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Helga Hansen 31

Termika Fotilo: die portable Wärmebildkamera

Vor einem Camping-Gaskocher hält eine Dritte Hand eine Lochrasterplatine mit Display, auf dem "Termika Fotilo Make" steht. Darunter sind zwei Streifen Wärmebild zu sehen, rechts eine Wärmeskala und unten die Umgebungstemperatur 24,5°C.

Ob Wärmeleck oder Hitzemelder – mit der Termika Fotilo aus der neuen Make lassen sich berührunglos Temperaturen messen. Mit rund 80 Euro ist die arduino-basierte Wärmebildkamera zum Selberbauen auch noch unschlagbar günstig.

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Hat mein Haus ein Wärmeleck? Ist der Kühlschrank noch ganz dicht? Überhitzt ein Teil in einer Selbstbauschaltung? Befindet sich noch eine Person im Raum? Eine Wärmebildkamera kann das herausfinden – wenn die Dinger nur nicht so teuer wären. Die Termika Fotilo, eine winzige Infrarot-Eigenbaukamera für etwas mehr als 80 Euro, ändert das.

Die Termika Fotilo auf Lochrasterplatinenbasis vor einem Teelicht
Mit einer Platinenfläche von 9 × 5 Zentimetern ist die Kamera sehr handlich.

Basisteil ist der Industrie-Sensor MLX90621 von Melexis, der mit einem Arduino Nano, farbigem Grafikdisplay und einigen weiteren Bauteilen zu einer kompakten Kamera kombiniert wird. Die Auflösung von 16 × 4 Pixeln klingt dabei niedrig, mit der passenden Interpolation entstehen allerdings ansehnliche Resultate. Außer dem Wärmebild in vergrößerter und interpolierter Darstellung zeigt die Termika Fotilo auch die aktuelle Umgebungstemperatur an. Dank eines Lithium-Polymer-Akkus ist die kleine Kamera einfach mobil mitzunehmen.

Gelbe Lochrasterplatine von vorn mit einem blauen Arduino Nano, schwarzen Infrarotsensor und blauem LiPo-Lademodul sowie weiteren elektrischen Bauteilen
Die Kamera von vorn

Der Name "Termika Fotilo" bedeutet übrigens Wärmebildkamera auf Esperanto, einer konstruierten Sprache, die Ludwik Lejzer Zamenhof 1887 entwickelte. Eine ähnliche Kamera stellte Max Ritter mit seiner DIY-Thermocam auf der Maker Faire Berlin im vergangenen Jahr vor. Die komplette Anleitung zur Termika Fotilo gibt es im neuen Make-Heft, das ab heute erhältlich ist.

Make 3/17

Mehr zum Thema gibt es in Ausgabe 3/17 der Make.

Im neuen Heft zeigen wir ferner, wie alte Plattenspieler wieder erfolgreich zum Drehen gebracht werden. Orientierungshilfe bieten die beiden GPS-Logger, auf Arduino- oder ARM-Basis. Im dritten Teil der MaXYposi-Reihe erklären wir die Software, mit der unsere Allzweckmaschine erfolgreich die ersten Schritte fahren kann. Alle weiteren Themen gibt es zum Nachschauen im Inhaltsverzeichnis.

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Die Make-Ausgabe 3/17 hat 156 Seiten und kostet 9,90 Euro. Bei Bestellungen bis zum 29. Juni entfallen im heise shop die Versandkosten. Welcher Kiosk in der Nähe die Make führt, können Sie auf mykiosk.com suchen. Bequemer ist es mit einem Abo – dann landet die neue Make-Ausgabe einen Tag vor dem Kioskstart im Briefkasten. Mit den Digital- und Plusabos haben Sie ab dieser Ausgabe auch Zugriff auf eine PDF-Version der Make zum Download. Make gibt es digital als PDF- oder Webversion in unseren Apps (für iOS oder Android), außerdem können Sie Make in heise select lesen. (hch)

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