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Daniel Bachfeld 17

Intel kündigt letztes Maker-Board ab

Intel kündigt letztes Maker-Board ab

Nun wird auch die Produktion des Curie-Chips eingestellt, womit gleichzeitig das Ende des Arduino-kompatiblen Boards Arduino 101 besiegelt ist.

Nach der Abkündigung der Entwicklerboards Edison, Galileo und Joule stellt der Hersteller Intel nun auch die Produktion des Arduino 101 ein. Zumindest vorerst, denn eigentlich wird nur der verbaute Curie-Chip nicht mehr weiterproduziert. Intels Curie-Chip bringt Bluetooth LE und einen 6-Achsen Beschleunigungssensor/Gyroskop mit und enthält zwei 32-Bit-Prozessoren. Der Curie-Chip war unter anderem zum Einsatz in Wearables gedacht, hat aber nie eine nennenswerte Verbreitung gefunden.

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Auf dem Arduino 101 ist er zentrales Element. Mit dem gleichen Formfaktor, den Anschlüssen und den Stiftleisten ist er weitestgegend kompatibel zum Arduino Uno. Mit einer Erweiterung lässt sich der 101 über die Arduino IDE programmieren.

Der Arduino 101 hat die gleichen Stiftleisten wie der Uno und kann kompatible Shields aufnehmen

Die letzten Bestellungen nimmt Intel noch bis zum 17. September entgegen. Intel ist aber nach eigenen Angaben auf der Suche nach neuen Herstellern eines 101-Board, dann aber offenbar mit einem anderen Chip.

Mit der Abkündigung des Arduino 101 hat Intel nun keine Maker-Boards mehr im Portfolio. In dem Segment tat sich Intel in den letzten Jahren ohnehin schwer, seine Boards haben nie die Beliebtheit und Verbreitung wie die nativen Arduino-Boards oder der Raspberry Pi gefunden, was eher nicht an der technischen Ausstattung, sondern eher am schlechten Marketing und dem mangelnden Software-Support lag.

Seit Beginn des Jahres zieht sich Intel auch aus seinem jahrzehntelangen Engagement auf Science Fairs in den USA zurück. Einem Bericht der New York Times zufolge sieht Intels CEO Brian Krzanich einen starken inhaltlichen Wandel der Science Fairs, die nicht mehr mit der Ausrichtung von Intel übereinstimmen. (dab)

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