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Daniel Herbig 207

Bluetooth-Lautsprecher im Test: So flexibel sind die tragbaren Boxen

Bluetooth-Lautsprecher im Test: So flexibel sind die tragbaren Boxen

Tragbare Bluetooth-Lautsprecher liefern – je nach Preisklasse – guten Sound zum Mitnehmen. Viele Modelle haben noch zusätzliche Funktionen und lassen sich etwa als Powerbank benutzen. c't hat 12 aktuelle Boxen getestet.

Sonys SRS-XB30 ist der Prototyp eines modernen Bluetooth-Lautsprechers: Er ist kompakt, gegen Wasserstrahlen geschützt, sorgt bei der Party für eine Lichtshow und kann sogar den erschlafften Handy-Akku aufladen. Wie c't in einem Vergleichstest von 12 tragbaren Bluetooth-Lautsprechern zeigt, liefert die Sony-Box aber nur enttäuschende Sound-Qualität. Wer Wert auf guten Klang legt, ist mit anderen Geräten im Testfeld besser bedient.

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Den perfekten Bluetooth-Lautsprecher gibt es nicht: Größere Modelle wie der Marshall Kilburn oder der Dockin D Fine klingen voluminöser als kleinere Produkte wie der Anker SoundCore 2, sind dafür aber schlechter tragbar und weniger vielseitig. JBLs Flip 4 und der Boom 2 von Ultimate Ears können dank IPX7 sogar unter Wasser getaucht werden und eignen sich damit für die Badewanne, reichen klanglich aber nicht ganz an die teureren Kegel-Lautsprecher SoundLink Revolve und Zipp Mini heran. Im Test erklärt c't, welche Lautsprecher sich in den verschiedenen Einsatzszenarien bewähren.

Beeindruckend ist die Akkulaufzeit der Bluetooth-Lautsprecher. Bei Musikwiedergabe auf Zimmerlautstärke halten fast alle Geräte deutlich länger durch, als es die offiziellen Laufzeitangaben der Hersteller vermuten lassen. Der Bose Soundlink Revolve spielte 40 Stunden am Stück Musik, andere Lautsprecher liegen nur knapp dahinter.

Alle getesteten Lautsprecher – auch die Pill+ von Apple-Tochter Beats – lassen sich auch ganz klassisch über 3,5mm-Klinke mit Musik versorgen. Praktischer ist allerdings die Verbindung über Bluetooth, die im Test überraschend stabil blieb: Im Freien konnten einige Lautsprecher selbst aus hundert Metern Entfernung noch das Handy-Signal empfangen. Wände stellen aber auch für moderne Bluetooth-Lautsprecher eine Herausforderung dar. Alle Boxen konnten im Test ohne Verbindungsabbrüche durch eine Stahlbetonwand hindurch funken, nach der zweiten Wand brach die Musikwiedergabe allerdings bei allen Testgeräten ab.

Von den billigsten Lautsprechern im Kostenbereich um die 50 Euro darf man nicht zu viel erwarten. Sie tönen zwar besser als die Handy-Lautsprecher, eignen sich aber nur bedingt für längeren Musikgenuss. Das vermeintliche China-Schnäppchen Bluedio CS-4 klingt anstrengend und fällt durch mangelhafte Verarbeitungsqualität negativ auf.

Ein hoher Preis ist allerdings auch kein Garant für Audio-Vergnügen. Zwei der teureren Geräte, der Teufel Bamster Pro und die Beats Pill+, sind aufgrund ihrer Klangeigenschaften nicht zu empfehlen. Beide werden schon von Geräten im mittleren Preisniveau übertroffen. Dort finden sich mit dem Dockin D Fine, dem JBL Flip 4 und dem UE Boom 2 gleich mehrere Boxen mit hervorragendem Preis/Leistungsverhältnis.

Mehr zu den Bluetooth-Lautsprechern gibt es in der aktuellen c't 1/2018 (dahe)

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