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Ben Schwan 404

iPhone X: Alles ausverkauft – oder eBay

Face ID iPhone X

Das iPhone X kommt mit Gesichtserkennung.

Bild: Apple

Wer nun noch Apples Top-Smartphone ergattern möchte, muss mindestens fünf Wochen warten – vermutlich länger. Alternativ kann man sich bei Onlineauktionen umsehen, natürlich mit erheblichen Preisaufschlägen.

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Apples iPhone X war heute innerhalb von Minuten nicht mehr zum offiziellen Verkaufsstart zu bekommen – Nutzer, die beispielsweise "erst" um 9:07 Uhr Zugriff auf die Apple-Store-Anwendung oder die Apple-Store-Website erhielten, bekamen bereits eine Wartezeit von mehreren Wochen präsentiert. Offiziell gestartet war die Vorbestellungskampagne um 9 Uhr, allerdings machten Apples Server anfangs schwerwiegende Probleme und ließen Kunden je nach Standort erst um 9:05 Uhr oder später rein.

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Wer nun noch ein iPhone X erwerben will, bekommt es bei Apple direkt mit erheblicher Lieferverzögerung. Statt zum Verkaufsstart am 3. November wird es laut dem Konzern in fünf bis sechs Wochen ausgeliefert – wobei sich dieser Termin durchaus noch nach hinten verschieben könnte. Eine Bestellung zur Abholung im örtlichen Apple-Laden ist nicht möglich, das Gerät kommt per Post.

Die große Nachfrage bei dem geringen Angebot wird von Zwischenverkäufern ausgenutzt. Auf eBay tummeln sich diverse Händler, die ihr – noch gar nicht ausgeliefertes – iPhone X mit einem Aufschlag von 100 Prozent und mehr losschlagen wollen. Preise um 2000 US-Dollar und mehr sind keine Seltenheit. Sie scheinen teilweise sogar gezahlt zu werden.

Offiziell kostet das iPhone X bei Apple ohne Mobilfunkvertrag mindestens 1149 Euro – für die Variante mit 64 GByte. Das Topmodell mit 256 GByte ist für 1319 Euro zu haben. Eine Gerät mit 512 GByte bietet Apple hingegen nicht an. Die Farbauswahl ist zudem zurückhaltend: Apple verkauft das X nur in Silber und in "Spacegrau", einem dunklen Grauton.

Wer sein iPhone X bei seinem Mobilfunkanbieter erworben hat – die Vorbestellung war hier teilweise bereits in der Nacht möglich –, kann sich nicht sicher sein, ob das Gerät auch wirklich zum 3. November ausgeliefert wird. Auch hier dürfte ein "First come, first serve"-Prinzip gelten, wobei unklar ist, wie viele Geräte die Carrier überhaupt von Apple erhalten. Eine Vorbestellung war zudem auch bei großen Elektronikhändlern wie Saturn möglich. Hier hieß es auf der Website, dass es eine Erhältlichkeit zum 3. November gebe. Ob die Geräte auch wirklich an die Kunden gehen, bleibt abzuwarten.

Eine letzte Möglichkeit, an ein iPhone X zum Verkaufsstart zu gelangen, ist der Besuch eines Apple-Ladens am 3. November. Apple hat explizit angegeben, dass man Geräte diesmal zum Kauf vorhalten werde. Das Unternehmen will seine Stores am kommenden Freitag extra um 8 Uhr öffnen. Erste Schlangen dürften sich aber bereits in diesen Tagen bilden, auch hier weiß niemand, wie groß die verfügbaren Stückzahlen sind. (bsc)

404 Kommentare

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