Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.508.171 Produkten

Martin Holland 26

ESA-Mission Rosetta: Ein Besuch bei der ESA

ESA-Mission Rosetta: Ein Besuch bei der ESA

Rosetta und Philae

Bild: ESA

Mit der Landung von Philae auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko hat die ESA-Mission Rosetta unzweifelhaft ihren Höhepunkt erreicht. Die ist aufgrund ihrer langen Laufzeit auch technisch eine ganz besondere Herausforderung.

Am Mittwoch ist mit Philae zum ersten Mal eine Sonde auf einem Kometen gelandet, wenn auch etwas holprig. Das war der ambitionierteste Teil der Rosetta-Mission der Europäischen Weltraumagentur, die vor mehr als zwanzig Jahren genehmigt wurde. Selbst wenn der Lander aufgrund seiner ungünstigen Lage nun nicht lange funktionieren sollte, ist die Mission aber bereits ein voller Erfolg, kann doch ein Komet aus einer Nähe erforscht werden, wie das bislang noch nie gelungen ist. Den Forschern geht es dabei um die Frage, wie das Leben auf der Erde entstanden ist und ob Kometen dabei eine Rolle gespielt haben.

Philaes Landung verlief etwas anders als geplant.
Philaes Landung verlief etwas anders als geplant. Vergrößern
Bild: fuchskind.de

Bereits nach dem Ende des zweieinhalbjährigen Tiefschlafs der Sonden hatte sich c't auf den Weg nach Darmstadt gemacht und das Rosetta-Team besucht. Dabei haben wir einen Blick auf die Technik der Mission und die damit verbundenen ganz speziellen Herausforderungen geworfen. Denn während Rosetta und Philae auf dem Weg zu 67P/Tschurjumow-Gerassimenko waren, hat sich die Erde weitergedreht: Die Technik auf der Erde entwickelte sich fort, musste aber zu den Sonden kompatibel bleiben. Das galt besonders für die Simulator-Software, die von Telespazio Vega Deutschland entwickelt wurde und mit der die Manöver von Rosetta vorher durchgespielt werden. Hier musste beispielsweise mehrmals die Hardware gewechselt werden.

Lesen Sie den ganzen Bericht über die Rosetta-Mission bei c't online:

Die ESA selbst hat auch Dokumente zu Rosetta und Philae veröffentlicht, etwa eine Übersicht zu "Embedded Computer Systems on the Rosetta Spacecraft". Dort erklären die beteiligten Wissenschaftler etwa, dass die Software in Forth programmiert wurde. (Mit Dank an Jürgen Christoffel auf G+ für den Hinweis).

(mho)

26 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. ESA-Sonde Rosetta soll am 30. September auf Kometen landen

    ESA-Sonde Rosetta soll am 30.September auf Kometen landen

    Schon länger war klar, dass die ESA ihre erfolgreiche Kometenmission mit einem ganz besonderen Höhepunkt beenden will. Nun ist klar, wann die Sonde auf 67P/Tschurjumow-Gerassimenko landen und bis dahin spektakuläre Daten sammeln soll.

  2. ESA-Kometensonde Rosetta: Kommunikationsmodul zu Philae abgeschaltet

    ESA-Kometensonde Rosetta: Kommunikationsmodul zu Philae abgeschaltet

    Hoffnung, dass sich der Lander Philae noch einmal meldet, gab es schon lange nicht mehr. Trotzdem war das für die Kommunikation nötige Modul noch aktiv und wartete auf ein Lebenszeichen. Nun wird es abgeschaltet – um Energie zu sparen.

  3. Großes Finale: ESA-Sonde Rosetta vor der Landung auf ihrem Kometen

     Rosetta

    Am Freitag wird die europäische Sonde Rosetta auf ihrem Kometen landen und soll vorher noch einmal eindrucksvolle Bilder schicken. Damit endet die Mission, deren Daten noch viele Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems liefern soll.

  4. Letzte neue Bilder vom Kometen: ESA-Sonde Rosetta landet auf 67P

    Komet

    Die ESA-Sonde Rosetta hat ihren Landeanflug auf den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko begonnen. Dort soll sie gegen Freitagmittag aufsetzen, bis dahin noch jede Menge Daten sammeln und Fotos machen. heise online berichtet live.

  1. c't uplink 15.7: Trouble mit USB-C, Internet im Flugzeug und Sci-Fi-Smartphone Xiaomi Mi Mix

    c't uplink 15.7: Trouble mit USB-C, Internet im Flugzeug und Sci-Fi-Smartphone Xiaomi Mi Mix

    Bunte Tüte in c't uplink: Neben verwirrenden USB-C-Seltsamkeiten wird über das Elektroschockarmband Pavlok, Internet im Flugzeug, das Xiaomi Mi Mix, das Honor 6X, Android Wear 2.0 und über Smartwatches diskutiert.

  2. Neues US-Weltraumschürfrecht

    Konkurrenz aus Russland, China, Indien und anderen Ländern

  3. Raspberry Pi: Das richtige Modell und Betriebssystem, die schönsten Projekte

    Raspberry Pi: Modelle, Betriebssysteme, Projekte

    Der Raspberry Pi eignet sich für Hardware-Basteleien aller Art: Wir stellen Ihnen die interessantesten Projektideen vor und zeigen, welches Raspi-Modell und welches Betriebssystem das Richtige für Sie ist.

  1. Google Chrome: Blinkender Cursor verschwendet CPU-Ressourcen

    Google Chrome: Blinkender Cursor verschwendet CPU-Ressourcen

    60 fps: Für Hardcore-Spieler gehts nichts unter dieser Frame-Wiederholungsrate. Wenn jedoch ein blinkender Cursor so häufig gerendert wird, dann bringt er nur die CPU unnötig ins Schwitzen.

  2. Geheimakte BND & NSA: Bad Aibling und die "Weltraumtheorie"

    Geheimakte BND & NSA: Bad Aibling und die "Weltraumtheorie"

    Der BND fängt über seine Außenstelle in Bad Aibling Kommunikation ab, die über Satelliten geleitet wird. Damit er die möglichst frei durchsuchen und weitergegeben werden darf, haben sich die Verantwortlichen eine Theorie zurechtgelegt – trotz Protestchen.

  3. Microsoft: Windows-10-Spezialversion für China ist einsatzbereit

    Windows 10

    Der China-Chef von Microsoft, Alain Crozier, hat die seit einem guten Jahr entwickelte Sonderausgabe von Windows 10 für die chinesische Regierung als marktreif bezeichnet. Der Fokus liegt auf Sicherheits- und Kontrollfunktionen.

  4. Datenschutzverstoß: 15.000 Euro Bußgeld wegen Geoscoring

    "Köln an der Ruhr"

    Das Amtsgericht Hamburg hat einen Erlass des Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar bestätigt, wonach der Schufa-Konkurrent Bürgel eine Strafe wegen Geoscoring zahlen soll. Die Firma will das Urteil nicht akzeptieren.

Anzeige