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Martin Fischer 290

EA-Finanzchef zu Battlefront-2-Mikrotransaktionen: Problem war Pay-to-Win-Wahrnehmung der Spieler

EA-Finanzchef zu Battlefront-2-Mikrotransaktionen: Problem war Pay-to-Win-Gefühl der Spieler

Bild: EA

Dass Mikrotransaktionen in Battlefront 2 zurückkehren, ist anscheinend nur eine Frage der Zeit. Das ursprüngliche Problem sei gewesen, dass die Spieler den Eindruck einer Pay-to-Win-Mechanik gehabt hätten, so der EA-Finanzchef.

Nach heftiger und anhaltender Kritik aus Spielerkreisen hatte EA die Mikrotransaktionen aus dem Spiel Star Wars Battlefront 2 vorübergehend entfernt. Nun stellte der Electronic-Arts-Finanzchef Blake Jorgensen im Rahmen der Credit Suisse 21st Annual Technology, Media & Telecom Conference laut einem Bericht der Website Gamesindustry.biz klar, dass man die Idee von Mikrotransaktionen nicht aufgebe. Man lerne und höre der Community zu, wie man Mikrotransaktionen künftig am besten umsetzen kann. Die Strategie werde man nicht ändern.

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Jorgensen konnte allerdings noch keinen Zeitpunkt nennen, zu dem EA die Mikrotransaktionen in Star Wars Battlefront 2 wieder aktivieren werde. Battlefront 2 sei laut Jorgensen eines der besten Spiele, die man je entwickelt habe, die Tiefe des Gameplays sei unglaublich und man werde in den kommenden Wochen mehr Inhalte hinzufügen als jemals zuvor in einem Spiel.

Der Finanzchef wies außerdem darauf hin, dass man die Mikrotransaktionen in Battlefront 2 zunächst zurückzog, weil die Spieler das Gefühl hatten, dass es sich um eine Pay-to-Win-Mechanik handelte. "Die Realität ist, dass es verschiedene Arten von Spielern in Spielen gibt. Einige Leute haben mehr Zeit als Geld, und einige Leute haben mehr Geld als Zeit. Du willst immer die beiden ausbalancieren.", so Jorgensen weiter.

Der Fokus auf Gameplay- statt Kosmetik-Mikrotransaktionen hat laut Jorgensen mit der Star-Wars-Marke zu tun. Zwar arbeite man mit Lucas Arts zusammen, um kosmetische Gegenstände zu integrieren, allerdings sei dies nicht so einfach."Kosmetische Dinge können das Regelwerk verletzten." Ein weißer Darth Vader ergeb keinen Sinn, ganz abgesehen von einem Darth Vader in pink.

Mitte November hatte EA die Mikrotransaktionen in Battlefront 2 nach einem tagelangen Sturm der Entrüstung deaktiviert. Die Spieler beschwerten sich über hinter Paywalls platzierte Charaktere wie Darth Vader und Luke Skywalker. Diese ließen sich zwar auch ohne Mikrotransaktionen freispielen – der Zeitaufwand war allerdings sehr hoch und ließ sich über per Kreditkarte gekaufte Inhaltspakete mit zufälligen Inhalten verringern. (mfi)

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