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Leo Becker 71

US-Lebensversicherer verkauft Apple Watch für 25 Dollar – bei genügend Training

Apple Watch

Die Apple Watch auf einem Bildschirm während einer Präsentation vom Firmen-Chef Tim Cook.

Bild: dpa, Marcio Jose Sanchez

10 Millionen Versicherte können Apples neue Computer-Uhr nun für 25 Dollar erhalten, wenn sie ihre Fitnessdaten dafür preisgeben. Wer zu wenig trainiert, muss draufzahlen.

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Der US-Versicherungskonzern John Hancock bietet seinen 10 Millionen Kunden nun an, eine Apple Watch zu einem erheblich reduzierten Preis zu erwerben: Versicherte können die neue Series 3 von Apples Computer-Uhr für eine Einrichtungsgebühr von 25 Dollar erwerben – vorausgesetzt sie sammeln anschließend über einen Zeitraum von zwei Jahren ausreichend “Vitality Points” durch regelmäßiges Training, wie der Finanzsender CNBC berichtet. Wer zu wenig Punkte sammelt, sprich zu wenig trainiert, muss nachzahlen. Apple verkauft das neue Modell der Smartwatch ab rund 330 Dollar (370 Euro).

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Um die Uhr für 25 Dollar zu erhalten, müssen Versicherte viel trainieren – zwei Jahren lang.
Um die Uhr für 25 Dollar zu erhalten, müssen Versicherte viel trainieren – zwei Jahren lang. (Bild: Anbieter)

John Hancock zählt zu den größten Anbietern von Lebensversicherungen. Der Versicherungskonzern hatte die Apple Watch zuvor schon einem begrenzten Kreis an Versicherungsnehmern reduziert angeboten: Bei Käufern habe sich eine Aktivitätszunahme um 20 Prozent gezeigt, erklärte der Versicherer gegenüber dem Finanzsender, deshalb habe man sich entschlossen, die Smartwatch nun allen Kunden in den USA anzubieten. Rund die Hälfte der bisherigen Käufer habe ihre monatlichen Ziele kontinuierlich erreicht und somit keine weiteren Zahlungen leisten müssen.

Teilnehmer an der Aktion müssen 500 der “Vitality Points” pro Monat durch Aktivitäten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Wandern sammeln. Käufer müssen ihre mit der Apple Watch erfassten Körperdaten dafür außerdem an den Versicherungskonzern übermitteln. Wie hoch der erforderliche Trainingsaufwand dafür genau ist und welche Werte im Detail erfasst werden, bleibt vorerst unklar. Man werde die Gesundheitsdaten “sehr fürsorglich” handhaben, damit diese nicht in falsche Hände geraten, versprach der Versicherer gegenüber CNBC.

Auch in Deutschland bieten Krankenkassen seit rund zwei Jahren einen Zuschuss zur Apple Watch sowie anderen Fitnesstrackern. Der Versicherte muss dafür unter anderem auch Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitskurse absolvieren. Die von der Uhr ermittelten Fitnessdaten müssen die Versicherten bislang allerdings nicht bereitstellen. Vorausgehenden Berichten zufolge wollen auch große US-Versicherer wie Aetna die Apple Watch kostenlos oder stark bezuschusst an Mitglieder ausgeben.

(lbe)

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