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Dirk Herrendoerfer

3D-Drucker und mehr: So war es bei der Mini Maker Faire Sindelfingen

Kinder und Erwachsene stehen um einen Tisch

Letztes Wochende war es erstmals in Sindelfingen bei Stuttgart so weit: Eine Mini Maker Faire lockte mit Mikrocontrollern und 3D-Druckern zum Einstieg ins Basteln mit Elektronik.

Am 11. November öffnete das Jugendforschungszentrum (JVZ) der Gottlieb Daimler Schule seine Pforten zur ersten Sindelfinger Mini Maker Faire. Das JVZ lud ein, sich über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Technologien zu informieren und an den Workshops teilzunehmen. Zahlreiche Vereine, Klubs und Privatpersonen waren dem Aufruf gefolgt und präsentierten sich auf der Minimesse.

Zu den Ausstellern gehörte der Deutsche Amateur Radio Club, an deren Stand sich jeder unter Anleitung einen keinen LED-Würfel bauen konnte. Der Verein Yirabah Gambia präsentierte mit "Licht für Afrika" seine Solarlampen und lud ebenfalls zum Basteln und Löten ein. Vom Miniraketen-Projekt "Raketfued" waren die Macher angereist und zeigten ihre selbst entwickelten Wasserraketen. Lokale Einrichtungen wie das Repair-Cafe Sindelfingen und die Offene Werkstatt Hobbyhimmel erläuterten ihre Angebote, Leistungen und Erfahrungen. Hewlett Packard Enterprise zeigte Surface Touch.

Auch die Make war mit zwei Autoren vertreten: Guido Burger zeigte in der Ausstellung und in Workshops die IoT-Lernplatine "Octopus" und erklärte deren einfache Programmierung, während ich Mini-3D-Drucker und kleine, günstige Fabrikationsmaschinen präsentierte. Das Jugendforschungszentrum selbst richtete die Ausstellung "Technik spielend lernen" aus, in der Jung wie Alt sich an technischem Spielzeug und Bausätzen versuchen konnten.

In den Laboren, Werkstätten und Klassenzimmern gab es parallel weitere Workshops und Vorträge. So hielt die Sparte Geschichte des IBM-Klub Böblingen einen Workshop zur LEGO-EV3-Programmierung, die Robotics-AG des Johannes-Kepler-Gymnasium in Weil der Stadt einen Calliope-mini-Workshop und Prof. Winfried Bantel der Hochschule Aalen einen Vortrag über das Internet der Dinge.

Für die Veranstalter war die Mini Maker Faire in Sindelfingen ein voller Erfolg. Über den Tag hinweg wurden circa 400 Besucher und Workshop-Teilnehmer gezählt. Die Ausstellung und Workshops waren stets gut besucht und die Räumlichkeiten nahe den Grenzen ihrer Kapazität. Bei sehr angenehmer Stimmung war es ein wahres Show-and-Tell, eine echte Maker Faire. (hch)

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