Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.699.188 Produkten

22

Equifax-Hack: Chef der Wirtschaftsauskunftei tritt zurück

Hackerangriff

Bild: dpa, Silas Stein

Nach dem gewaltigen Datendiebstahl bei der Wirtschaftsauskunftei Equifax konnte sich auch der Unternehmensschef nicht mehr auf seinem Posten halten. Richard Smith nahm auch nach massiver Kritik an seinem Unternehmen nun den Hut.

Nach dem gewaltigen Diebstahl hochsensibler Daten von bis zu 143 Millionen US-Amerikanern ist der Chef der Wirtschaftsauskunftei Equifax nun zurückgetreten. Der bisherige Chef des Geschäfts in Südostasien, Paulino do Rego Barros, solle kommissarisch den Job von Richard Smith übernehmen, teilte Equifax am Dienstag mit. Zuvor hatte Equifax bereits den IT- und den Sicherheitschef in den Ruhestand geschickt. Der Finanzdienstleister war für den Umgang mit der Hackerattacke massiv kritisiert worden.

Anzeige

Der Datenklau gefährdet die Betroffenen besonders, weil die Angreifer auch an die Sozialversicherungsnummern der Opfer gelangten. Diese Nummern werden in den USA oft zur Identifizierung im Alltag zum Beispiel bei Mobilfunk-Verträgen oder Kreditanfragen genutzt. Zudem hätten sich die Angreifer auch Zugang zu Namen, Geburtsdaten und Adressen verschafft. Die Kombination aus diesen vier Informationen kann Betrügern Tür und Tor öffnen, indem sie zum Beispiel Kredite in fremdem Namen aufnehmen können.

Equifax hatte den seit Mai laufenden Einbruch nach eigenen Angaben im Juli bemerkt und gestoppt – aber die Betroffenen erst im September informiert. (dpa) / (mho)

22 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Equifax schickt nach Datenklau Führungskräfte in den Ruhestand

    Equifax schickt nach Datenklau Führungskräfte in den Ruhestand

    Nach dem kolossalen Hack müssen der Informations- und der Sicherheitschef der großen US-Wirtschaftsauskunftei gehen.

  2. Uber verschwieg Daten-Diebstahl bei 50 Millionen Kunden

    Uber

    An Skandale um den Fahrdienst-Vermittler Uber konnte man sich schon gewöhnen, doch eine neue Enthüllung offenbart schockierende Verantwortungslosigkeit. Hacker stahlen schon 2016 Daten von 57 Millionen Fahrgästen und Fahrern, Uber verschwieg das.

  3. Equifax-Hack: Angreifer über Apache-Struts-Lücke eingestiegen

    Equifax-Hack: Angreifer über Apache-Struts-Lücke eingestiegen

    Untersuchungen zeigen, dass Equifax es offensichtlich versäumt hat, Sicherheitsupdates für eine kritische Lücke zu installieren. Darüber hinaus ist es zu einem weiteren Datenleck gekommen.

  4. Nach kolossalem Hack bei Wirtschaftsauskunftei: Schiefe Optik bei Equifax

    Diagramm

    Monatelang bedienten sich Kriminelle an den Daten des größten Credit Bureaus der USA. Mehr als 143 Millionen Verbraucher sind betroffen. Unappetitliche Aktienverkäufe und Klauseln im Kleingedruckten sorgen nun für Aufsehen.

  1. Uber: Daten-Diebstahl im großen Stil vertuscht

    Uber hat ein Jahr lang den Diebstahl von Daten über rund 50 Millionen Fahrgäste verschwiegen. Das Start-up ließ sich auf einen Deal mit den Hackern ein und informierte die Öffentlichkeit erst jetzt. Es geht unter anderem um Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Nutzern

  2. WannaCrys böser kleiner Bruder

    WannaCrys böser kleiner Bruder

    Neben der Ransomware WannaCry hat sich in diesem Frühjahr noch eine weitere Schadsoftware im Internet verbreitet. Sie nutzt dieselben Lücken – und wirft eine beunruhigende Frage auf.

  3. Weltweiter Erpressungstrojaner-Angriff auf Computernetzwerke

    "WannaCry": Das Bundeskriminalamt (BKA) hat die strafrechtlichen Ermittlungen übernommen. Global sollen 99 Länder betroffen sein

  1. Test: Mazda CX-5 Skyactiv-G 194

    Mazda CX-5

    Mazda geht im Antriebsbereich derzeit eigenwillige Wege - und wird dies auch weiterhin so halten. Davon profitiert der auch Mazda CX-5 mit dem neuen 194-PS-Benziner. Wir wollten wissen, wie sich das in der Praxis bemerkbar macht und luden ihn zu einem Test in die Redaktion

  2. Behörden ignorieren Sicherheitsbedenken gegenüber Windows 10

    Behörden ignorieren Sicherheitsbedenken bei Windows 10

    Deutsche Behörden kaufen fleißig Software bei Microsoft. Dabei gibt es erhebliche Sicherheitsbedenken, die das US-Unternehmen wohl immer noch nicht ausräumen konnte. Unklar ist etwa, welche Daten an den Konzern fließen.

  3. Sipgate Satellite kombiniert VoIP-Telefonie mit Mobilfunkrufnummer

    VoIP-Telefonie mit Mobilfunkrufnummer:

    Bisher waren Mobilfunkrufnummern fest an SIM-Karten gebunden, auch mit eSIMs ändert sich das nicht grundsätzlich. Sipgate knüpft sie an eine App. Partner, Vereine oder kleine Firmen können so leicht eine Nummer nutzen, etwa via WLAN.

  4. Facebook drohen wegen Datenschutzvergehen pro Tag 250.000 Euro Strafe

    Facebook

    Ein belgisches Gericht entschied, dass Facebook die Überwachung von Internetnutzern außerhalb des sozialen Netzwerks stoppen und die bereits erhobenen Daten löschen muss.

Anzeige