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Kathrin Grannemann 6

Arduino-Digitalthermometer im Art-Deco-Stil

Hintergrundbeleuchtete Temperaturanzeige

Bild: Nick Koumaris

Temperaturanzeige im 20er-Stil bietet dieses Thermometer im Selbstbau auf Arduino-Basis. Die Kosten für alle Bauteile liegen bei etwa 30 Euro, ein wenig technisches Geschick ist allerdings von Vorteil.

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Basierend auf dem Design eines Thermometers aus der Art-Deco-Ära hat der griechische Bastler Nick Koumaris eine moderne Variante der Temperaturanzeige gebaut. Mit einer Handvoll Teile, die zum schmalen Preis erhältlich sind, und etwas Geschick könnt ihr euch euer eigenes Modell bauen.

Konkret werden für dieses Projekt ein Arduino Nano, ein analoges Voltmeter mit einem Messbereich von 0 bis 5 Volt, ein Temperatursensor, einige Widerstände, LEDs, ein Breadboard sowie eine Powerbank benötigt. Zusätzliche Kosten entstehen für das Gehäuse. Koumaris hat dies aus speziellem Druckfilament in Holzoptik selbst hergestellt, die Kosten beziffert er auf ungefähr 16 Dollar, wenn man einen 3D-Drucker zu Verfügung hat.

Verschiedene elektronische Bauteile
Diese Bauteile werden für das Projekt benötigt.

Über den digitalen Pin des Arduinos kann die Spannung einfach aus dem Voltmeter ausgegeben werden, möglich macht es die Funktion des Arduino, mittels Pulsweitenmodulation (PWM) einen analogen Wert auszugeben. Als Thermometer nutzt Koumaris das DS18B20, das Temperaturen zwischen -10°C und +85°C messen kann. Der Anschluss erfolgt über ein Kabel.

Um die vom Sensor gemessene Temperatur auf dem Voltmeter korrekt anzeigen zu können, benötigt dieses ein neues Beschriftungsblatt. Die Bewegung der Nadel kann variabel über die Spannung gesteuert werden, wie genau das funktioniert, wird in diesem Instructable ausführlich erklärt.

Ein wichtiger Teil des Projekts ist das Gehäuse. Alle dafür nötigen Daten wurden bereits auf Thingiverse hinterlegt, wie bereits oben erwähnt wurde für den Druck ein spezielles Holzfilament genutzt und nach dem Druck fein abgeschliffen. Alternativ kann natürlich auch jedes beliebige andere Filament genutzt werden. Und wer lieber mit anderen Werkstoffen arbeiten möchte: mit etwas Geschick lässt sich dieses Gehäuse auch aus einfachem Sperrholz fertigen.

Danach folgt der Zusammenbau. Als Stromversorgung reicht eine billige Handy-Powerbank oder ein altes Handyladegerät völlig aus, das Gesamtkonstrukt verbraucht nur rund 4 mA. Als zusätzliches Gimmick werden LEDs mit einem Helligkeitssensor eingebaut, die dann je nach Beleuchtungssituation automatisch eingeschaltet werden. Den Code für dieses Extra sowie die Umrechnung der Temperatur in Spannungswerte gibt es auf der Projektseite.

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(kgr)

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