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Martin Holland 26

ESA-Mission Rosetta: Ein Besuch bei der ESA

ESA-Mission Rosetta: Ein Besuch bei der ESA

Rosetta und Philae

Bild: ESA

Mit der Landung von Philae auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko hat die ESA-Mission Rosetta unzweifelhaft ihren Höhepunkt erreicht. Die ist aufgrund ihrer langen Laufzeit auch technisch eine ganz besondere Herausforderung.

Am Mittwoch ist mit Philae zum ersten Mal eine Sonde auf einem Kometen gelandet, wenn auch etwas holprig. Das war der ambitionierteste Teil der Rosetta-Mission der Europäischen Weltraumagentur, die vor mehr als zwanzig Jahren genehmigt wurde. Selbst wenn der Lander aufgrund seiner ungünstigen Lage nun nicht lange funktionieren sollte, ist die Mission aber bereits ein voller Erfolg, kann doch ein Komet aus einer Nähe erforscht werden, wie das bislang noch nie gelungen ist. Den Forschern geht es dabei um die Frage, wie das Leben auf der Erde entstanden ist und ob Kometen dabei eine Rolle gespielt haben.

Philaes Landung verlief etwas anders als geplant.
Philaes Landung verlief etwas anders als geplant. Vergrößern
Bild: fuchskind.de

Bereits nach dem Ende des zweieinhalbjährigen Tiefschlafs der Sonden hatte sich c't auf den Weg nach Darmstadt gemacht und das Rosetta-Team besucht. Dabei haben wir einen Blick auf die Technik der Mission und die damit verbundenen ganz speziellen Herausforderungen geworfen. Denn während Rosetta und Philae auf dem Weg zu 67P/Tschurjumow-Gerassimenko waren, hat sich die Erde weitergedreht: Die Technik auf der Erde entwickelte sich fort, musste aber zu den Sonden kompatibel bleiben. Das galt besonders für die Simulator-Software, die von Telespazio Vega Deutschland entwickelt wurde und mit der die Manöver von Rosetta vorher durchgespielt werden. Hier musste beispielsweise mehrmals die Hardware gewechselt werden.

Lesen Sie den ganzen Bericht über die Rosetta-Mission bei c't online:

Die ESA selbst hat auch Dokumente zu Rosetta und Philae veröffentlicht, etwa eine Übersicht zu "Embedded Computer Systems on the Rosetta Spacecraft". Dort erklären die beteiligten Wissenschaftler etwa, dass die Software in Forth programmiert wurde. (Mit Dank an Jürgen Christoffel auf G+ für den Hinweis).

(mho)

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