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macOS 10.14 unterstützt HTCs VR-Brille Vive Pro

macOS 10.14 unterstützt HTCs VR-Brille Vive Pro

VR am Mac – künftig auch per Vive Pro möglich.

Für SteamVR können Mac-Nutzer künftig die neue Vive Pro nutzen. macOS Mojave soll Plug-and-Play-Unterstützung für HTCs Spitzen-VR-Brille bringen.

Apple baut die Unterstützung für VR-Brillen in macOS aus: Die für Herbst angesetzt Version 10.4 Mojave soll die Plug-and-Play-Anbindung von HTCs neuem Spitzenmodell HTCs neuem Spitzenmodell Vive Pro ermöglichen, wie der Mac-Hersteller auf der Entwicklerkonferenz WWDC mitteilte. Man habe “sehr eng” mit HTC und Valve zusammengearbeitet, um die VR-Brille für SteamVR in macOS einsetzen zu können, erklärte ein Entwickler aus Apples GPU-Software-Team.

Die knapp 880 Euro teure Vive Pro (ab 827,70 €) ist mit zwei OLED-Displays ausgerüstet, die eine deutlich höhere Auflösung von jeweils 1440 × 1600 Pixel bieten statt der 1080 × 1200 Pixel pro Auge bei HTCs Vive. Die Auflösung der Vive Pro sei somit um fast 80 Prozent höher, die Pixeldichte um 37 Prozent höher, rechnete der Apple-Entwickler vor.

HTC Vive Pro
Künftig können auch Mac-Nutzer HTCs neue Spitzen-VR-Brille einsetzen. (Bild: HTC)

In der ersten Vorabversion von macOS 10.14 scheint der in Aussicht gestellte Support für die Vive Pro noch nicht integriert, wie Entwickler berichten – dies dürfte entsprechend erst im weiteren Verlauf der macOS-Beta folgen.

macOS Mojave soll im Herbst in finaler Fassung veröffentlicht werden. Eine öffentliche Beta, die auch Endnutzer relativ einfach einsetzen können, dürfte Apple noch im laufenden Monat Juni bereitstellen.

Mit Metal 2 hat Apple im vergangenen Jahr erstmals eine spezielle Unterstützung für VR-Anwendungen in macOS High Sierra integriert, bislang können interessierte Entwickler und Nutzer dafür HTCs Vive im Zusammenspiel mit SteamVR einsetzen.

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Ab macOS 10.13.4 unterstützt das System außerdem externe, über Thunderbolt 3 angebundene Grafikkarten, die auch Macs mit integriertem Grafikchip fit für Virtual-Reality-Anwendungen machen sollen. Dafür ist ein Mac mit dieser Schnittstelle erforderlich, die bislang nur im MacBook Pro (ab Herbst 2016) sowie in iMac (ab 2017) und iMac Pro zu finden ist.

(lbe)

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