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Martin Holland 33

ESA-Sonde Rosetta: Tausende neue Fotos vom Kometen und Suchbilder mit Lander

ESA-Sonde Rosetta: Tausende neue Fotos vom Kometen und Suchbilder mit Lander

Die Kometenoberfläche sieht sehr abwechslungsreich aus.

Bild: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA

Noch immer kreist die ESA-Sonde Rosetta um den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko. Derweil werden kurz nach ihrer Ankunft dort gemachte Aufnahmen nach und nach veröffentlicht. Nun gibt es tausende Nahaufnahmen.

Die ESA hat über 4000 Bilder veröffentlicht, die die OSIRIS-Kamera an Bord der Sonde Rosetta von ihrem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko gemacht hat. Sie umfassen den Herbst und Winter 2014 und damit auch eine Zeit, in der sich die Sonde dem Himmelskörper teilweise bis auf 8 Kilometer genähert hat. Da die OSIRIS-Kamera deutlich detailreichere Aufnahmen macht als die Navigationskameras – von denen bislang die meisten veröffentlichten Bilder stammen – eröffnet das neue Material ganz andere Blicke auf die Kometenoberfläche. In dem Datenschatz sind außerdem jene Bilder enthalten, die OSIRIS während der Landung Philaes gemacht hat und die das kleine Gefährt direkt am Kometen zeigen.

Die Fotos zeigen eine zerklüftete und vielfältige Oberfläche, auf der sich vergleichsweise ebene Flächen und raues Terrain abwechseln. Rosetta umkreist ihren Kometen inzwischen seit anderthalb Jahren und liefert den Forschern weiterhin jede Menge Daten für Analysen und Einblicke in die Frühzeit unseres Sonnensystems. Im November 2014 setzte sie den Lander Philae ab, der tagelang von der Oberfläche funkte.

Missionsende nicht mehr weit

Inzwischen entfernt sich der Komet und mit ihm Rosetta wieder von der Sonne und das Ende der Mission ist absehbar. Wenn der Energievorrat erschöpft ist, soll die Sonde quasi als krönender Abschluss sanft auf dem Kometen landen.

(mho)

33 Kommentare

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