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Mini-3D-Drucker für 163 Euro bei HobbyKing

TinyBoy: Mini-3D-Drucker für 163 Euro bei HobbyKing

Bild: HobbyKing

Der Mini Fabrikator tritt an, die untere Preisgrenze für 3D-Drucker nochmals zu drücken. Das kompakte Gerät mit seinem schicken Acrylglasgehäuse soll seinen Platz in Modellbauwerkstätten finden – und in Schulen.

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Beim vor allem unter Modellbauern bekannten Versandhändler HobbyKing.com ist ein kleiner und besonders günstiger 3D-Drucker aufgetaucht: Das Mini Fabrikator genannte Gerät aus farbig getöntem Acrylglas kostet 163 Euro, hat eine Grundfläche von gerade mal 15 Zentimetern im Quadrat und ist 22 Zentimeter hoch. Die maximale Objektgröße soll 8 Zentimeter in alle drei Richtungen betragen. Wie alle günstigen 3D-Drucker arbeitet der Mini Fabrikator nach dem Schmelzschichtverfahren (FDM). Da im Inneren die verbreitete RAMPS-Elektronik steckt, kann für das Gerät Standard-Software benutzt werden – der Hersteller empfiehlt Repetier als Slicer-Anwendung. Darüber hinaus sind wie bei allen RAMPS-Druckern – etwa auch der Witbox von BQ – eigene Firmware-Experimente und das Integrieren von Upgrades, beispielsweise einer heizbaren Bauplattform, in die Firmware problemlos möglich.

Zwar ist der Bauraum des Maschinchens nicht besonders groß, aber für Befestigungs- und Ersatzteile, die der ambitionierte Modellbauer so braucht, reicht das in der Regel aus – was HobbyKing bewogen haben mag, den 3D-Drucker für seine Stammkundschaft ins Programm zu nehmen. Ursprünglich wurde das Gerät aber für Kinder entworfen, genauer: für den Einsatz in der Schule. Hinter dem Mini Fabrikator steckt das Projekt TinyBoy aus Hongkong, das die Vision verfolgt, dass eines Tages auf jeder Schulbank ein eigener 3D-Drucker stehen könnte. Das 3D-Drucker-Design von TinyBoy steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC BY-SA 4.0) bei GitHub zum Download bereit.

Leider hat die Bestellung bei HobbyKing einen Haken: Der Versandhändler betreibt verschiedene Warehouses in unterschiedlichen Weltgegenden; den Mini Fabrikator gibt es aber offenbar nur in Fernost. Zum Preis von 163 Euro kommen deshalb noch Versand und Zoll hinzu – unter 200 Euro bekommt man das 3D-Druckerchen sicher nicht. Zudem kann es unter Umständen ein paar Wochen dauern, bis die Ware den Weg durch den Zoll geschafft hat. (Peter König) / (pek)

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