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Helga Hansen 17

Mit PiServer mehrere Pis einfach steuern

Mit PiServer mehrere Pis einfach steuern

Die Raspberry Pi Foundation hat neue Details zu PiServer veröffentlicht. Das Programmm vereinfacht das Aufsetzen und Verwalten mehrerer der Einplatinenrechner. Insbesondere Schulen sollen damit ihren Administrationsaufwand verringern.

Mit der x86-Variante des Raspberry Pi Desktop erschien vor einem Monat auch PiServer. Nun hat die Raspberry Pi Foundation das Programm noch einmal genauer vorgestellt. Mit PiServer ist es möglich, mehrere Raspberry Pis im Netzwerk ohne Speicherkarte zu nutzen. Stattdessen werden alle Accounts und Daten über einen zentralen x86-Server gesteuert, auf dem Debian Stretch läuft.

Die Software soll dabei automatisch die MAC-Adressen aller angeschlossenen Raspis erkennen, die über das Netzwerk booten wollen. Der Raspberry Pi 3 kann dies bereits von Haus aus und muss vor dem Netzwerkeinsatz nur einmal gestartet werden, um die Option zu aktivieren. Bei älteren Modellen muss zusätzlich die Firmware angepasst werden. Außerdem setzt PiServer einen DHCP-Server auf. Dieser kommuniziert nur mit den Einplatinenrechnern, die während der Konfiguration festgelegt werden.

Über den Server können so zum Beispiel Accounts für alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse vergeben werden. Die Kinder können sich dann an jedem Raspberry Pi anmelden und ihre Dateien weiter bearbeiten, die auf dem Server gespeichert wurden. Dafür empfiehlt die Foundation möglichst viel Speicherplatz vorzuhalten. Neben Schulklassen sollen künftig auch Heimserver und Industriesysteme mit PiServer arbeiten können. (hch)

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