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Peter König 42

Neue Raspberry-Pi-Kamera: acht Megapixel, der Preis bleibt gleich Update

Kamera-Modul

Bild: Raspberry Pi Foundation

Im neuen Kameramodul steckt ein Sensor von Sony, und der soll dem Vorgänger nicht nur die höhere Auflösung voraus haben: Die Raspberry Pi Foundation verspricht bessere Bilder, auch bei schwächerem Licht.

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Das Kamera-Modul für den Einplatinenrechner Raspberry Pi kann man bereits seit 2013 kaufen und es arbeitet auch tadellos mit dem aktuellen Raspi 3 zusammen – dennoch hat die Raspberry Pi Foundation jetzt eine neue Version der Kamera für den Mini-Rechner vorgestellt. Der äußere Anlass dafür war offenbar, dass der bisherige Zulieferer die bislang eingebauten OmniVision-OV5647-Sensoren mit fünf Megapixeln seit Ende 2014 nicht mehr herstellt und die Vorräte davon jetzt aufgebraucht sind.

Stattdessen kommt im neuen Kameramodul V2.1 der Sensor IMX219 von Sony zum Einsatz, der es auf acht Megapixel Auflösung bringt und dank der Exmor-R-Technik des Herstellers außerdem bessere Farben und eine höhere Bildqualität liefern soll, auch bei schwacher Beleuchtung. Der Preis soll dennoch derselbe bleiben wie beim Vorgänger: 25 US-Dollar auf dem internationalen Markt. [Update, 26.04.2016, 22:17: Bei Watterott ist das neue Kameramodul inzwischen ebenfalls gelistet, es kostet dort 26,30 Euro.]

Mit diesem Bild wirbt die Foundation für die Weißabgleich-Automatik des neuen Kameramoduls: Links jeweils eine Aufnahme ohne Abgleich, rechts das korrigierte Ergebnis.
Mit diesem Bild wirbt die Foundation für die Weißabgleich-Automatik des neuen Kameramoduls: Links jeweils eine Aufnahme ohne Abgleich, rechts das korrigierte Ergebnis. (Bild: Raspberry Pi Foundation)

Die eigentliche Kamera sitzt auf einer winzigen Platine und wird durch ein breites Bandkabel in den eigens dafür vorgesehenen Port auf dem Raspberry Pi gesteckt. Außer mit dem Pi 3 soll das Modul auch mit dem Vorgänger Raspberry Pi 2 sowie den älteren Modellen A+ und B+ kompatibel sein. Neben der normalen Kamera ist auch eine spezielle Ausführung erhältlich, die für infrarotes Licht empfindlich ist.

Besonders stolz ist man offenbar auf den automatischen Weißabgleich, der passiert, während die rohen Sensordaten die Image Sensor Pipeline (ISP) durchlaufen dabei in Digitalbilder umgewandelt werden, die nicht nur von Farbstichen, sondern auch von Objektivverzerrungen, Rauschen oder fehlerhaften Pixeln bereinigt sein sollen. Schnappschüsse sollen der Kamera mit einer Auflösung von 3280 × 2464 Pixeln gelingen. Videos mit 1080p sollen mit 30 Frames pro Sekunde aufgenommen werden können, bei 720p liegt die maximale Bildrate bei 60 fps.

Lesen Sie den ausführlichen Testbericht bei Make:

(pek)

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