Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.733.931 Produkten

165

Unitymedia setzt 1,5 Millionen WLAN-Hotspots in Gang

Unitymedia setzt 1,5 Millionen WLAN-Hotspots in Gang

Bild: Unitymedia

Bis zum Jahresende sollen im Unitymedia-Verbreitungsgebiet 1,5 Millionen "Wifi-Spots" für die Kunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg verfügbar sein. Nun fiel der Startschuss.

Der Kölner Kabelnetzbetreiber Unitymedia gab am Montag den Startschuss für eines der größten Netze mit WLAN-Hotspots in Deutschland. Bis zum Jahresende sollen im Unitymedia-Verbreitungsgebiet 1,5 Millionen "Wifi-Spots" für die Kunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg verfügbar sein. Die Nutzung der Zugänge sei für die berechtigten Internetkunden kostenlos und das Angebot ab sofort Bestandteil der Internettarife. Über WLAN erhielten die Kunden einen Zugang zum Kabelnetz und könnten so ihre Datenkontingente des Mobilfunktarifs schonen.

Anzeige

Private WLAN-Hotspots hatte Branchenprimus Vodafone Kabel Deutschland bereits Ende 2013 geschaltet. Inzwischen sollen einschließlich der öffentlichen Zugangspunkte in Gebäuden und im Freien über eine Million Hotspots für schnelles Surfen verfügbar sein. Bei der Deutschen Telekom heißt das Produkt WLAN-to-go, das nach Auskunft des Unternehmens weltweit auf 18 Millionen Zugangspunkte kommt. Der Telekom-Dienst wird in Kooperation mit dem spanischen Unternehmen Fon angeboten.

Bei solchen WLAN-Netzen werden private Router für andere Kunden des gleichen Anbieters geöffnet und praktisch zu einem virtuellen Netz verbunden. Da bei Unitymedia die Kunden ausdrücklich der Öffnung widersprechen müssen, hatte die Verbraucherzentrale NRW das Vorgehen als unzulässige Erweiterung eines bestehenden Vertragsverhältnisses moniert und Klage beim Kölner Landgericht angekündigt. Der Kunde müsse selbst entscheiden dürfen, ob ein solcher Hotspot geschaltet wird oder nicht. (dpa) / (anw)

165 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. WifiSpot: Unitymedia darf WLAN-Hotspots nicht ungefragt freischalten

    WifiSpot: Unitymedia darf WLAN-Hotspots nicht ungefragt freischalten

    Das Landgericht Köln teilt die Ansicht von Verbraucherschützern, dass Unitymedia die öffentlichen Hotspots auf den Routern der Kunden nicht ohne deren ausdrückliche Einwilligung freischalten darf.

  2. Urteil: Unitymedia darf Kunden-Router zu Hotspots machen

    Urteil: Unitymedia darf Kunden-Router zu Hotspots machen

    Der Kabelnetzprovider darf bei seinen Kunden einen Hotspot installieren, entschied ein Kölner Gericht. Allerdings muss für den Kunden die Möglichkeit bestehen, diesen abzuschalten.

  3. Netcologne: 100 Millionen Euro für Glasfasernetz

    Netcologne: 100 Millionen Euro für Glasfasernetz

    Netcologne pumpt Millionen in Digitalisierung und will in Köln Schulen, Unternehmen und Haushalte ans Gigabitnetz anschließen. Dabei soll kein Monopol entstehen, andere Provider sollen die Netze auch nutzen dürfen.

  4. Telekom CarConnect: Smarter Adapter und WLAN-Hotspot fürs Auto

    Telekom CarConnect: Smarter Adapter und WLAN-Hotspot fürs Auto

    Ein Adapter für den OBD2-Port macht auch ältere Fahrzeuge ein bisschen "smart" und spannt für die Passagiere einen WLAN-Hotspot auf. Im passenden Tarif sind monatlich 10 GByte Datenvolumen enthalten.

  1. Routerzwang Reloaded

    Routerzwang Reloaded

    Seit dem 1. August ist das Gesetz zur Endgerätefreiheit am Internetanschluss in Kraft, die Anpassungsfrist für Provider zu Ende. Doch der freie Routermarkt ist fern, weil noch vieles im Argen liegt.

  2. "Mit Opt-in wird das kaum funktionieren"

    "Mit Opt-in wird das kaum funktionieren"

    Unitymedia-CTO erklärt, warum das Unternehmen im Streit mit den Verbraucherschützern zwar zu Zugeständnissen bereit ist, an der umstrittenen Freischaltung der WLAN-Hotspots aber festhalten will.

  3. iPhone: Hotspot einrichten

    Sie möchten mit anderen Geräten über Ihr iPhone und einen WLAN-Hotspot ins Internet? Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

  1. Gutachten des Bundestags: Luftangriffe in Syrien nicht vom Völkerrecht gedeckt

    Wissenschaftliche Dienste widersprechen der Einschätzung der Bundesregierung zu den Militäraktionen der USA, Großbritanniens und Frankreichs

  2. Elektronische Beweise: EU-Kommission will Zugriff auf Daten in der Cloud deutlich erleichtern

    Datenschutz

    Europäische Polizei- und Justizbehörden sollen bald schier weltweit direkt bei Diensteanbietern elektronische Beweismittel wie E-Mails oder in der Cloud gespeicherte Dokumente anfordern können, in Notfällen binnen sechs Stunden.

  3. Iranische Hacker sollen Dutzende deutsche Universitäten ausspioniert haben

    Iranische Hacker sollen Dutzende deutsche Universitäten ausspioniert haben

    In Deutschland sollen in den vergangenen Jahren 23 Universitäten Ziel erfolgreicher Hackerattacken aus dem Iran geworden sein. Den Angreifern ist es einem Bericht zufolge gelungen, unveröffentlichte Forschungsarbeiten an sich zu bringen.

  4. Kommentar: Obike, das Leihfahrrad aus der Hölle

    Kommentar: Obike - das Leihfahrrad aus der Hölle

    Die Idee von schnell und einfach ausleihbaren Stadtfahrrädern ist super, findet Jan-Keno Janssen. Wenn sich das Fahrrad dann aber so anfühlt, als würde man ständig bergauf fahren, dann funktioniert das ganze Konzept nicht. So wie bei Obike.

Anzeige