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"Nationales Gesundheitsportal" soll die Menschen aufklären

"Nationales Gesundheitsportal" soll die Menschen aufklären

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Bild: bundesgesundheitsministerium.de

Gemeinsam mit 14 Partnern der Gesundheitsbranche hat das Bundesgesundheitsministerium die "Allianz für Gesundheitskompetenz" gegründet. Ziel ist die Bereitstellung "verständlicher Gesundheitsinformationen" über Krankheiten.

Unter der Regie von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich in Berlin die Allianz für Gesundheitskompetenz konstituiert. 14 Organsationen sind an dieser Allianz beteiligt und wollen jeweils verständliche medizinische Informationen liefern. Stellvertretend für alle sei die kassenzahnärztliche Vereinigung genannt, die sich um Mundgesundheitskompetenz kümmern wird.

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Ziel ist es, bis Ende 2018 ein "Nationales Gesundheitsportal" so weit eingerichtet zu haben, dass "vertrauenswürdige, wissenschaftlich belegte und unabhängige Gesundheitsinformationen" verständlich aufbereitet in das Portal wandern können. Daneben soll die Informationskompetenz der Gruppen gestärkt werden, die sich nicht ausreichend um Informationen über ihre Gesundheit oder Krankheit kümmern.

Nach Angabe des Bundesgesundheitsministerium haben "ältere Menschen, Menschen mit chronischer Erkrankung, Menschen mit geringem Bildungsstatus und Menschen mit Migrationshintergrund" große Schwierigkeiten, verständliche Information zu finden, die sie bei der Bewältigung ihrer Krankheit oder bei vorbeugenden Maßnahmen ausreichend informieren. Oft seien Ärzte oder Betreuer nicht in der Lage, diese Gruppe mit Informationen zu versorgen. Hier soll die Arbeit der "Allianz für Gesundheitskompetenz" einsetzen und darauf achten, dass verständliche Informationen vorhanden sind.

Auf längere Sicht sollen sie in einem "Nationalen Gesundheitsportal" zur Verfügung gestellt werden. Die Hoffnung ist, dass die bis dato ausgegrenzten Gruppen sich dort informieren, so wie die "Digital natives" sich schon heute ihre Informationen zusammensuchen.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation ist eine unzureichende Gesundheitskompetenz für drei bis fünf Prozent der Gesundheitsausgaben eines Landes verantwortlich. Auf Deutschland umgerechnet wären dies 9 Milliarden bis 15 Milliarden Euro, die nach Angaben des Ministeriums eingespart werden können. (Detlef Borchers) / (anw)

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