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Martin Fischer 177

Cheater-Schwemme bei Playerunknown's Battlegrounds: 1,5 Millionen Konten gesperrt

Cheater-Schwemme bei Playerunknown's Battlegrounds: 1,5 Millionen Konten gesperrt

Mit Cheat-Tools lassen sich etwa gegnerische Spieler hervorheben -- auch durch Wände hindurch.

Bild: Youtube

Mittlerweile spielen zu Spitzenzeiten mehr als 3 Millionen Spieler PUBG gleichzeitig. Die hohe Anzahl von Cheatern kann den Spaß an mancher Runde jedoch zunichte machen.

Der Multiplayer-Taktikshooter Playerunknown's Battlegrounds hat zum Jahreswechsel die Grenze von drei Millionen gleichzeitigen Spielern geknackt. Dies geht aus den offiziellen Statistiken des Online-Spieledienstes Steam hervor. Mit zunehmender Nutzerzahl stieg allerdings auch die Anzahl der schummelnden Spieler deutlich an: So meldete der Anti-Cheat-Dienst BattlEye, dass man mittlerweile 1,5 Millionen Accounts wegen Cheatings gesperrt habe.

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Seit der Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen im November 2017 hat sich die Anzahl der gesperrten Cheater innerhalb von nur 1,5 Monaten mehr als verdoppelt. Noch in der zweiten Novemberwoche 2017 lag die Zahl der wegen Cheatings blockierten Accounts laut BattlEye bei rund 700.000. An manchen Tagen sperrt BattleEye mehrere zehntausend Accounts. Ein großer Teil der gesperrten Accounts stammt dabei aus China.

Update on the number of PUBG bans: 1,500,000.

— BattlEye (@TheBattlEye) December 28, 2017


Spieler können vermeintliche Cheater über eine integrierte Spielfunktion melden, nachdem sie von einem solchen abgeschossen wurden. Zahlreiche Spieler haben selbst schon Erfahrungen mit Cheatern gemacht, die trotz hoher Entfernung nur Kopfschüsse verteilen (durch Aimbots), Spieler durch Wände orten (Wallhack) oder sich Trefferzonen anzeigen lassen.

Youtube
Wallhack bei Playerunknown's Battlegrounds (Bild: Youtube)

Seit der Veröffentlichung der Early-Access-Version von Playerunknown's Battlegrounds im März 2017 ist die Spielerzahl konstant angestiegen und hat schnell auch Top-Titel wie Counter-Strike und Dota 2 überholt. Innerhalb von zehn Monaten hat sich das Spiel mehr als 26,5 Millionen Mal verkauft und besetzt seit Monaten mit kurzen Unterbrechnungen die Spitze der Steam-Verkaufscharts. Die Vollversion 1.0 erschien am 20. Dezember 2017 – mit dem Release haben die Entwickler auch zahlreiche Änderungen vorgenommen, frische Gegenstände, Waffen und Fahrzeuge ins Spiel eingebaut und die neue Wüstenkarte Miramar integriert. Im Unterschied zur ersten Karte Erangel bietet Miramar außerhalb der Städte aufgrund zahlreicher ausgetrockneter Flächen nicht so viele Rückzugsmöglichkeiten. Für Scharfschützen gut geeignet sind Hochhäuser und geschützte Felsspalten.

(mfi)

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