Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.733.931 Produkten

Martin Fischer 192

Intel-AMD-Kombiprozessor Core i7-8809G mit Radeon RX Vega M GH schluckt 100 Watt

Intel-Kombiprozessor Core i7-8809G mit AMD Radeon RX Vega M GH schluckt 100 Watt

Trägerplatine mit Intel-Prozessorkernen, AMD-Grafikeinheit und HBM2-Speicher.

Bild: Intel

Intels Kombiprozessor Core i7-8809G enthält eine AMD-Grafikeinheit der Serie Radeon RX Vega M GH und HBM2-Speicher, die TDP liegt bei 100 Watt. Erste Details hat Intel nun auf seiner Website veröffentlicht.

Der wohl zunächst leistungsfähigste Intel-Kombiprozessor mit integrierter AMD-Grafikeinheit läuft unter der Bezeichnung Intel Core i7-8809G. Intel hat die Prozessorbezeichnung inklusive erster technischer Daten auf seiner Website veröffentlicht. Demnach enthält der Prozessor vier Kerne, die mit einer Basistaktfrequenz von 3,1 GHz laufen und dank Hyper Threading acht Threads verarbeiten könnnen. Der Speichercontroller unterstützt den Dual-Channel-Betrieb von DDR4-2400-RAM.

Anzeige

Die von AMD beigesteuerte Grafikeinheit fußt auf der aktuellen Grafikgeneration Vega und wird auf der Intel-Website als Radeon RX Vega M GH geführt, dazu kommt eine im Prozessor integrierte Intel-IGP der Serie Intel HD Graphics 630. Den Prozessor zählt Intel zur Serie Kaby Lake G. Die Thermal Design Power für den gesamten Kombiprozessor beträgt 100 Watt.

Mainboard mit Intel-AMD-Kombichip (Bild: Chiphell)

Die GPU wurde von AMDs Grafiksparte Radeon Technologies Group direkt für den Einsatz auf Intel-Prozessoren entwickelt. Entsprechend möglich sind Anpassungen der GPU-Architektur Vega, zu denen bis dato allerdings noch keine Details bekannt sind. Weitere Informationen gibt es womöglich erst zur Branchenmesse CES, die vom 9. bis 12. Januar in Las Vegas stattfindet. Auf dieser sollen erste Geräte mit den neuen Intel-Prozessoren gezeigt werden.

Der Intel-Prozessor und die AMD-Grafikeinheiten sitzen auf einer gemeinsamen Trägerplatine (Package) und sind über die sogenannte Embedded Multi-Die Interconnect Bridge (EMIB) verbunden. Zwischen den verschiedenen Dice sitzen kleine Verbinder, was im Vergleich zu den von Vega- oder Fiji-GPUs bekannten, ins Substrat eingearbeiteten Interprosern kostengünstiger für den Hersteller ausfällt.

Die AMD Radeon RX Vega M GH lagert Grafikdaten im High Bandwidth Memory der zweiten Generation aus, der sich ebenfalls auf dem Package befindet. HBM2-Speicher, CPU und GPU tauschen ihre Informationen über ein von Intel entwickeltes Framework miteinander aus und können so Performance-Zustände wechseln, Stromsparmechanismen umsetzen und Arbeitslast in Abhängigigkeit von Compute- und Grafik-Anforderungen automatisch verteilen.

Hersteller-Video zum Intel-AMD-Kombiprozessor – Quelle: Intel Newsroom

Bereits im November erklärte AMDs Vice President Scott Herkelmann, dass die 3D-Leistung der Radeon-RX-Vega-Grafikeinheit für aktuelle Top-Spiele ausreichen soll, ohne die Aussage mit konkreten Informationen zu untermauern. (mfi)

192 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Intel Core i-8000G: Kombiprozessoren mit leistungsfähiger Vega-Grafik für Notebooks

    Kaby Lake G

    Die leistungsfähigen Quad-Core-CPUs mit AMD-GPU und HBM2-Speicher ersetzen in flachen Notebooks Mobil-Grafikkarten. Intel verspricht genug Performance, damit aktuelle Spiele in Full-HD-Auflösung mit hohen Details flüssig laufen.

