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Ben Schwan 68

iOS 11.3: Apple nennt Details zum Leistungsdrosselschalter beim iPhone

iOS 11.3: Details zu Apples Leistungsdrosselschalter beim iPhone

Verschiedene Akkuzustände. Links ein Gerät, bei dem Apples Leistungsdrossel läuft.

Bild: Apple

In der jüngsten Beta des nächsten iPhone-Betriebssystems ist erstmals die Möglichkeit vorhanden, das Power Management selbst in die Hand zu nehmen. Zudem wird der Batteriezustand endlich angezeigt – meistens.

Die von Apple versprochene Abschaltmöglichkeit für die iPhone-Leistungsdrosselung bei angeschlagenem Akku ist in iOS 11.3 Beta 2, die in dieser Woche an Entwickler ausgegeben wurde, erstmals zum Testen verfügbar. Zudem hat der Konzern ein detailliertes Supportdokument zu ihrer Nutzung publiziert.

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Das neue "Battery Health"-Feature findet sich in den Einstellungen unter "Batterie". Klickt man dort auf den neuen Bereich Batteriegesundheit, der aktuell von Apple noch mit einem Beta-Label versehen ist, lässt sich sowohl die Maximalkapazität des Akkus als auch die sogenannte "Peak Performance Capability", also die Fähigkeit der Batterie, bei Leistungsspitzen genügend Kapazität bereitzustellen, einsehen.

Apple gibt an, dass eine "normale" Batterie im iPhone nach 500 absolvierten Ladezyklen noch 80 Prozent ihrer Kapazität haben sollte. Die "Maximalkapazität" wird von Apple mit einem Prozentwert bezeichnet. Allerdings kann es vorkommen, dass das System den Akkuzustand nicht ermitteln kann. Dann muss man sich zum Apple-Service oder einem autorisierten Servicepartner begeben, der sich die Batterie ansieht.

Wird das iPhone bei Leistungsspitzen nicht gedrosselt, ist dies unter "Peak Performance Capability" nachzulesen – hier steht dann, dass der Akku eine normale "Peak Performance" liefert. Die Leistungsdrossel, von Apple "Performance Management" genannt, greift, wenn sich das iPhone unerwartet bei Leistungsspitzen abgeschaltet hat.

Dann erscheint ein kleines blaues Textfeld, das im Englischen schlicht "Disable..." heißt. Klickt man dieses an, wird die Leistungsdrossel deaktiviert. Sie kann laut Apple auch nicht wieder händisch aktiviert werden, greift aber erst wieder, wenn erneut ein "unerwarteter Shutdown" festgestellt wurde.

Apple zufolge greift das beschriebene "Performance Management" bei iPhone 6, 6 Plus, 6s, 6s Plus, SE, 7 und 7 Plus. Die 2017 erschienenen Modelle iPhone 8, 8 Plus und X arbeiten laut dem Konzern mit einen "fortschrittlicheren Hardware- und Software-Design", das Akku und Leistungsnachfrage genauer vorhersagen könne. Aus diesem Grund seien die Auswirkungen des "Performance Management" hier "weniger spürbar". Was das konkret heißt, gab der Konzern nicht an. iOS 11.3 erscheint vermutlich im März.

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(bsc)
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