mit dem Kameracopter verheißen durch die freie Wahl der Perspektive interessante neue Motive. Doch Copter ist nicht gleich Copter. Unser Autor erklärt, worauf es bei der Auswahl und dem Einsatz ankommt, und hat ausprobiert, welche Systeme sich für Fotografen eignen - damit die fliegende Kamera ihr Versprechen hält und auch tatsächlich gute Fotos liefert.

  3. Die wunderbare Welt der Mikroskop-Fotografie

    Die wunderbare Welt der Mikroskop-Fotografie

    Der extreme Nahbereich bietet eine unglaubliche Vielfalt atemberaubender Formen und Strukturen. Diese Schönheit im Bild festzuhalten, reizt viele Fotografen. Wir zeigen, welche Mikroskope und welches Zubehör man für gute Fotos benötigt und welche Aufnahmetechniken zum Ziel führen.

  1. 10 Jahre MacBook Air: Der unbequeme Sprung in eine drahtlose Zukunft

    10 Jahre MacBook Air: Der unbequeme Sprung in eine drahtlose Zukunft

    Mit dem Verzicht auf gängige Schnittstellen und optisches Laufwerk löste das "dünnste Notebook der Welt" erhebliche Diskussionen aus – und gab die Marschrichtung vor.

  2. Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

    Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

    Googles Fuchsia ist ein Betriebssystem mit eigenem Kernel und kommt als Android-Nachfolger in Frage. Erste Bilder zeigen es im Betrieb auf einem Pixelbook.

  3. Kim Dotcom hat geheiratet - und will Neuseeland verklagen

    Kim Dotcom hat geheiratet - und will Neuseeland verklagen

    Auf Twitter hat der umstrittene Internetunternehmer Kim Schmitz (44) seine Hochzeit bekannt gegeben.

  4. Orkan Friederike oder von der mangelnden Elastizität hochtechnologisierter Gesellschaften

    Risse im Fundament unserer Zivilisation

Anzeige