Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.682.592 Produkten

Ulrike Kuhlmann 312

Günstige Fernseher im Test: Darauf sollten Sie beim Kauf und Einsatz von TVs achten

Günstige Fernseher im Test: Darauf sollten Sie beim Kauf und Einsatz von TVs achten

Was sollte man beim Fernseherkauf beachten, sind teure TVs wirklich so viel besser als günstige und wie lässt sich mehr aus einem Gerät herausholen? Antworten liefert c't im aktuellen Heft.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem billigen und einem teuren Fernseher? Worauf muss ich beim Kauf eines Fernsehers achten? Taugen Smart-TVs auch als dummes Display zum Streamen oder Spielen? c't hat sich dieser und weiterer Fragen in einem großen Vergleichstest von preiswerten 4K-Fernsehern angenommen. In einer TV-Kaufberatung erfahren Sie zudem, wie Sie schon am Produktnamen erkennen, was in einem Fernsehgerät steckt.

Anzeige

Die sieben getesteten Geräte zeigen alle ultrahohe Auflösung mit 3840 × 2160 Bildpunkten und halten intelligente Funktionen fürs Streaming von Netflix & Co. und für die Mediatheken der einschlägigen TV-Sender bereit. Und sie beherrschen die Wiedergabe von Hochkontrast-Videos im HDR10-Format.

Deutlich Unterschiede ergaben sich bei den eingebauten Panels und in der weiteren Ausstattung – auch und vor allem im Vergleich zu teureren Fernsehern. So muss man Abstriche beim Design machen und findet in sehr günstigen TVs kaum schnelle Displays mit 100-Hz-Bildrefresh. Wer an seinem Smart-TV spielen will, braucht jedoch ein flinkes Display: Im Test nutzte einzig der Philips-Fernseher 49PUS6501 ein 100-Hz-Panel und war damit schnell genug für PC-Spiele. Die anderen getesteten TVs waren zwar schnell genug für Konsolenspiele, doch schnelle Bewegungen in First-Person-Shooter oder ähnlich rasante PC-Games bringen sie nur unscharf auf den Schirm.

Ebenfalls bemerkenswert, wenn auch nicht ausschließlich eine Frage des Gerätepreises: Einige TVs erwiesen sich als extrem blickwinkelabhängig. So zeigt das 43-zöllige UE43MU6170U von Samsung satte Farben und eine kontraststarke Darstellung, so lange man von vorn auf den Schirm schaut. Von der Seite bleichen seine Farben dagegen extrem aus. Damit ist das Gerät nur etwas für Single-Haushalte.

Samsung 43-Zoll--Fernseher (links) mit VA-Panel legte eine erschreckende Blickwinkelabhängigkeit an den Tag; rechts ein gleichgroßes TV mit IPS-Display..
Der Samsung 43-Zoll-Fernseher (links) mit VA-Panel legte eine erschreckende Blickwinkelabhängigkeit an den Tag; rechts ein gleichgroßes TV mit IPS-Display.

Wer die eingebauten Smart-TV-Funktionen nicht nutzen will, kann externe Streaming-Devices etwa von Amazon, Apple oder Google an die HDMI-Eingänge der Fernseher anschließen. Darüber lassen sich dann auch HDR-Signale auf den Schirm holen. Aber Achtung: Einige günstige Fernseher unterstützen nur an ausgewählten Eingängen HDMI in Version 2.0 – wer hier den falschen Anschluss nutzt, bekommt 4K-Signale nicht im HDR-Format zu sehen. Im Test war das bei den Geräten von Philips und Hisense (H55NEC6500) der Fall. Außerdem muss man die 10-Bit-Unterstützung am HDMI-Port generell bei allen HDR-fähigen TVs zunächst im Menü aktivieren.

Welche Feinheiten es bei Anschluss und Betrieb der Geräte als TV oder großes Display zu beachten gibt und wie sich die sieben Fernseher im Test geschlagen haben, lesen Sie in c't 25/2017:

Anzeige

(uk)

312 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. 4K-TV von Aldi: Schnäppchen mit Tücken

    4K-Fernseher von Aldi: Schnäppchen mit Tücken

    Ab kommenden Donnerstag bietet Aldi-Nord für 500 Euro den 55-zölligen 4K-Fernseher Medion Life X18112 an. Das klingt nach einem supergünstigen Angebot, doch beim genauen Blick kommen einige Kinken ans Licht.

