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Russisches Gericht lässt Telegram sperren

Russisches Gericht lässt Telegram sperren

Russische Behörden vermuten, dass Terroristen Telegram bei der Planung von Angriffen nutzen. Der Dienst weigert sich, bei der Entschlüsselung von Chats zu helfen – und bekommt nun die Quittung.

Ein russisches Gericht hat im Streit über die Herausgabe von Daten die Sperre des international beliebten Chatdienstes Telegram in Russland angeordnet. Der Zugang werde bis auf weiteres blockiert, urteilte Richterin Julia Smolina am Freitag in Moskau. Das Gericht folgte damit dem Antrag russischer Behörden, der Zugriff auf die verschlüsselte Chats gefordert hatte. Die Behörden vermuten, dass Terroristen den Dienst bei der Planung von Angriffen nutzen.

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Die Sperre werde erst aufgehoben, wenn Telegram alle geforderten Daten an den Geheimdienst FSB weiterleite, hieß es im Gericht der Agentur Tass zufolge. Der russische Telegram-Gründer Pawel Durow weigerte sich bislang, die Verschlüsselung herauszugeben. Er hält die Forderung für verfassungswidrig. Durows Anwälte kündigten an, das Urteil anzufechten. Die russische Medienaufsicht teilte mit, die Entscheidung sofort nach deren Erhalt umzusetzen. (dpa) / (anw)

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