Logo von Make

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.682.387 Produkten

Daniel Bachfeld 106

Wärmebildkamera für eigene Projekte

Thermocams für eigene Projekte

Das Baukastensystem für Profi-Maker Tinkerforge wurde um ein Board mit einem Sensor von FLIR erweitert. Damit lassen sich Wärmebilder leicht in eigenen Anwendungen integrieren.

Mit dem Thermal Imaging Bricklet des Herstellers Tinkerforge lassen sich Falschfarben-Wärmebilder in einer Auflösung von 80 × 60 Pixeln darstellen. Der Sensor stammt von FLIR, der auch in mobilen Wärmebildkameras verbaut wird. Mit dem Bricklet lässt sich der Sensor mit wenig Aufwand in eigenen Anwendungen und Projekten einsetzen und programmieren. Der Messbereich ist konfigurierbar und liegt laut Tinkerforge zwischen -273 und 6279 Grad Celsius mit einer Auflösung von 0,1 Grad. Alternativ kann man auch zwischen -273 und 381 Grad mit 0,01 Grad Auflösung messen.

Das Bricklet benötigt zum Betrieb noch eine Brick, die als Brücke zwischen PC und Sensor dient.
Das Bricklet benötigt zum Betrieb noch eine Brick, die als Brücke zwischen PC und Sensor dient. Vergrößern

Das Bricklet unterstützt zwei Bild-Modi: High Contrast Image und Temperature Image. Im High Contrast Image Modus streamt das Bricklet die Bilddaten mit 8,6 Hz und einer Auflösung von 8 Bit Auflösung. Die Bilddaten können dann als Grauwerte angezeigt werden. Im Temperature Image Modus liegt die Bildwiederholrate nur bei 4,5 Hz, dafür aber mit 16 Bit Auflösung pro "Pixel". Die kälteste Temperatur wird üblicherweise in schwarz dargestellt. Die heißeste Temperatur in rot oder weiß. Ein Video des Herstellers zeigt das Bricklet in Aktion.

Auch ohne Programmieraufwand kann man mit dem Bricklet erste Bilder anzeigen.
Auch ohne Programmieraufwand kann man mit dem Bricklet erste Bilder anzeigen. Vergrößern

Das 250 Euro teure Bricklet funktioniert allerdings nicht allein. Zum Betrieb ist eine sogenannte Brick (ab 30 Euro) erforderlich, die das Bricklet steuert und die Daten beispielsweise per USB an einen PC weitergibt. Für die Programmierung stehen Module in zahlreichen Sprachen zu Verfügung, darunter Java, C/C++, Python, Delphi und MATLAB. Das System von Tinkerforge ist ein Baukasten für professionelle Maker für schnelles Prototyping. Die Bricks und Bricklets können dabei gestapelt werden. Mittlerweile umfasst das System mehr als 80 Module.

Dank Interpolation sehen die Wärmebilder bei der Termika Foltilo auch mit 8x8 Pixeln ganz ordentlich aus.
Dank Interpolation sehen die Wärmebilder bei der Termika Fotilo auch mit 8 × 8 Pixeln ganz ordentlich aus. Vergrößern

Alternativ zum Bricklet mit dem FLIR-Sensor kann man sich auch die Termika Fotilo (Esperanto für Wärmebildkamera) aus Make 3/17 für knapp 85 Euro nachbauen. Der Grid-EYE-Sensor von Panasonic hat zwar nur 8 × 8 Pixel, für viele Anwendungen reicht das jedoch aus. (dab)

106 Kommentare

Anzeige
  1. Wärmebildkameras für Drohnenflieger

    Wärmebildkameras für Drohnenflieger

    Wer beim Videodreh die Temperatur von Objekten wissen möchte oder in unzugänglicher Umgebung nach Leben sucht, braucht eine Infrarotkamera. Flir stellt Thermalkameras für Drohnen und eine robuste IR-Kamera für Handwerker vor.

  2. Fibaro stellt eine Heizungssteuerung und Gegensprechanlage vor

    Fibaro stellt eine Heizungssteuerung und Gegensprechanlage für Smarthomes vor

    Mit dem Z-Wave-fähigen Heizungsregler können Smarthome-Zentralen die Raumtemperatur steuern.

  3. 30-Watt-Grafikkarte Nvidia GeForce GT 1030: Erste Bilder aufgetaucht

    Supersparsame Pascal-Grafikkarte Nvidia GeForce GT 1030: Erste Bilder aufgetaucht

    Die GeForce GT 1030 materialisiert sich: Ein erstes Bild zeigt ein besonders kompaktes Exemplar der Firma KFA2, die GeForce GT 1030 EXOC White.

  4. Nvidia GeForce GTX 1080 Ti: Vega-Konkurrent mit Titan-X-Leistung für 700 US-Dollar

    Nvidia GeForce GTX 1080 Ti: Titan-X-Leistung zum halben Preis

    Nvidia verkauft die GeForce GTX 1080 Ti für 700 US-Dollar. Sie ist im Vergleich zur Titan X schneller getaktet; hat aber "nur" 11 statt 12 GByte Speicher.

  1. Auf heißer Spur

    Auf heißer Spur

    Mit dem Flir-One-Aufsatz von Flir kann man iOS- und Android-Geräte zu Infrarotaugen machen.

  2. Internet of Things: Sensoren zur Umweltanalyse

    HDC1080-Sensor von TI spricht via I2C mit dem Mikroprozessor, hier einem ESP8266-WLAN-Board

    Internet of Things bedeutet für viele, die Umwelt zu vermessen und automatisiert zu reagieren. Die Sensorenauswahl ist riesig, weshalb wir einige weiter verbreitete Modelle zur Temperatur-, Luftfeuchte- und teils sogar Luftdruck-Messung ausprobiert haben.

  3. Flexibel wie ein Mensch

    Flexibel wie ein Mensch

    Ein Start-up will mit einem neuartigen Hybrid-Sensor autonome Autos voranbringen. Mit einer Kombination aus Kamera, Lidar und Künstlicher Intelligenz soll er stets die wichtigsten Bereiche des Umfelds in den Blick nehmen.

  1. 50er-Roller im Test: Markenroller gegen Billigangebote

    Der ADAC hat sieben Motorroller mit 50 ccm getestet. Dabei traten fünf bekannte Marken gegen zwei besonders günstige Angebote an. Welcher Roller hat am besten abgeschnitten?

  2. PC-Anforderungen von Final Fantasy XV: Über 155 GByte Speicher, 16 GByte RAM, GTX 1080 Ti für 4K

    PC-Anforderungen von Final Fantasy XV: Über 155 GByte Speicher, 16 GByte RAM, GTX 1080 Ti für 4K, Benchmark-Tool am 1. Februar

    Für die PC-Version des Action-Rollenspiels Final Fantasy XV müssen wohl einige Spieler ihre SSDs oder Festplatten von unnötigem Ballast befreien: Das Spiel belegt in der 4K-Fassung über 155 GByte.

Anzeige