Logo von heise online

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.684.077 Produkten

Stephan Greitemeier 32

Destiny 2 angespielt: Das Ende ist der Neuanfang

Destiny 2 angespielt: Das Ende ist der Neuanfang

Destiny 2 beeindruckt mit wunderschönen Effekten und fantastischen Landschaften. Diese bieten zwischendurch eine Verschnaufpause von den oft hektischen Koop-Kämpfen.

Destiny 2 beginnt mit einem Knall: Aus dem Nichts taucht die außerirdische Flotte des Despoten Ghaul auf und attackiert die Letzte Stadt. Deren Hüter kämpfen auf verlorenem Posten: Die Stadt fällt, das Licht des Reisenden erlischt, und die Rotlegion erobert die Erde. Die Überlebenden starten ihren Widerstandskampf gegen die Invasoren, um der Welt die Freiheit wiederzugeben.

Anzeige

Die postapokalyptische Stimmung passt erstaunlich gut zum MMO-Shooter. In überwucherten Städten osteuropäischen Flairs finden die ersten Kämpfe nach dem Fall der Letzten Stadt statt. In der Basis treffen Spieler aufeinander, können Ausrüstung eintauschen, interagieren und sich zu Duellen verabreden. Die etwas mürrische Anführerin Suraya schenkt dem Spieler ein kleines Schiff und schickt ihn auf Missionen, die ihn auch zu den Monden Titan und Io und später den Planeten Nessus führen.

Jede Mission bringt reiche Belohnungen ein, mit denen man seinen Charakter aufrüsten kann. Insgesamt 27 Waffen kann jeder Hüter bei sich tragen, von denen jeweils drei aktiv sind. Dazu kommt noch eine Super-Fähigkeit, die sich in Kämpfen auflädt. Aktiviert man sie, wechselt die Perspektive vom Egoshooter zur Dritten Person. Mit Flammenschwert oder Elektrostab verteilt man für einige Sekunden absolute Zerstörung unter den Angreifern, ehe man wieder in die Ego-Perspektive wechselt.

Die Maps sind groß, sehr schön gestaltet und bieten genug Spielraum für kooperative Kämpfe: Auch in Destiny 2 teilt man die Spielwelt mit anderen Spielern. Während man selbst die Ruinen erkundet, trifft man auf potenzielle Mitstreiter, die man in Kämpfen unterstützen kann. Überall sind verschiedene kleine Missionen aktivierbar, die man alleine oder in der Gruppe angehen kann.

Wie im Vorgänger kann man aber auch in Destiny 2 nicht nur mit, sondern auch gegen andere Menschen spielen. Die PvP-Missionen sind leider nur für Besitzer eines Online-Abonnements für PS4 und Xbox One zugänglich. Dieser Zwang ist ein wenig ärgerlich, vor allem da man in den normalen Missionen auch ohne Zusatzzahlung mit anderen Spielern interagieren kann.

Grafik und Effekte sind fantastisch, das Design der Figuren erinnert stark an die Halo-Reihe, die ebenfalls vom Entwickler Bungie stammt. Der Mix aus verschiedenen Alienrassen und der religiöse Unterton wirken wie ein Nachhall der legendären Spieleserie. Zumindest Oberbösewicht Ghaul könnte aber etwas interessanter sein.

Destiny 2 beeindruckt mit Grafik und Spieltiefe. Schon nach wenigen Stunden versinkt man förmlich in frisch freigeschalteten Waffen und Accessoires. Die Story rückt leider etwas in den Hintergrund, dafür machen gerade die kooperativen Kämpfe und die Missionen auf Titan großen Spaß.

Anzeige

Destiny 2 ist für Playstation 4 und Xbox One verfügbar. Die PC-Version erscheint am 24. Oktober 2017. (Stephan Greitemeier) / (dahe)

32 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Destiny 2 angespielt: Schlagt den Roten auf die Pfoten!

    Destiny 2 angespielt: Schlagt den Roten auf die Pfoten!

    Mit "Destiny 2" wollen die Entwickler einen frischen Neustart wagen. Gekämpft wird gegen einen megalomanischen Weltraum-Warlord. Neben einer umfangreichen Story-Kampagne soll es auch Multiplayer-Kämpfe 4 gegen 4 geben, mit fünf verschiedenen Modi.

  2. Playerunknown's Battlegrounds: Xbox-Version kommt, 8 Millionen Verkäufe

    Playerunknown's Battlegrounds: Xbox-Version kommt, 8 Millionen Verkäufe

    Der Multiplayer-Hit Playerunknown's Battlegrounds hat sich mehr als 8 Millionen mal verkauft. Nun haben die Entwickler eine Xbox-One-Version angekündigt.

  3. Metal Gear Survive angespielt: Wie gehts weiter ohne Kojima?

    Metal Gear Surivive angespielt: Wie gehts weiter ohne Kojima?

    Mit einem Spin-off setzt Konami die berühmte Metal-Gear-Reihe fort. Es ist ein Survival-Coop-Shooter, dessen Zombies rote Kristalle im Kopf haben.

  4. E3-Konferenz von Sony: Blockbuster-Show für die PS4

    Sonys Blockbuster-Show für die PS4

    Sony liefert auf der E3 eine kinoreife Vorstellung mit vielen Eigenproduktionen ab. Auf konkrete Termine wollte sich der Hersteller aber nur selten festlegen.

  1. Titanen im Wolkenmeer

    Xenoblade Chronicles 2

  2. Gears of War 4: Schlachtplatte mit Kettensäge

    Gears of War 4 getestet: Schlachtplatte mit Motorsäge

    Im Shooter Gears of War 4 kämpfen sich Muskelheinis mit mannslangen Wummen durch Schwärme von Aliens, Robotern und anderen Plagegeistern. Im Mehrspieler-Modus "The Horde" locken Spezialaufgaben.

  3. PS4 Pro: Die neue Technik im Detail

    PS4 Pro: Die neue Technik im Detail

    Das Pro-Modell soll PS4-Spiele in neuem Glanz erstrahlen lassen. Wir haben uns die ersten Titel angesehen und mit System-Architekt Mark Cerny über die Rendering-Tricks für 4K und VR gesprochen.

  1. Zäune am Himmel: Wie sich Firmen und Behörden gegen Drohnen wehren

    Drohne und Flugzeug

    Drohnen werden immer beliebter. In wenigen Jahren könnten mehr als eine Million unbemannter Flugobjekte durch Deutschlands Luftraum surren. Dies lässt jedoch auch das Gefahrenpotenzial wachsen - und den Markt der Drohnenjäger.

  2. Telekom-Chef hat das Jammern satt

    Timotheus Höttges, CEO der Deutschen Telekom AG (DTAG)

    Weniger Kritik, aber auch weniger Regulierung, ein breiteres Funkspektrum und viel mehr Intelligenz im Netz verlangt Deutsche-Telekom-Chef Timotheus Höttges.

  3. 4K-Beamer: Die Preise purzeln weiter

    Ultra-HD-Beamer Optoma UHD50

    Optoma hat auf der CES den 4K-DLP-Beamer UHD50 für unter 1500 US-Dollar sowie den UHD51 mit eingebautem Mediaplayer und Sprachsteuerung angekündigt, Benq den W1700.

  4. NetzDG: Facebook sperrt Karikaturisten Schwarwel

    NetzDG: Facebook sperrt Karikaturisten Schwarwel

    In seiner Zeichnung nahm Schwarwel die rassistische H&M-Werbung aufs Korn. Facebook und Instagram verstanden jedoch keinen Spaß.

Anzeige