Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.684.036 Produkten

Stefan Porteck 167

CES Elektroauto: Byton stellt autonomes Elektro-SUV vor

CES: Byton stellt autonomen Elektro-SUV vor.

Bild: Byton

Der chinesische Hersteller Byton will auf der CES einen autonomes, elektrisches, vernetztes SUV vorstellen, in dem zusätzlich ein riesiges Display und deutsches Know-how stecken.

Die CES ist schon seit Längerem ein Eldorado für Automobil-Startups, die mit spektakulären Prototypen die Muskeln spielen lassen und diesmal wirklich den Tesla-Killer präsentieren oder gar die ganze Autoindustrie auf den Kopf stellen wollen. So setzte 2017 Faraday Future den FF91 in Szene: Ein ziemlich smartes, sehr teures und extrem schnelles Elektroauto mit über 1000 PS. Doch es blieb beim Säbelrasseln: Erst geriet Faraday Future ins Straucheln und Mitte des Jahres gab das Unternehmen seinen Plan auf, im Süden des US-Bundesstaats Nevada eine Fabrik zu errichten.

Anzeige

Dieses Jahr steht erneut eine besondere Premiere an. Der chinesische Hersteller Byton will ein Elektro-SUV vorstellen. Das Spannende: Die Marke Byton wurde erst diesen Sommer zur IAA als Tochter der Future Mobility Corporation vorgestellt. Der Name soll sich von "Bytes on wheels" ableiten und gibt die Richtung vor: Statt mit PS-Protzerei will das Unternehmen offenbar lieber mit Qualität und technischen Innovationen wie Smart Services und Vernetzung auffallen. Dafür hatte die Future Mobility Corporation schon 2016 den ehemaligen BMW-i8-Entwickler Carsten Breitfeld und andere Entwickler von BMW sowie von weiteren Herstellern ins Boot geholt.

Am 7. Januar will das Unternehmen nun einen ersten Blick auf das knapp 5 Meter lange Fahrzeug gewähren. Wenn die maximal fünf Insassen darin Platz nehmen, werden sie eins nicht finden: klassische Schalter. Stattdessen zieht sich ein rund 1,2 Meter breites und etwa 20 Zentimeter hohes Display fast über die gesamte Breite des Armaturenbretts. Im Lenkrad steckt ein weiteres Display, auf dessen Touchscreen diverse Fahrzeugfunktionen gesteuert werden können. Sprach- und Gestensteuerung sollen ebenfalls möglich sein. Fahren soll der Wagen natürlich elektrisch und auf Wunsch autonom nach Level 4 – also vollautomatisiert.

Im kommenden Jahr soll der Byton zunächst in China zu einem Preis von umgerechnet 33.000 Euro auf den Markt kommen. Ein Jahr drauf sollen dann auch die USA und Europa folgen. Sofern die angepeilten Absatzzahlen erreicht werden, will Byton die Modellpalette erweitern.

(spo)

167 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Elektroauto: Faraday Future stellt Bau von Fabrik in Nevada ein

    Elektroauto: Faraday Future stellt Bau von Fabrik in Nevada ein

    Der Elektroauto-Hersteller stoppt den Bau einer Fabrik im US-Bundesstaat Nevada. Offenbar gibt es Finanzierungsprobleme.

  2. Elektro-Autos: Faraday Future zeigt Serien-Modell FF91 - und will die Autoindustrie auf den Kopf stellen

    Faraday Future stellt das Serien-Modell FF91 vor

    Nach mehreren vollmundigen Versprechen hat Faraday Future nun einen Prototypen des Elektro-Autos FF91 vorgestellt. Er kann vieles besser als die Konkurrenz, wird aber noch etwas auf sich warten lassen.

  3. Wunsch und Wirklichkeit: Autowelt sucht Weg in die Zukunft

    Wunsch und Wirklichkeit: Autowelt sucht Weg in die Zukunft

    Der Antrieb wird zur Nebensache, Fahrleistungen interessieren hier keinen. Zwar nehmen Autos auf der CES immer mehr Raum ein, doch die Themen könnten von Blech und Benzin kaum weiter entfernt sein. Es geht um künstliche Intelligenz und Infotainment.

  4. Replay 1/17: Windows Phone, GSM-Ende, Gravitationsanomalie

    Replay 1/17: Windows Phone, GSM-Ende, Gravitationsanomalie

    Abschied von Windows Phone und GSM, ein Erpressungstrojaner für Smart TVs und ein Riesenobjekt unter dem antarktischen Eis: Eine bunte Mischung an Meldungen hat es in die Top Ten der meistgelesenen heise-online-Meldungen geschafft.

  1. Erster Auftritt des Faraday Future 91

    Faraday Future 91

    Faraday Future hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (5. bis 8. Januar) sein erstes Elektroauto vorgestellt. Der 5,25 Meter lange FF91 im Stil eines luxuriösen Supersportwagens mit 1050 PS und 700 Kilometern Reichweite soll 2018 auf den Markt kommen

  2. China: Umweltfreundliche Massenbewegung

    China: Umweltfreundliche Massenbewegung

    Die Verkehrsprobleme im Riesenreich zwingen das Land, die Mobilität neu zu erfinden. Trotz spektakulärer Pleiten und Betrugsfälle – seine Lösungen werden auch hierzulande den Weg weisen.

  3. Klassiker: 75 Jahre Peugeot VLV

    Klassiker

    Vor 75 Jahren brachte Peugeot eine Kleinserie eines Elektroautos heraus. Der alternative Antrieb wurde nicht gewählt, um die Innenstädte von Emissionen zu entlasten, sondern vielmehr, um dem damaligen Beförderungsnotstand zu begegnen: Benzin war rationiert, Strom floss weiterhin aus den Steckdosen

  1. 10 Jahre MacBook Air: Der unbequeme Sprung in eine drahtlose Zukunft

    10 Jahre MacBook Air: Der unbequeme Sprung in eine drahtlose Zukunft

    Mit dem Verzicht auf gängige Schnittstellen und optisches Laufwerk löste das "dünnste Notebook der Welt" erhebliche Diskussionen aus – und gab die Marschrichtung vor.

  2. Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

    Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

    Googles Fuchsia ist ein Betriebssystem mit eigenem Kernel und kommt als Android-Nachfolger in Frage. Erste Bilder zeigen es im Betrieb auf einem Pixelbook.

  3. Kim Dotcom hat geheiratet - und will Neuseeland verklagen

    Kim Dotcom hat geheiratet - und will Neuseeland verklagen

    Auf Twitter hat der umstrittene Internetunternehmer Kim Schmitz (44) seine Hochzeit bekannt gegeben.

  4. Orkan Friederike oder von der mangelnden Elastizität hochtechnologisierter Gesellschaften

    Risse im Fundament unserer Zivilisation

Anzeige