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Leo Becker 423

iPhones stürzen ab – iOS 11.2 soll helfen

Apple Pay Cash

iOS 11.2 führt "Apple Cash" ein – und räumt "Apple Crash" aus.

Bild: Apple

Ab dem 2. Dezember können iPhones und iPads plötzlich wiederholt abstürzen. Als Gegenmittel hat Apple iOS 11.2 veröffentlicht – offenbar vorzeitig. Das System-Update bringt Neuerungen und wichtige Fehlerkorrekturen.

iPhones und iPads können mit iOS 11 in eine Absturzschleife geraten: Ab Samstag, den 2. Dezember führen offenbar bestimmte lokale Benachrichtigungen von Apps dazu, dass der für den Homescreen verantwortliche Prozess Springboard abstürzt – auch wiederholt – und dadurch einen Neustart des Gerätes respektive des Homescreens auslöst, wie Nutzer berichten. Um das Problem zu beseitigen, hat Apple wohl früher als geplant iOS 11.2 zum Download freigegeben, das Update scheint den Fehler auszuräumen.

In einem Support-Dokument empfiehlt der Hersteller betroffenen Nutzer eine umständliche Prozedur: Sie sollen in den Einstellungen unter “Mitteilungen” erst bei allen Apps die Benachrichtigungen einzeln abschalten (“Mitteilungen erlauben” auf Aus), dann erst das Update auf iOS 11.2 durchführen und anschließend für alle Apps wieder die Benachrichtigungen einzeln aktivieren.

iOS 11.2 bringt Unterstützung für “Apple Cash”: Eine Option, um Geldbeträge per iMessage untereinander auszutauschen. Die Funktion setzt nicht nur Apple Pay voraus, sondern ist vorerst rein auf die USA begrenzt – und wegen der offenbar vorzeitigen Freigabe noch gar nicht allgemein freigeschaltet, dies dürfte vermutlich Anfang der Woche folgen. Das Update erlaubt iPhone X und iPhone 8 ein etwas schnelleres induktives Aufladen an bestimmten Qi-Ladegeräten und soll die Videostabilisierung verbessern.

iPhone X Qi
Auf bestimmte QI-Ladestationen können neue iPhones nun bis zu 7,5 Watt Leistung aufnehmen. (Bild: Apple)

iOS 11.2 räumt außerdem zahlreiche Fehler aus: Der Taschenrechner soll nun wieder schnellen Eingaben hinterherkommen und somit richtige Ergebnisse liefern. Ein Fehler der Nachrichten-App wurde außerdem ausgeräumt, der einen Teil neuer iMessages durch die Tastatur verdeckt. Das Problem doppelter E-Mail-Benachrichtigungen bei Exchange-Konten sei behoben, so Apple. Nutzerberichten zufolge räumt die Aktualisierung auch einen weiteren störenden Fehler der Autokorrektur aus, der zu einer ungewollten Wortveränderung führte.

iOS 11.2 lässt sich auf iPhone und iPad über die integrierte Software-Aktualisierung beziehen. Das Update ist je nach Gerät unterschiedlich groß – auf einem iPhone X beträgt der Download zum Beispiel gut 430 MByte. Alternativ ist es weiterhin möglich, das Update über iTunes zu beziehen. Details zu eventuell mit iOS 11.2 behobenen Sicherheitslücken hat Apple bislang noch nicht genannt.

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(lbe)

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