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Björn Bohn 155

CryptoKitties erobern die Ethereum-Blockchain

Kryptowährung: CryptoKitties stürmen Ethereum

Bild: CryptoKitties

Fast 3 Millionen US-Dollar: So viel Geld hat bisher beim virtuellen Sammelspiel CryptoKitties umgerechnet den Besitzer gewechselt. Das Spiel basiert auf der Ethereum-Blockchain und macht fast 12 Prozent von deren Netzwerk-Traffic aus.

Das vor einer Woche gestartete Spiel CryptoKitties erobert das Internet – und sorgt neben Transaktionen im Wert von umgerechnet von fast drei Million US-Dollar auch für eine hohe Auslastung des zu Grunde liegenden Ethereum-Netzwerks. In CryptoKitties können die Spieler, ähnlich wie bei Pokémon, digitale Kätzchen kaufen, sammeln und tauschen. Jede Katze hat unterschiedliche Charakteristiken, die sie an ihre Nachkommen weitergeben können. "Ziel" des Spiels ist es, Kätzchen mit möglichst seltenen Attributen zu ergattern.

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Das Spielprinzip von CryptoKitties mag nicht neu sein, die Art und Weise wie das Spiel abläuft allerdings schon. CryptoKitties läuft als Smart Contract auf der Ethereum-Blockchain. Jedes Kätzchen stellt dabei einen "Token" in der Blockchain dar, genau wie die Kryptowährung Ether. Alle fünfzehn Minuten entsteht eine neue Katze, die für das 1,5-fache des Durchschnittspreises der letzten fünf Katzen angeboten wird. Der Preis fällt allerdings in den nächsten 24 Stunden, bis die Katze einen neuen Besitzer findet. Nach dem selben Prinzip können Benutzer auch ihre Katzen zum Verkauf anbieten, allerdings mit einem Start- und Endpreis. Die Transaktionen im Spiel funktionieren mit der Kryptowährung Ether.

Das Spiel hat bereits jetzt einen erheblichen Einfluss auf die Auslastung im Ethereum-Netzwerk – und auf die Geldbörsen der Spieler. Beim Kauf der sogenannten Genesis-Katze wechselten umgerechnet circa 117.000 US-Dollar den Besitzer. Insgesamt beläuft sich der Umsatz mit den Kätzchen auf fast 3 Millionen US-Dollar. Statistiken der ETH Gas Station zu Folge ist CryptoKitties derzeit für etwas mehr als 11 Prozent der Transaktionen im Ethereum-Netzwerk verantwortlich. Aufgrund des immer höheren Traffics haben die Entwickler von CryptoKitties bereits die Gebühren für die Geburt einer neuen Katze erhöhen müssen.

Auch wenn man die Sinnhaftigkeit des Spiels durchaus anzweifeln darf, steht jedoch außer Frage, dass die niedlichen Tiere auch Blockchain-Neulinge begeistern könnten. In einem ausführlichen FAQ kann man sich weiter über das Spiel informieren und einer Anleitung folgen, um daran teilzunehmen. (bbo)

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