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iTunes: Erneut Gerüchte über ein Ende von Kauf-Downloads

iTunes: Erneut Gerüchte über ein Ende von Kauf-Downloads

So sah der iTunes Music Store dereinst aus.

Bild: Apple

Apples iTunes Music Store ist seit 15 Jahren online. Zum wiederholten Male gibt es nun Spekulationen, dass dieser demnächst eingestellt werden könnte – zugunsten von Apple Music. Apple verneint.

Apples Hauptfokus im Musikgeschäft ist seit mittlerweile bald drei Jahren der Streamingdienst Apple Music. Nun gibt es erneute Gerüchte, laut denen das bislang parallel vorhandene Kauf-Download-Angebot iTunes Music Store in absehbarer Zeit weichen muss. Das berichten die Fachmedien DJMag und Digital Music News.

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Geplant ist demnach eine "langsame Shutdown-Phase", die Anfang 2019 beginnen soll und Nutzern angeblich "viel Vorlaufzeit" gibt. Dies sollen Quellen innerhalb des Unternehmens mitgeteilt haben, zudem soll es ein entsprechendes internes Statement von Musikmanager Jimmy Iovine geben. Apple selbst gab gegenüber der Website Trusted Reviews allerdings an, dass die Berichte inkorrekt sind. "Es stimmt nicht", erklärte ein Sprecher ohne weitere Angaben.

Dass ein Ende des iTunes Music Store naht, der 2003 eingeführt wurde und somit demnächst seinen 15. Geburtstag feiert, wird in der Branche schon seit längerem kolportiert. Das Download-Geschäft, bei dem man einzelne Tracks zu Preisen um 99 Cent sowie Alben zu Preisen um 10 Euro digital erstehen kann, ist Marktforschern zufolge in einem Schrumpfprozess, da immer mehr Nutzer zu Abo-Diensten greifen. Mit Apple Music können Kunden für 10 Euro im Monat auf 45 Millionen Songs (auch offline) zugreifen, verlieren allerdings die Nutzungsmöglichkeit, sobald sie das Abo beenden. Laut letzten Zahlen konnte Apple hier bislang 40 Millionen Abonnenten gewinnen, etwas mehr als halb so viel wie beim Konkurrenten Spotify.

Apple-Musikmanager Iovine, der sich beim iPhone-Produzenten – trotz vorheriger Dementis – angeblich im Sommer aus dem Tagesgeschäft zurückzieht, soll mitgeteilt haben, das Download-Geschäft werde eingestellt, "wenn die Leute mit dem Kaufen aufhören". (bsc)

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