Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.508.171 Produkten

Boi Feddern 62

OCZ präsentiert Vertex 4 mit Indilinx-Controller und SSD-Caching für Server


Die vierte Version von OCZs Vertex-SSD arbeitet mit einem schnellerem Indilinx-Controller und soll damit konkurrenzfähig zu aktuellen Sandforce-SSDs sein. Vergrößern
Bild: c't
Die Firma OCZ schickt pünktlich zur CeBIT ihr neues SSD-Flaggschiff ins Rennen: In Halle 17, Stand D31, will der Hersteller die neue Vertex 4 ausstellen. Bestückt mit dem erstmals auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gezeigten Everest-2-Controller der Firma Indilinx soll das neue Spitzenmodell ultraschnelle Datentransfers via SATA 6G erreichen.

Laut den im Januar veröffentlichten Spezifikationen des Controller-Chips könnte die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 550 MByte/s beim sequenziellen Lesen und 500 MByte/s beim Schreiben betragen. Die maximal möglichen Ein- und Ausgabeoperationen (I/Os pro Sekunde, IOPS) beziffert der Hersteller beim Zugriff auf kleine 4K-Datenblöcke auf 90.000 IOPS. Beim Lesen macht die Zahl von etwas mehr als 100.000 IOPS die Runde. Damit entspräche die Performance mindestens der aktueller Sandforce-SSDs mit SF-2281-Controller, wie sie mittlerweile auch Intel anbietet. Allerdings soll der Indilinx-Controller dieses Tempo ohne Datenkompression erreichen.

SSDs mit einer früheren Ausführung des Everest-Controllers bietet OCZ schon länger an. Die Modelle der Baureihen Octane (PDF-Datei) und Petrol (PDF-Datei) erreichen je nach Kapazität bislang jedoch höchstens 480 MByte/s (Lesen) und 330 MByte/s (Schreiben). Die Geschwindigkeit beim Schreibzugriff auf kleine 4K-Datenblöcke hatte der Hersteller zuletzt per Firmware-Update von zunächst höchstens 16.000 IOPS auf 26.000 IOPS gesteigert . Der Performancesprung bei der Vertex 4 soll nun durch weitere Verbesserungen an Firmware- und Controllerdesign erreicht worden sein.

Während OCZ bei seinen SSDs für Endkunden nun verstärkt auf Controllertechnik aus eigenem Hause zu setzen scheint – OCZ hatte den Controllerhersteller Indilinx Anfang 2011 übernommen –, verwendet der SSD-Anbieter bei seinen Servermodellen zunächst weiterhin Controller der Firma Sandforce.

Am CeBIT-Stand will der Hersteller unter anderem die vor einigen Tagen angekündigte PCI-Express-SSD Z-Drive R4 CloudServ mit SF-2581-Chip (PDF-Datei) präsentieren. Diese vermarktet der Hersteller in Verbindung mit der Software VXL des Anbieters Sanrad als SSD-Caching-Produkt für virtuelle Maschinen (VMs) in Rechenzentrums-Umgebungen mit VMware (vSphere), Microsoft (Hyper-V) oder Citrix (XenServer). Laut OCZ lässt sich mit der VXL-Software der Cache auch dynamisch und unterbrechungsfrei auf andere ESX-Server überführen.

OCZ will im Geschäft mit PCI-Express-SSD besser Fuß fassen und hatte sich dafür Anfang Januar durch den Kauf des isralischen Software-Hersteller Sanrad das nötige Know-How ins Haus geholt. (boi)

62 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. SSD mit 50 TByte Kapazität: Viking kündigt die UHC-Silo an

    SSD mit 50 TByte Kapazität: Viking kündigt die UHC-Silo an

    Viking Technology hat eine SAS-SSD angekündigt, die je nach Variante 25 oder 50 TByte an Daten fasst. Ausgeliefert werden soll die Platte bereits, einen Preis hat der Hersteller dennoch nicht mitgeteilt.

  2. Samsung bringt schnelle M.2-SSDs

    Samsung bringt schnelle M.2-SSDs

    SSDs auf Speed: Samsung stellt zwei neue M.2-SSDs vor, deren Leistungsdaten vergleichbare NVMe-SSDs in den Schatten stellen sollen.

  3. Intel: Neue Datacenter-SSDs und Optane-Versprechen

    Intel: Neue Datacenter-SSDs und Optane-Versprechen

    SSDs waren den Intel-Sprechern auf der Computex gerade einmal zwei Nebensätze wert. Dabei gab es durchaus spannende Neuigkeiten.

  4. Highpoint bringt SSD-RAID mit 13,5 GByte/s

    Highpoint bringt SSD-RAID mit 13,5 GByte/s

    Ein Verbund von vier Samsung-SSDs soll in Zusammenarbeit mit einer PCIe-Steckkarte bislang unerreichte SSD-Leistung bringen. Bis zu 13,5 GByte/s verspricht Highpoint.

  1. SSD im Mac nachrüsten: Wie es beim Mac Pro funktioniert (Teil 3)

    SSD im Mac Pro

    Der große Mac Pro lässt sich gut erweitern und enthält oft teuer angeschaffte Komponenten: zwei exzellente Gründe für ein SSD-Upgrade.

  2. SSD im Mac nachrüsten: Vorteile und Vorbereitung auf den Einbau (Teil 1)

    MacBook Pro mit SSD

    Eine SSD bringt gegenüber einer Festplatte oder einem Fusion Drive eine enorme Geschwindigkeitssteigerung. Selbst große SSDs sind längst billig zu haben. Wir zeigen in dieser Artikelserie, wie der Einbau – je nach Mac – genau geht und was Sie dafür brauchen.

  3. Hintergrund: Langsamer Speicher bei günstigen iPhone-Modellen

    iPhone 7 in der Hand

    iPhone-Modelle mit der kleinsten Speicherausstattung zeigen eklatante Performance-Schwächen beim Zugriff auf den Flash-Speicher. Das betrifft besonders das iPhone 7 und 6s. Wir haben untersucht, woran das liegen könnte.

  1. Bahn-Baustelle Rastatt: Rien ne va plus auf der Rheintalstrecke

    Der Einbruch des Rastatter Tunnelneubaus wird voraussichtlich noch bis zum 7. Oktober für eine Unterbrechung der Nord-Süd-Verbindung von Genua nach Rotterdam sorgen

  2. Ethereum statt Nebenjob: Anleitung zum Geldverdienen mit Gaming-PCs

    Ethereum statt Nebenjob: Anleitung zum Geld verdienen mit Gaming-PCs

    Goldgräberstimmung: Derzeit explodieren die Kurse verschiedener Krypto-Währungen und Grafikkarten der Serien AMD Radeon RX 470/480 und RX 570/580 werden knapp. Wir haben eine Anleitung zum Schürfen mit dem Desktop-PC zusammengestellt.

  3. Wer erhält das Bundesverdienstkreuz?

    Weshalb die Initiatorin der Klage gegen das Handelsabkommen CETA nach Ansicht von Schwarz-Gelb in NRW nicht ausgezeichnet werden soll

  4. Paydirekt: Datenschützer prüfen "Komfortregistrierung" bei den Sparkassen

    Paydirekt

    Paydirekt muss mehr Nutzer gewinnen, um Paypal die Stirn bieten zu können. Die Sparkassen wollten da mit einer schnelleren Registrierung über eine AGB-Änderung nachhelfen; für die interessieren sich nun auch Landesdatenschutzbehörden.

Anzeige