  2. 4K-TVs mit HDR: Hoher Kontrast, satte Farben, mäßige Blickwinkel

    4K Smart TV

    Mit „High Dynamic Range“ schinden Fernseher Eindruck. Als einziges Auswahlkriterium taugt HDR indes noch nicht. Mindestens ebenso wichtig sind die Bedienung und die allgemeine Bildqualität. Ein Gerät überzeugte die Tester im c’t-Labor besonders.

  3. Samsung SRA: Satter Sound - Audioentwicklung made in USA

    Samsung SRA: Audioentwicklung made in USA

    Flachbildfernseher sind nicht gerade berühmt für satten Sound. Dass es auch anders geht, will Samsung beweisen. Das koreanische Unternehmen hat dafür eigens eine Entwicklungsschmiede in den USA gegründet.

  4. Zahlen bitte: Wer braucht 33 Millionen Pixel?

    Zahlen bitte: Wer braucht 33 Millionen Pixel?

    Auf 1K-Auflösung und 2K folgte 4K und nun kommt 8K: Während die Auflösung von Fernsehdisplays rasch zunimmt, können Inhalte, Wohnzimmer und Augen mit dem Pixelwahn kaum Schritt halten.

  1. nachgehakt: Günstige 4K-TVs mit HDR

    nachgehakt: Günstige 4K-TVs mit HDR

    HDR-fähige 4K-Displays unter 900 Euro: Ob zum Fernsehen, Streamen oder fürs Gaming. Tipps zum Einsatz der smarten Einstiegsmodelle.

  2. Fernseher kaufen: Tipps für das richtige TV

    Tipps zum Fernseher-Kauf: Das sollten Sie beachten

    Der Kauf eines TV-Geräts wirft viele Fragen auf: Welche Größe, muss es 4K sein oder reicht Full HD, welche Ausstattung ist sinnvoll, was ist mit HDR? Wir liefern Tipps für die TV-Auswahl.

  3. Xbox One S mit 4K und HDR als UHD-Blu-ray-Player

    Xbox One S mit 4K und HDR: Verkaufsstart in Deutschland

    Kompakter, leistungsstärker, 4K-fähig – Microsofts neue Spielkonsole XBox One S glänzt mit guter Ausstattung, dient als Ultra-HD-Blu-ray Player und erwies sich im Kurztest als HDR-10-kompatibel.

  1. Silicon Valley: Apples Shuttle-Busse angegriffen

    Neuer Apple Campus

    Der iPhone-Konzern betreibt wie andere IT-Konzerne auch ein eigenes Nahverkehrssystem, das Mitarbeiter von San Francisco in sein Hauptquartier bringt. Mehrere Fahrzeuge wurden nun attackiert – womöglich von Aktivisten.

  2. Fritzbox-Updates: Kommendes FritzOS 7 könnte zwei Router per Mesh-WLAN koppeln

    Fritzbox-Updates: FritzOS 7 könnte zwei Fritzboxen per Mesh-WLAN koppeln

    Der Routerhersteller AVM erwägt, die Mesh-Funktionen im erwarteten FritzOS 7 weiter auszubauen, um entfernte Geräte via Mesh anzukoppeln. Das erklärte die Firma im Rahmen einer Stellungnahme zu einem missverständlichen Facebook-Posting.

  3. Die Neuerungen von Linux 4.15

    Linux-Kernel 4.15

    Das noch diesen Monat erwartete Linux 4.15 schützt vor den Auswirkungen der Sicherheitslücken Meltdown und Spectre. Ohne Performance-Verlust geht das aber auch bei Linux nicht. An weiteren Gegenmaßnahmen schrauben die Kernel-Entwickler bereits.

  4. Regulierer: Internet häufig langsamer als vertraglich vereinbart

    Deutsche Telekom

    Die Auswertung von rund 700.000 Bandbreitenmessungen bei der Bundesnetzagentur stellt den deutschen Zugangsanbietern kein besonders gutes Zeugnis aus: Viele Nutzer erhalten nicht einmal die Hälfte der versprochenen Bandbreite.

Anzeige