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CeBIT Fritzbox: AVM stellt zwei neue Router-Flaggschiffe vor

AVM stellt zwei neue Router-Flaggschiffe DSLvor

Von außen sieht man den neuen Router-Spitzenmodellen nicht an, dass sie technisch in einigen Bereichen identisch sind.

Bild: AVM

Der Berliner Routerhersteller erweitert seine Produktpalette mit der Fritzbox 7590 und der Fritzbox 6590 Cable um zwei neue Spitzenmodelle.

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AVM FRITZ!Box 7590
AVM FRITZ!Box 7590 ab € 269,–

AVMs nächstes Fritzbox-DSL-Spitzenmodell wird wieder eine Flunder: Anders als die 7580 in ihrem Tower-Gehäuse wird die auf der CeBIT angekündigte Fritzbox 7590 in einer keilförmigen Behausung stecken. Mit 250 mm x 185 mm Grundfläche bei maximal 48 mm Höhe ist die Box fast genauso groß wie die 7490 und wie diese leichter als die 7580 an der Wand montierbar.

Die 7590 bekommt wie der Vorgänger neben dem integrierten xDSL-Modem modernes Dualband-WLAN mit insgesamt acht Antennen und Multi-User-MIMO, erklärte Geschäftsführer Johannes Nill anlässlich der Pressekonferenz des Unternehmens. Sie erreicht damit gemäß IEEE 802.11n/11ac 800 MBit/s brutto im 2,4 GHz-Band und 1733 MBit/s brutto im 5-GHz-Band. Außerdem bringt der Router USB 3.0, ISDN-S0, vier Gigabit-LAN-Ports sowie einen Gigabit-WAN-Port mit. Über den WAN-Port steuert die 7590 externe Modems etwa für den Kabel- oder Glasfaser-Anschluss an.

Als NAS-Gerät bis zu vier Mal schneller

Das DSL-Modem beherrscht nun Super Vectoring gemäß VDSL2-Profil 35b, auch G.993.2 Annex Q genannt. Es arbeitet also mit 35 MHz Bandbreite, während herkömmliches VDSL 17 MHz nutzt. So erreicht die Fritzbox 7590 auf DSL-Strecken bis 300 Meter Länge bis zu 300 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream. Bei der Telefonie bedient die Box wie Vorgängermodelle parallel zur DECT-Schnurlos-Basis zwei analoge Telefonanschlüsse (RJ12), von denen einer auf eine seitliche TAE-Buchse herausgeführt ist. Die LEDs des Routers lassen sich nunmehr dimmen.

Laut Hersteller soll der Durchsatz von Massenspeichern an den beiden USB-3.0-Ports doppelt bis viermal so hoch sein wie bei den Vorgängern, was für einen deutlich moderneren Router-Prozessor spricht. Fritzbox 7590 soll ab Mai für 269 Euro in den Handel kommen. Von außen sieht man den neuen Router-Spitzenmodellen nicht an, dass sie technisch in einigen Bereichen identisch sind.
Multi-User-MIMO, acht Antennen und Supervectoring-Modem an Bord: Die AVM Fritzbox 7590. Vergrößern
Bild: AVM

Kabelrouter im Tower-Gehäuse

Parallel stellte AVM die schon zur Fachmesse Angacom 2015 angekündigte Kabel-Fritzbox 6590 vor. Diese steckt wie das 2016 erschienene Modell 7580 in einem Tower-Gehäuse und ist der neuen 7590 technisch sehr ähnlich. Anstelle des xDSL-Modems bringt sie eines für TV-Kabel-Internetanschlüsse mit und hat keinen Ethernet-WAN-Port. Das DOCSIS-3.0-Modem erreicht mit maximal 32 beziehungsweise 8 gebündelten Kanälen bis zu 1,7 GBit/s im Downstream und 240 MBit/s im Upstream. Zuvor hatte AVM in Fritzboxen Downlink-seitig maximal 24 Kanäle gebündelt. Die 6590 soll ab Juni für 269 Euro in den Handel kommen, erklärte Johannes Nill.

Darüber hinaus nutzte der Berliner Kommunikationsspezialist seinen CeBIT-Auftritt für einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2016. Das Unternehmen habe insgesamt 6,5 Millionen Produkte verkauft, davon entfalle ein Großteil auf DSL-Router. Der Umsatz betrug rund 440 Millionen Euro; laut AVM waren das 40 Millionen mehr als noch in 2015. AVM stellt auf der CeBIT in Halle 12, Stand D32 aus.

(dz)

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