Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.508.171 Produkten

Ben Schwan 100

Sporttracking: Apple will mehr Daten als alle anderen gesammelt haben

Sporttracking: Apple will mehr Daten als alle anderen gesammelt haben

Die Apple Watch kann verschiedene Sportarten tracken.

Bild: Apple

Für die Fitnessfunktionen seiner Computeruhr Apple Watch betreibt der Konzern seit mehreren Jahren durchgehend ein Forschungslabor.

Apple hat nach eigenen Angaben mehr biometrische Fitnessinformationen erfasst als alle anderen Sportlabore. Das teilte Jay Blahnik, Direktor für Fitness und Gesundheitstechnik bei dem Konzern, vor Journalisten mit, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe ("Apples geheimes Fitnesslabor"). Das Unternehmen betreibt schon seit mehreren Jahren – noch vor dem erstmaligen Erscheinen der mit Fitnesstracking-Funktionen ausgerüsteten Apple Watch im Jahr 2015 – ein eigenes Fitnesslaboratorium auf seinem Campus in Cupertino. Dort dürfen Mitarbeiter des Unternehmens Sport treiben, während Messwerte genommen werden.

Anzeige

Der iPhone-Konzern soll mittlerweile der größte Einkäufer sogenannter Metabolic Carts sein, mit der sich der Stoffwechsel einer Person über ihren Sauerstoffverbrauch messen lässt. Die Geräte sind zum Teil auch tragbar und werden von Testpersonen etwa auf Radtouren rund um den Campus mitgenommen. Ziel der Datenerfassung ist es, die Algorithmen der Apple Watch möglichst genau zu machen. Auch den Kalorienverbrauch bei unsportlichen Tätigkeiten wie dem schlichten Sitzen erfassen die Forscher.

In dem Labor gibt es neben normalen Fitnessgeräten auch ein Schwimmbecken, in das Apple seine Mitarbeiter schickt. Dabei habe man gelernt, dass es schwer sei, verschiedene Schwimmarten wie Kraulen oder Brustschwimmen auseinanderzuhalten, sagte Blahnik. Das Unternehmen baut gerade seine Fitnessfunktionen in der Apple Watch weiter aus. Mit watchOS 4 im Herbst soll es erstmals möglich sein, die Computeruhr direkt mit Fitnessgeräten zu vernetzen, um die dort erfassten Daten zu übernehmen. Auf Lauf- und Gehbändern etwa ist die Uhr derzeit nämlich nicht immer besonders genau, was Distanz- und Kalorienerfassung anbelangt.

Mehr dazu bei Technology Review Online:

(bsc)

100 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Offshore-Windfarmen: Nachhaltige Stromerzeugung verändert Ökosysteme

    Nachhaltige Energie beeinflusst Ökosysteme

    Offshore-Windfarmen in der Nordsee können dazu beitragen, dass sich Organismen in Regionen ansiedeln, wo sie bislang nicht waren.

  2. Mit Twitter Wahlen vorhersagen

    Twitter als Werkzeug zur Wahlvorhersage

    Der Kurznachrichtendienst bei Brexit und Trump-Entscheidung lieferte ein genaueres Ergebnis als professionelle Statistiker, hat eine Analysefirma ermittelt.

  3. Maschinelles Übersetzen: Deutsches Start-up DeepL will 230 Sprachkombinationen unterstützen

    Maschinelles Übersetzen: Deutsches Start-up will 230 Sprachkombinationen unterstützen

    DeepL aus Köln plant einen Ausbau seines Google-Translate-Konkurrenten. Das Geschäftsmodell setzt auf kostenpflichtige APIs.

  4. Der Boom der Chatbots

    Chatbots boomen stärker als früher iPhone-Apps

    Die Facebook-Messenger-Plattform zieht Massen an Entwicklern an – auch wenn noch nicht sicher ist, ob es die Technik wirklich im Endkundengeschäft zu etwas bringt.

  1. Apples geheimes Fitnesslabor

    Apples geheimes Fitnesslabor

    Um das Sporttracking seiner Computeruhr Apple Watch möglichst genau zu machen, betreibt der Konzern ein eigenes Forschungszentrum – inklusive zahlreicher Sportgeräte und Pool.

  2. Statistik der Woche: Wo spielt die Musik?

    Statistik der Woche: Wo spielt die Musik?

    Der deutsche Musikmarkt wurde im vergangenen Jahr von einem Mix aus "digital" und "analog" bestimmt. Doch das Zugpferd ist eindeutig Musikstreaming, wie unsere Infografik zeigt.

  3. Statistik der Woche: Singles' Day vs. Black Friday

    Statistik der Woche: Singles's Day vs. Black Friday

    Der "Singles‘ Day" in China ist nicht nur der Tag der Alleinstehenden, sondern auch der Tag des Shoppings. Unsere Infografik zeigt die Entwicklung der Umsatzzahlen im Online-Handel.

  1. Ende des Verbrennungsmotors: EU-Kommissarin sieht Revolution der Automobilindustrie

    Ende des Verbrennungsmotors: EU-Kommissarin sieht Revolution der Automobilindustrie

    EU-Kommissarin Elżbieta Bieńkowska sieht das Ende der Automobilindustrie in der bisherigen Form kommen. Die Autohersteller sollten sich schnell darauf einrichten, meint sie.

  2. Google hat einen eigenen Swift-Fork auf GitHub

    Google hat nun einen eigenen Swift-Fork auf GitHub

    Chris Lattner erklärt den Bereich zum öffentlichen Integrationspunkt für Googles Aktivitäten bezüglich Apples Programmiersprache. Zu den Plänen gehört wohl eine Umsetzung von Swift für das nach wie vor mysteriöse Fuchsia OS.

Anzeige