Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.684.020 Produkten

Hartmut Gieselmann 14

Fabfilter Pro-L 2: Neuer Musik-Limiter passt Lautheit besser an

Fabfilter Pro-L 2: Neuer Musik-Limiter passt Lautheit besser an

Bild: Fabfilter

Das überarbeitete Plug-in bringt erstmals die Unterschiede zwischen dem Original-Signal und der limitierten Fassung zu gehör und macht weitere Loudness-Meter überflüssig.

Fabfilter hat heute eine stark überarbeitete Version seines Limiter-Plug-ins veröffentlicht. Der Pro-L 2 bringt zahlreiche Neuerungen mit, die man bislang in keinem anderen Limiter findet.

Anzeige

Zum Vergleich mit dem Original-Signal kann man die Lautheits-Anhebung automatisch ausgleichen oder sich aber das Differenzsignal Vorher-Nachher anhören. Dadurch lässt sich die maximal erreichbare, verzerrungsfreie Lautheit eines Tracks besser ermitteln. Dank 32-fachem Oversampling werden Inter Sample Peaks (True Peaks) besser abgefangen. Die CPU-Last soll laut Hersteller trotzdem gering bleiben.

Das Anzeigefenster lässt sich nun frei skalieren. Der Limiter bringt ein umfangreiches Metering-System mit, das die Lautheit der Tracks nach verschiedenen Standards (inklusive K-System mit LUFS-Anzeige) anzeigt. So kann man einzelne Tracks leichter auf die gewünschte Lautheit verschiedener Streaming-Plattformen, CDs und Broadcasting Stationen anpassen. Die Klangcharakteristika lassen sich in insgesamt acht verschiedenen Algorithmen festlegen. Wer einen Song mit verschiedenen Stems herausrendern möchte, kann die jeweils nicht zu hörenden Gruppen dem Limiter per Side-Chain zuspielen. Er reagiert dann genauso wie bei der Verarbeitung des kompletten Summenmixes. Zudem unterstützt der Pro-L 2 nun mehrspurige Surround-Soundformate, darunter Dolby Atmos 7.1.2.

Bereits der Vorgänger Pro-L schnitt im jüngsten Vergleichstest von Limitern des Computermagazins c't gut ab, sodass man gespannt sein darf, wie sich die neue Version gegenüber Spitzen-Plug-ins von iZotope und Slate Digital behauptet. Ausprobieren lässt sich die neue Version in einer 30-Tage-Demo; ein iLok-Stick ist dazu nicht notwendig. Das Plug-in unterstützt unter Windows und macOS die Formate AU, VST2/3, AAX und RTAS. Der Preis liegt bei 169 Euro. (hag)

14 Kommentare

Anzeige
  1. Cubase 9: Steinbergs Flaggschiff-DAW schneidet 32-Bit-Zopf ab

    Cubase 9: Steinbergs Flaggschiff-DAW schneidet 32-Bit-Zopf ab

    Cubase 9 räumt auf: Neben einer übersichtlicheren Ansicht laufen künftig nur noch 64-Bit-Plug-ins. Eine neue Editorzone vereinfacht die Bedienung im Arrangierfenster, für Loops & Co. gibts einen neuen Sampler Track.

  2. Touch Bar am MacBook Pro: Fantastical 2 und Acorn angepasst

    Fantastical 2 Mac

    Mit der Kalender-Software und der Bildbearbeitung bieten zwei weitere populäre Mac-Programme verschiedene Bedienelemente auf der Multitouch-Leiste.

  3. Korg Gadget 3.0: Erster Blick auf die Musik-Software für iOS

    Korg Gadget 3.0: Erster Blick auf die Musik-Software für iOS

    Mit dem neuen Update lassen sich Audio-Tracks per Sampler einbinden. Weitere Instrumente peppen die App zu einem einfach bedienbaren und exzellent klingenden Arrangier-Werkzeug auf.

  4. Audacity 2.2: Flexible Oberfläche für den freien Audio-Editor

    Audacity 2.2

    Die neue Version 2.2 des freien Audio-Editors Audacity bringt vier neue Oberflächen-Themes mit. In der plattformübergreifend verfügbaren Software lassen sich Themes nun auch bearbeiten. Audacity 2.2 kann MIDI-Dateien importieren und abspielen.

  1. Die Neuerungen von Linux 4.9

    Linux-Kernel 4.9

    Das XFS-Dateisystem kann jetzt doppelt gespeicherte Daten zusammenführen und große Dateien in Sekundenbruchteilen kopieren. Linux 4.9 verbessert zudem die Sicherheit. Neue Möglichkeiten zur Performance-Analyse erleichtern System- und Programmoptimierung.

  2. Die Neuerungen von Linux 4.14

    Linux-Kernel 4.14

    Die neue Kernel-Version bringt Speicherverschlüsselung, einen neuen Schlafmodus und einige Performance-Verbesserungen. Außerdem überwindet sie eine Grenze, die auf die ersten 64-Bit-x86-Prozessoren zurückgeht.

  3. Die Neuerungen von Linux 4.11

    Linux-Kernel 4.11

    Die neue Kernel-Version unterstützt moderne Stromspartechniken besser und kann so die Akkulaufzeit steigern. Die Entwickler haben Grundlagen gelegt, um auf x86-64-Systemen bald bis zu 1 Petabyte Arbeitsspeicher ansprechen zu können. Die nächste Kernel-Version bringt zudem eine Technik, um die 3D-Beschleunigung von Radeon-GPUs in VMs nutzen zu können. Auch die Unterstützung für den Raspberry Pi wird besser.

  1. Im Test: Nissan Qashqai 1.6 dCi

    Nissan Qashqai

    Der aktuelle Bestseller der Marke Nissan ist der Qashqai, und das mit weitem Abstand. Wir waren mit dem gerade überarbeiteten SUV in der aktuell motorisch maximalen Ausbaustufe unterwegs: Dem 1,6-Liter-Diesel mit 130 PS

  2. Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

    Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

    Googles Fuchsia ist ein Betriebssystem mit eigenem Kernel und kommt als Android-Nachfolger in Frage. Erste Bilder zeigen es im Betrieb auf einem Pixelbook.

  3. iPhone-Akku für 29 Euro: (Kleine) Schäden können Austausch viel teurer machen

    iPhone 6

    Viele Nutzer wollen ihre alte Batterie im Moment von Apple für nur 29 Euro ersetzen lassen, um ihr iPhone wieder zu beschleunigen, allerdings bemängelt der Hersteller mitunter Vorschäden am Gerät – und will dann mehrere hundert Euro für den Akkutausch.

  4. App Store in iTunes kommt wohl nicht zurück

    App Store in iTunes kommt wohl nicht zurück

    Apple hat die Webvorschau für Apps überarbeitet und weist nun explizit darauf hin, dass der Download nur auf iPhone und iPad möglich ist. Zuvor hatte der Konzern den iOS App Store auf Mac und PC entfernt.

Anzeige