  2. Erster Test: NUC-Mini-PC mit Intel-AMD-Kombiprozessor entfacht brachiale 3D-Spieleleistung

    Erster Test: NUC-Mini-PC mit Intel-AMD-Kombiprozessor entfacht brachiale 3D-Spieleleistung

    Der Intel-AMD-Kombiprozessor mit Vega-GPU sorgt für eine 3D-Performance, die es bisher in der Kompaktklasse noch nicht gab. Sogar aktuelle Spiele laufen mit maximaler Detailstufe in Full HD flüssig.

  3. Mini-PCs mit leistungsstarkem Intel-AMD-Kombichip kommen in wenigen Monaten

    Mini-PCs mit leistungsstarken Intel-AMD-Kombichip kommen 2018

    Im ersten Halbjahr 2018 will Intel den ersten Core-Prozessor mit AMD-GPU auch in Mini-PCs für PC-Spieler einsetzen.

  4. Neuer Intel-Grafiktreiber: Auto-Spieleanpassung und optimiert für Age of Empires Definitive Edition

    Neuer Intel-Grafiktreiber: Auto-Spieleanpassung und optimiert für Age of Empires Definitive Edition

    Intel integriert ein Spiele-Anpassungstool vom Schlage der GeForce Experience in seinen neuen Grafiktreiber, der überdies für das kommende Age of Empires und Final Fantasy XII optimiert ist.

  1. Mesa 17.2: Weiterer Performance-Schub für 3D-Treiber von Linux

    Mesa 17.2: Weiterer Performance-Schub für 3D-Treiber von Linux

    Das neue Mesa entlockt insbesondere Radeon-Karten und Raspi mehr 3D-Performance. Außerdem bringt es eine für neue Spiele benötigte Technik und legt den Grundstock zur Unterstützung von OpenGL 4.6.

  2. Apples neues MacBook Pro mit Kaby Lake im Test

    Nach nicht einmal einem Jahr hat Apple seine Pro-MacBooks renoviert. Die neuen Prozessoren und Grafikchips zeigten im Labor der Mac & i nicht immer den versprochenen Leistungszuwachs.

  3. Mesa 17.3: Performance-Optimierungen bei den 3D-Treibern für Linux

    Mesa 17.3: Weiterer Performance-Schub für 3D-Treiber von Linux

    Eine Reihe von Linux-Spielen laufen mit dem neuen Mesa schneller und flüssiger. Auch die Vulkan-Treiber für Grafikprozessoren von AMD und Intel machen größere Sprünge.

  1. Erste Ausfahrt: Mercedes A 200

    Mercedes A-Klasse

    Die vierte A-Klasse ist ein hervorragendes Auto geworden, wie eine erste Ausfahrt zeigt. Eindrucksvoll ist der Vorsprung im Bereich Infotainment. Ein Modell für die breite Masse ist es aber nicht, denn Mercedes langt selbst für Kleinigkeiten heftig zu

  2. Nahles zur SPD-Parteichefin gewählt

    Das Ergebnis von 66 Prozent ist weitaus schlechter als von ihrem Vorgänger Schulz, aber besser als in Umfragen. Ob sie die Partei auf neuen Kurs bringt?

  3. c't uplink 21.9: Cryptojacking, dicke LTE-Tarife, Photoshop-Alternativen

    c't uplink 21.9: Cryptojacking, dicke LTE-Tarife, Photoshop-Alternativen

    Kryptomining – warum nicht mal auf fremden Rechnern? Jürgen Schmidt erklärt im c’t uplink, warum Cryptojacking zum illegalen Trend geworden ist und wie es funktioniert. Außerdem in der Sendung: LTE-Tarife mit 6 bis 20 GByte und preiswerte Alternativen zu Adobe Photoshop.

  4. Private Videoüberwachung: Illegaler Einsatz ist strafbar

    Überwachung im Innenhof: Beschwerden von Nachbarn nehmen zu

    Private Überwachungskameras hängen in Hauseingängen oder an Balkonen, filmen den Innenhof oder Besucher im Hausflur. Immer mehr Menschen sehen sich dadurch belästigt. Berlins Datenschutzbeauftragte bekommt es zu spüren.

Anzeige