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Peter König 68

O Watch: Achtjähriger entwickelt Arduino-Smartwatch

O Watch

Links Omkar mit einem Prototyopen der O Watch am Handgelenk, in der Mitte ein 3D-Drucker vom Typ Printrbot Simple (Metall), rechts auf dem Bildschirm: Das 3D-Modell des Gehäuses in SketchUp.

Bild: Screenshot aus dem verlinkten Video

Omkar ist acht Jahre alt, programmiert Mikrocontroller, seit er sechs ist, und startet jetzt eine Kickstarter-Kampagne für seine eigene Smartwatch auf Arduino-Basis, die sich an andere Kinder richtet.

Smartwatches gibt es ja mittlerweile für jeden Geschmack, jeden Bedarf und fast jeden Geldbeutel. Die O Watch, für die jetzt eine Finanzierungskampagne bei Kickstarter läuft, hat allerdings ein Alleinstellungsmerkmal: Sie wurde von einem Kind für Kinder entwickelt, um diese zu ermutigen, ihre eigenen Programme und Spiele – etwa Stein-Schere-Papier oder eine simple Asteroids-Variante – zu entwickeln und untereinander zu tauschen.

Die O Watch gibt es in zwei Versionen: Das Base-Kit enthält ein Arduino-Zero-kompatibles Board von TinyCircuits mit integriertem Farb-OLED-Display, Akku, 3D-gedrucktem Gehäuse und Material für das geflochtene Armband aus Fallschirmleinen (Paracord). Bedient wird die Uhr über vier Tasten am Gehäuse, die mit diesem aus einem Stück gefertigt werden. Das Base Kit gibt es als Belohnung, wenn jemand bei Kickstarter 85 US-Dollar investiert (Early-Bird-Betrag: 69 US-Dollar).

Das Sensor-Kit umfasst zusätzlich ein Sensor-Board mit 3-Achsen-Kompass sowie Sensoren für Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit. Der Kickstarter-Beitrag dafür liegt bei 109 US-Dollar (Early Bird: 99 US-Dollar). Voraussichtlich ab Februar 2016 sollen die ersten Kits weltweit geliefert werden – für den Versand nach Deutschland werden nochmal Zusatzkosten von 20 US-Dollar fällig.

IoT4Kids
Lieferumfang des Sensor-Kits: Gehäuse, Mikrocontroller samt Display, Akku, Material fürs Armband und Sensorplatine. (Bild: IoT4Kids)

Die Kickstarter-Kampagne läuft zwar noch keine 24 Stunden, mehr als die Hälfte seines Finanzierungsziels von 15.000 US-Dollar hat er jetzt aber schon erreicht. Das O-Watch-Projekt besteht aber nicht nur aus Hardware-Kits: Omkar hat außerdem angekündigt, es werde eine kinderfreundliche Webseite online gehen, die mit Tutorials und Videos in die Programmierung einführt (voraussichtlich allerdings nur auf englisch). Außerdem soll es eine Online-Community geben, über die Kinder ihre Programme für die O Watch untereinander austauschen können.

Omkar will seine O Watch auch auf der World Maker Faire in New York am 26. und 27. September zeigen. Details zu seinem Design erläutert er in einem zweiten Video:

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(Peter König) / (pek)

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