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macOS 10.13.4: Welche eGPU-Setups funktionieren (sollen)

macOS 10.13.4: Welche eGPU-Setups funktionieren (sollen)

Über die Menüleiste lassen sich externe Grafikkarten sicher "auswerfen".

Bild: Apple

Apple hat Details zu der in High Sierra nun offiziell verfügbaren Unterstützung für externe Grafikkarten genannt – und gibt Empfehlungen zum Kauf.

Das zu Ostern erschienene macOS-Update 10.13.4 bringt wie erwartet eine offizielle Unterstützung für externe Grafikkarten nach dem eGPU-Verfahren für Thunderbolt-3-Macs mit – nachdem Apple die Funktion über längere Zeit einem Betatest in früheren High-Sierra-Versionen unterzogen hatte. In einem bislang nur auf Englisch verfügbaren Hilfsdokument nennt das Unternehmen nun Details und äußert sich zu "empfohlenen" Kombinationen aus externen Gehäusen und Grafikkarten.

Wer Karten auf Basis der Polaris-Architektur – also AMD Radeon RX 570, RX 580 oder Radeon Pro WX 7100 – verwenden möchte, sollte laut Apple eines dieser fünf Gehäuse einsetzen:

Das OWC-Gerät sowie die Sonnet-Varianten mit 550 und 650 Watt bieten 85 Watt Ladeleistung, was sie "ideal für 15-Zoll-MacBook-Pro-Modelle" mache, so Apple. An Grafikkarten empfiehlt Apple "unter anderem" die Sapphire-Pulse-Serie und die AMD-WX-Serie.

Karten mit AMD Radeon RX Vega 56 (AMD-Vega-56-Architektur), bei denen Apple unter anderem die Sapphire Vega 56 und die XFX Vega 56 empfiehlt, arbeiten laut dem Hersteller mit folgenden Gehäusen gut zusammen:

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Auch hier sind die OWC- und Sonnet-Modelle dank 85-Watt-Ladeleistung gut am MacBook Pro mit 15-Zoll-Display geeignet. Bei Karten mit AMD Radeon RX Vega 64, Vega Frontier Edition Air und Radeon Pro WX 9100 (Architektur AMD Vega 64) empfiehlt Apple wiederum die leistungsfähige Sonnet eGFX Breakaway Box 650W. Wer Grafikkarte und Gehäuse nicht einzeln kaufen will, darf laut dem Mac-Hersteller auch zum Sonnet Radeon RX 570 eGFX Breakaway Puck greifen, der ein MacBook Pro ebenfalls laden kann.

Mit der eGPU-Unterstützung können Mac-Nutzer ab macOS 10.13.4 offiziell Metal, OpenGL und OpenCL mit der externen Grafik beschleunigen und auch Virtual-Reality-Headsets am eGPU-Gehäuse nutzen. Ist der Nutzer eingeloggt, ist ein Hotplugging möglich.

Über ein neues Menüleisten-Icon lässt sich die externe Grafik sicher auswerfen. In der Aktivitätsanzeige ist zudem ersichtlich, wie viel Leistung die Karte zieht. Ein MacBook Pro soll sich auch mit geschlossenem Gehäuse nutzen lassen. Beim MacBook Pro mit 13 Zoll gibt Apple den Rat, das eGPU-Gehäuse stets mit dem linken Thunderbolt-3-Port zu verbinden, um den "maximalen Datendurchsatz" zu erreichen. Ein Daisy-Chaining von eGPU-Gehäusen ist nicht ratsam.

Mehr zum Thema eGPU lesen Sie auch in Mac & i Heft 5/2017. (bsc)

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