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Leo Becker 46

Cyber-Versicherung: Allianz will Apple- und Cisco-Kunden bessere Konditionen einräumen

Apple

Bild: dpa, Michael Kappeler

Eine Partnerschaft zwischen Apple, Cisco, Allianz und Aon soll Unternehmen dabei helfen, sich besser vor Hackerangriffen zu schützen. Der Versicherungskonzern räumt dafür Sonderkonditionen ein.

Die IT-Konzerne Apple und Cisco haben eine Partnerschaft mit den Versicherern Aon und Allianz geschlossen. Im Verbund wolle man Unternehmen dabei helfen, sich besser gegen Cyber-Risiken abzusichern, wie Apple am Montag mitteilte. Dies beinhalte Technik, Dienste und eine Cyber-Versicherung.

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Das Angebot umfasst eine Sicherheitsprüfung durch Aon sowie eine spezielle Cyber-Versicherung der Allianz, die Sonderkonditionen einräumen soll, wenn in Unternehmen Ciscos Ransomware Defense “und/oder” Apple-Produkte wie iPhone und Mac zum Einsatz kommen.

Die Versicherung verspricht eine breiter gefasste Abdeckung sowie eine Reduzierung oder komplette Streichung des Selbstbehaltes im Schadensfall. Dies sei möglich, weil Cisco- und Apple-Technik den Firmenkunden eine “höheres Maß an Sicherheit” bringen, heißt es in der Mitteilung. Details zu Preisen, Versicherungsbedingungen und Voraussetzungen wurden nicht genannt. Cisco und Aon wollen teilnehmenden Firmen im Fall einer Malware-Attacke außerdem Spezialisten zur Seite stellen.

Apple, Cisco, Allianz, Aon
Das Paket soll Firmen besser absichern – wenn diese auf Produkte und Dienste bestimmter Hersteller setzen.

Apple und Cisco pochen seit längerem darauf, dass die Kosten von Cyber-Versicherungen für die eigenen Kunden niedriger werden sollen. Apple-Chef Tim Cook betonte im vergangenen Sommer, man werde “einiges an Energie” in diese Vorhaben stecken. Schließlich seien die eigenen Produkte sicherer als die der Konkurrenz.

Apple – über Jahrzehnte vorrangig im Endkundengeschäft tätig – hat das Engagement im Enterprise-Segment in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut. Dafür hat das Unternehmen mehrere Partnerschaften geknüpft, neben Cisco auch mit IBM und SAP. Hauptsächlich geht es dabei um die Entwicklung von Apps für den geschäftlichen Einsatz sowie die Verwendung von Apple-Hardware in Großunternehmen.

2015 erklärte der Apple-Chef, man verdiene inzwischen allein 25 Milliarden Dollar pro Jahr mit der Enterprise-Sparte, neuere Zahlen wurden bislang nicht genannt. (lbe)

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