Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.508.171 Produkten

Detlef Borchers 25

"Nationales Gesundheitsportal" soll die Menschen aufklären

"Nationales Gesundheitsportal" soll die Menschen aufklären

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Bild: bundesgesundheitsministerium.de

Gemeinsam mit 14 Partnern der Gesundheitsbranche hat das Bundesgesundheitsministerium die "Allianz für Gesundheitskompetenz" gegründet. Ziel ist die Bereitstellung "verständlicher Gesundheitsinformationen" über Krankheiten.

Unter der Regie von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat sich in Berlin die Allianz für Gesundheitskompetenz konstituiert. 14 Organsationen sind an dieser Allianz beteiligt und wollen jeweils verständliche medizinische Informationen liefern. Stellvertretend für alle sei die kassenzahnärztliche Vereinigung genannt, die sich um Mundgesundheitskompetenz kümmern wird.

Kompetenz für bislang Uninformierte

Ziel ist es, bis Ende 2018 ein "Nationales Gesundheitsportal" so weit eingerichtet zu haben, dass "vertrauenswürdige, wissenschaftlich belegte und unabhängige Gesundheitsinformationen" verständlich aufbereitet in das Portal wandern können. Daneben soll die Informationskompetenz der Gruppen gestärkt werden, die sich nicht ausreichend um Informationen über ihre Gesundheit oder Krankheit kümmern.

Nach Angabe des Bundesgesundheitsministerium haben "ältere Menschen, Menschen mit chronischer Erkrankung, Menschen mit geringem Bildungsstatus und Menschen mit Migrationshintergrund" große Schwierigkeiten, verständliche Information zu finden, die sie bei der Bewältigung ihrer Krankheit oder bei vorbeugenden Maßnahmen ausreichend informieren. Oft seien Ärzte oder Betreuer nicht in der Lage, diese Gruppe mit Informationen zu versorgen. Hier soll die Arbeit der "Allianz für Gesundheitskompetenz" einsetzen und darauf achten, dass verständliche Informationen vorhanden sind.

Unzureichende Kompetenz kostet

Auf längere Sicht sollen sie in einem "Nationalen Gesundheitsportal" zur Verfügung gestellt werden. Die Hoffnung ist, dass die bis dato ausgegrenzten Gruppen sich dort informieren, so wie die "Digital natives" sich schon heute ihre Informationen zusammensuchen.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation ist eine unzureichende Gesundheitskompetenz für drei bis fünf Prozent der Gesundheitsausgaben eines Landes verantwortlich. Auf Deutschland umgerechnet wären dies 9 Milliarden bis 15 Milliarden Euro, die nach Angaben des Ministeriums eingespart werden können. (anw)

25 Kommentare

Anzeige
  1. G20-Länder streben "Internet für alle" bis zum Jahr 2025 an

    G20-Länder streben "Internet für alle" bis zum Jahr 2025 an

    Deutschland gilt zwar nicht gerade als Vorbild fürs schnelle Internet. Die Bundesregierung nutzt aber den Vorsitz in der G20-Gruppe der Top-Wirtschaftsmächte, um die globale Digitalisierung zu beschleunigen.

  2. Genfer Autosalon: Autoindustrie erwartet weitere Allianzen

    Genfer Autosalon: Autoindustrie erwartet weitere Allianzen

    Die Übernahme von Opel durch PSA ist ein großes Thema auf dem Genfer Autosalon. Der technische Umbruch zwingt alle Anbieter zu enormen Investitionen – die Konzerne suchen neue Partner.

  3. Geheimakte BND & NSA: Hilfe für den US-Drohnenkrieg

    Geheimakte BND & NSA: Hilfe für den US-Drohnenkrieg

    Die US-Basis im deutschen Ramstein ist ein Zentrum des Drohnenkriegs, dem viele Menschen zum Opfer fallen. Nach unzähligen Ausflüchten haben die USA und die Bundesrepublik das nun eingestanden. Der NSA-Ausschuss hatte sich zuvor lange um Antworten bemüht.

  4. EU-Datenschützer kündigen Untersuchungen zu WhatsApp und Yahoo an

    Facebook und WhatsApp

    Die Artikel-29-Datenschutzgruppe kritisiert WhatsApp für den Datenaustausch mit Facebook sowie Yahoo für sein Verhalten beim jüngsten Datenklau und Meldungen zur Kooperation mit Geheimdiensten.

  1. Präsident und Dealmaker

    Trump über dem Weißen Haus, Folge 2

  2. Chinesen versuchen sich an HIV-geschützten Embryos

    Chinesen versuchen sich an HIV-geschützten Embryos

    Aus China wird ein weiterer kontroverser Versuch gemeldet, in das Erbgut von Menschen einzugreifen: Forscher der Guangzhou University wollten das Genom von Embryos so verändern, dass sie immun gegen HIV-Infektionen sind.

  3. "Ich nutze nicht einmal ein Smartphone"

    Datenschutz, Netzwerk, Sicherheit

    Ein Leben ganz ohne Smartphone? Auf wen könnte das zutreffen? Auf Bundesforschungsministerin Johanna Wanka oder den Sicherheitsexperten Eugene Kaspersky? Lesen Sie die Antwort im Doppelinterview.

  1. SSD-Langzeittest beendet: Exitus bei 9,1 Petabyte

    SSD-Langzeittest beendet: Exitus bei 9,3 PByte

    Am 23. Juni 2016 starteten wir einen SSD-Langzeittest, um zu ermitteln, wie lange die schnellen Flash-Laufwerke wirklich halten. Fast auf den Tag genau ein Jahr später hat sich das letzte Laufwerk verabschiedet – nach 9,1 PByte an geschriebenen Daten.

  2. Schwimmbad als Handy-freie Zone?

    Fotoverbot im Schwimmbad

    Sollen Handys in Schwimmbäder generell verboten werden? Das fordern die sächsischen Datenschützer. Dem Verband für das Badewesen geht ein allgemeines Verbot allerdings zu weit.

  3. Untertassen aus dem Weltall: Vor 70 Jahren geht UFO-Sichtung um die Welt

    Vor 70 Jahren: Untertassen aus dem Weltall

    Am 24. Juni 1947 überflog Kenneth Arnold mit seinem Eindecker den US-Staat Washington. Vor dem Mount Rainier sah er neun flache Objekte schneller als der Schall. Sein Bericht rief die Fliegenden Untertassen ins Leben, die immer noch unterwegs sind.

  4. Obama genehmigte offenbar geheime Cyber-Attacke auf Russland

    Bericht: Obama genehmigte geheime Cyber-Attacke auf Russland

    Laut einem Bericht erhielt Barack Obama im August 2016 Hinweise, dass sich Russland mit Hacking-Angriffen in den US-Wahlkampf einmischen wollte - und ordnete wohl in den letzten Tagen seiner Amtszeit Cyber-Operationen gegen Russland an.

Anzeige