Logo von Make

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.684.035 Produkten

Kathrin Grannemann 6

Arduino-Digitalthermometer im Art-Deco-Stil

Hintergrundbeleuchtete Temperaturanzeige

Bild: Nick Koumaris

Temperaturanzeige im 20er-Stil bietet dieses Thermometer im Selbstbau auf Arduino-Basis. Die Kosten für alle Bauteile liegen bei etwa 30 Euro, ein wenig technisches Geschick ist allerdings von Vorteil.

Anzeige
Arduino Uno Rev.3 TH
Arduino Uno Rev.3 TH ab € 18,99

Basierend auf dem Design eines Thermometers aus der Art-Deco-Ära hat der griechische Bastler Nick Koumaris eine moderne Variante der Temperaturanzeige gebaut. Mit einer Handvoll Teile, die zum schmalen Preis erhältlich sind, und etwas Geschick könnt ihr euch euer eigenes Modell bauen.

Konkret werden für dieses Projekt ein Arduino Nano, ein analoges Voltmeter mit einem Messbereich von 0 bis 5 Volt, ein Temperatursensor, einige Widerstände, LEDs, ein Breadboard sowie eine Powerbank benötigt. Zusätzliche Kosten entstehen für das Gehäuse. Koumaris hat dies aus speziellem Druckfilament in Holzoptik selbst hergestellt, die Kosten beziffert er auf ungefähr 16 Dollar, wenn man einen 3D-Drucker zu Verfügung hat.

Verschiedene elektronische Bauteile
Diese Bauteile werden für das Projekt benötigt. Vergrößern

Über den digitalen Pin des Arduinos kann die Spannung einfach aus dem Voltmeter ausgegeben werden, möglich macht es die Funktion des Arduino, mittels Pulsweitenmodulation (PWM) einen analogen Wert auszugeben. Als Thermometer nutzt Koumaris das DS18B20, das Temperaturen zwischen -10°C und +85°C messen kann. Der Anschluss erfolgt über ein Kabel.

Um die vom Sensor gemessene Temperatur auf dem Voltmeter korrekt anzeigen zu können, benötigt dieses ein neues Beschriftungsblatt. Die Bewegung der Nadel kann variabel über die Spannung gesteuert werden, wie genau das funktioniert, wird in diesem Instructable ausführlich erklärt.

Holzfilament für den speziellen Look

Ein wichtiger Teil des Projekts ist das Gehäuse. Alle dafür nötigen Daten wurden bereits auf Thingiverse hinterlegt, wie bereits oben erwähnt wurde für den Druck ein spezielles Holzfilament genutzt und nach dem Druck fein abgeschliffen. Alternativ kann natürlich auch jedes beliebige andere Filament genutzt werden. Und wer lieber mit anderen Werkstoffen arbeiten möchte: mit etwas Geschick lässt sich dieses Gehäuse auch aus einfachem Sperrholz fertigen.

Danach folgt der Zusammenbau. Als Stromversorgung reicht eine billige Handy-Powerbank oder ein altes Handyladegerät völlig aus, das Gesamtkonstrukt verbraucht nur rund 4 mA. Als zusätzliches Gimmick werden LEDs mit einem Helligkeitssensor eingebaut, die dann je nach Beleuchtungssituation automatisch eingeschaltet werden. Den Code für dieses Extra sowie die Umrechnung der Temperatur in Spannungswerte gibt es auf der Projektseite.

(kgr)

6 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Sci-Fi zum Selberdrucken: der akustische Traktorstrahl

    Ein Mann hält ein Gerät mit vielen Kabeln, das an eine Taschenlampe erinnert

    Etwas größer als eine Taschenlampe ist der "Traktorstrahl", mit dem Objekte berührungslos bewegt werden können. Das Gerät lässt sich einfach nachbauen, eignet sich aber (noch) nicht zum Festhalten von Raumschiffen.

  2. Lectrify: Schaltkreise in Lego bauen

    Eine rote Platine mit elektronischen Bauteilen daneben

    Vier Platinen sollen Kindern Elektronik-Grundlagen beibringen. Der Clou: Die Schaltkreise können auseinander gebrochen werden und sind lego-kompatibel.

  3. Günstig dank Maker-Technik: Optik-Experiment für Schulen und Unis

    Messinstrument

    50 statt 5000 Euro für eine Versuchsapparatur – Arduino und 3D-Drucker machen es möglich. Die Uni Erlangen-Nürnberg hat eine Anleitung für Experimente mit Mie-Streuung veröffentlicht, die günstig nachzubauen ist.

  4. Ultraino: Arduino-System für Ultraschall-Levitation

    Ein Tropfen schwarzer Flüssigkeit schwebt zwischen zwei Arrays mit Ultraschallwandlern

    Einfach mal der Gravitation zu trotzen und Dinge schweben zu lassen, soll mit Ultraino einfacher werden. Zu dem Open-Source-System gehören ein Arduino-Shield, Software und Arrays mit Ultraschallwandler.

  1. Lauschen mit Sensoren

    wikipedia.org

    Diese Folge soll zum Einstieg in die Welt der Sensorik verhelfen. Sensoren messen bekanntlich Umweltgrößen wie Infrarotsignale, Ultraschallsignale, Temperatur, Druck, und Feuchtigkeit. In den gezeigten Schaltungen finden zwei unterschiedliche Sensoren Verwendung, um die Spannbreite der Sensorik kennenzulernen.

  2. Make-Leseproben

    Die Make-Redaktion veröffentlicht regelmäßig ältere – und einige aktuelle – Artikel aus dem Heft gratis im Volltext online. Viele davon kann man auch im Browser lesen, aber alle bekommt man kostenlos als PDF zum Download.

  3. ATtiny: Winzlinge ganz groß

    OLED Display SSD1306 an Adafruit Trinket 5V

    Arduino Boards gibt es in unterschiedlichen Formfaktoren und Leistungsklassen. Für kompaktere Schaltungen sind mitunter aber auch die kleineren Arduino-Boards mit "Mini", "Micro" oder "Nano" zu schwergewichtig. Wem es auf geringe Ausmaße und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ankommt, sollte einen Blick auf die ATtiny-Familie werfen.

  1. Alexa-Sprachsteuerung kommt auf PCs und Smartphones

    Alexa-Sprachsteuerung kommt auf den PC

    Amazon will seine Sprachsteuerung auf PCs und Smartphones bringen. Eine Erweiterung, die das auf Android-Geräten umsetzt, wird bereits in den nächsten Tagen erwartet.

  2. Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

    Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

    Googles Fuchsia ist ein Betriebssystem mit eigenem Kernel und kommt als Android-Nachfolger in Frage. Erste Bilder zeigen es im Betrieb auf einem Pixelbook.

  3. 60 Jahre Honda Super Cub

    Zweirad

    Was ist das meistgebaute Kraftfahrzeug der Welt? Spontan werden die meisten wahrscheinlich auf den VW Golf oder Toyota Corolla tippen, aber weit gefehlt, es ist ein Motorrad - die unscheinbare Honda Super Cub, deren Siegeszug vor 60 Jahren begann, und die mehr als 100 Million Mal gebaut wurde

  4. Fataler Konstruktionsfehler im besonderen elektronischen Anwaltspostfach

    Fataler Konstruktionsfehler im besonderen anwaltlichen Postfach?

    Markus Drenger und Felix Rohrbach vom Chaos Darmstadt haben ihre Erkenntnisse zum beA am Dienstagabend an der TU Darmstadt erneut präsentiert. Und es sieht ganz danach aus, dass die Client-Software einen irreparablen Konstruktionsfehler hat.

Anzeige