Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.508.171 Produkten

Holger Bleich 132

Die c't-Privacy-Checklisten: Mehr Datenschutz mit wenig Aufwand

Die c't-Privacy-Checklisten: Mehr Datenschutz mit wenig Aufwand

Moderne Software verlockt dazu, private Daten auszulagern und damit überall im Zugriff zu haben. Dafür machen die Hersteller per Voreinstellung alle Datenschleusen auf. An vielen Stellen können Sie aber ohne großen Aufwand und Komfortverlust gegensteuern.

Viele Konzerne, aber auch kleinere Unternehmen sammeln Nutzerdaten wo immer möglich in ihren Clouds. Ob Standort-Koordinaten des Smartphones oder IP-Adressen: Aus den vielen Puzzle-Teilchen lassen sich Schlüsse zu Bewegungen, Gewohnheiten und Interessen ziehen. Kommen dann noch personalisierte Informationen wie Kontaktdaten, Mail-Adressen oder Kommunikationsinhalte hinzu, entstehen detaillierte Nutzer-Profile.

Bedenklich für den Schutz der Privatsphäre ist insbesondere, dass per Voreinstellung mittlerweile fast alle Datenschleusen offen sind. Wer weiß etwa schon, dass Windows 10 nach einem Systemabsturz "vollständig" (Default-Einstellung) die erfassten Telemetrie-Daten wie installierte Software, Nutzer-Verhalten vorm Absturz und geöffnete Dokumente in die Microsoft-Cloud schickt? Wer ist sich klar darüber, dass sowohl Android als auch iOS etwa Standortdaten und komplette Backups bei Google beziehungsweise in der iCloud ablegen – solange man das nicht explizit untersagt?

Tipps für weniger Cloud und mehr Privatsphäre

Wer die Einstellungen kennt und sie systematisch bearbeitet, steigert das Schutz-Niveau mit wenigen Handgriffen und ohne viel Komfortverlust erheblich. Die dafür nötigen Tipps und Kniffe hat c't zusammentragen. Dabei ging es der Redaktion nicht darum, absoluten Privacy-Schutz zu versprechen, sondern leicht umsetzebare Anleitungen an die Hand zu geben, die auch Nicht-Experten in der Familie oder im Bekanntenkreis zugute kommen.

In 12 Checklisten wurden die wichtigsten Einstellungen für gängige Betriebssysteme, Browser, E-Mail, Google, Facebook & Co. aufbereitet. Zusammenfassend ergab sich die wenig überraschende Erkenntnis: Weniger Cloud-Nutzung ist möglich und erzeugt signifikant mehr Privatsphäre.

Bei Problemen mit der Wiedergabe des Videos aktivieren Sie bitte JavaScript

Die Privacy-Checklisten finden Sie in der aktuellen c't 5/17, die ab sofort in der App und ab Samstag am Kiosk erhältlich ist. Den einführenden Artikel mit vielen allgemeinen Hinweisen für mehr Privatssphäre lesen Sie bereits heute online. (hob)

132 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. c't uplink 15.8: Privacy-Checklisten, Rückkehr der Makro-Viren und Bluetooth-Tags

    c't uplink 15.8

    Diese Woche schützen wir in c't uplink unsere Privatsphäre angesichts immer neugierigerer Software, warnen vor einer alten Gefahr in E-Mails und suchen kleine Bluetooth-Helfer.

  2. Datenschützer: Unternehmen können Windows 10 Enterprise datenschutzkonform einsetzen

    Windows 10

    In Unternehmen kann die Enterprise-Version von Microsofts Betriebssystem datenschutzkonform eingesetzt werden. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht, das aber auch kritikwürdiges gefunden hat.

  3. Smarte Vibratoren zu neugierig: We-Vibe zahlt Millionen-Entschädigung

    Smarte Vibratoren zu neugierig: We-Vibe zahlt 3,75 Millionen US-Dollar Entschädigung

    Gegen eine Zahlung von bis zu 10.000 US-Dollar pro Kunde legt We-Vibe einen Rechtsstreit um neugieriges Sexspielzeug bei. Die dazugehörige App schickte intime Daten an die Firma, darunter Temperatur, Intensität und wie häufig das Gerät verwendet wurde.

  4. Abgegriffene Browserdaten: Wie schütze ich mich?

    Add-on

    Enthüllungen des NDR über den Handel mit detaillierten Surf-Profilen von Millionen Bürgern sorgen in diesen Tagen für Beunruhigung. Die schlechte Nachricht: Einfachen und zugleich umfassenden Schutz gibt es nicht. Eine FAQ.

  1. c't uplink 15.8: Privacy-Checklisten, Rückkehr der Makro-Viren und Bluetooth-Tags

    c't uplink 15.7: Trouble mit USB-C, Internet im Flugzeug und Sci-Fi-Smartphone Xiaomi Mi Mix

    Diese Woche schützen wir in c't uplink unsere Privatsphäre angesichts immer neugierigerer Software, warnen vor einer alten Gefahr in E-Mails und suchen kleine Bluetooth-Helfer.

  2. Windows 10 für Spätentschlossene

    Windows 10 für Spätentschlossene

    Ende Juli endet die Frist zum Gratis-Upgrade auf Windows 10. Wer dem Upgrade-Angebot seit Monaten aus dem Weg geht, nun aber doch umsteigen will, rudert erstmal mit den Armen: Wie macht man den W10exit rückgängig? Und danach? Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

  3. nachgehakt: Windows einfach absichern

    nachgehakt: Windows einfach absichern

    Wenn Security-Experten davon sprechen, Windows zu härten, meinen sie damit die Reduktion von Angriffsflächen des Systems. Dazu muss man kein Fachmann sein. c't erklärt, wie es geht.

  1. Mac: Apple veröffentlicht neuen Safari-Browser und neue Entwicklungsumgebung Xcode 9

    Mac: Apple veröffentlicht neuen Safari-Browser und neue Entwicklungsumgebung Xcode 9

    Safari 11 ist für macOS 10.11 und und 10.12 gedacht und bietet Usability-Verbesserungen. Xcode 9 arbeitet mit iOS 11 und Co. zusammen.

  2. iPhone-SOS-Funktion in iOS 11: Polizei Toronto von Test-Notrufen überschwemmt

    iPhone-SOS-Funktion in iOS 11: Polizei Toronto von Test-Notrufen überschwemmt

    Die kanadische Polizeibehörde hat dazu aufgerufen, die neue Notruffunktion nicht mehr auszuprobieren – dies blockiere die Leitungen. Das iPhone kann nun auf Tastendruck hin einen Notruf absetzen.

  3. Verkaufsstart für iPhone 8 und Apple Watch 3 – ohne lange Schlangen

    Apple-Store

    Der in der Vergangenheit oft turbulente iPhone-Verkaufsstart fiel am Freitag vielerorts ruhig aus, das iPhone X kommt erst im November. Apple hat auch mit der Auslieferung von Apple Watch Series 3 und Apple TV 4K begonnen.

  4. Kopano und Mattermost: Exchange-Alternative mit Slack-Klon

    Exchange-Alternative mit Slack-Klon

    Die Entwickler der freien Groupware und Exchange-Alternative Kopano, die einst als Zarafa bekannt war, bauen ihr Werkzeug zur Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen weiter aus: Jetzt hält mit Mattermost ein modernes Gruppen-Chat-System Einzug.

Anzeige