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Smartwatches und Fitnessarmbänder: Apple führt Wearables-Markt wieder an

Apple Watch

Die Apple Watch Series 3 unterstützt erstmals Mobilfunkverbindungen.

Bild: dpa, Marcio Jose Sanchez

Mit der dritten Generation der Apple Watch hat sich Apple Marktforschern zufolge wieder an die Spitze des gesamten Wearables-Marktes gesetzt – trotz der Konkurrenz durch viel billigere Fitnesstracker.

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Apple Watch Series 3 (GPS) Aluminium 42mm grau mit Sportarmband schwarz
Apple Watch Series 3 (GPS) Aluminium 42mm grau mit Sportarmband schwarz ab € 379,98

Apple hat mit seiner Computer-Uhr im vergangenen Quartal nach Berechnungen von Marktforschern die Hersteller günstiger Fitness-Bänder überholt und die Führung im Wearables-Geschäft übernommen. Mit dem Start der dritten Generation der Apple Watch seien 3,9 Millionen Geräte verkauft worden, das beste Quartalsergebnis seit dem Marktstart im Frühjahr 2015, wie die Analysefirma Canalys am Dienstag berichtet.

Apple konnte Nachfrage der LTE-Apple-Watch nicht decken

Die neue – und teurere – Apple Watch Series 3 mit Anbindung zu LTE-Mobilfunknetzen wurde nach Berechnungen der Marktforscher 800.000 Mal gekauft. Dabei habe Apple in wichtigen Märkten die Nachfrage nach Modellen der dritten Generation zum Start im September zunächst nicht ausfüllen können.

Der chinesische Smartphone-Anbieter Xiaomi, der Apple zuletzt vom Wearables-Thron gestoßen hatte setzte laut Canalys 3,6 Millionen seiner sehr günstigen Fitness-Bänder ab. Der Branchenpionier Fitbit kam auf 3,5 Millionen Bänder und Sportuhren.

Eine Apple Watch auf jedes siebte iPhone

Smartwatches erhöhen nach Ansicht der Marktforscher die "Marken-Loyalität".
Smartwatches erhöhen nach Ansicht der Marktforscher die "Marken-Loyalität". Vergrößern
Bild: Canalys

Die Apple Watch übernahm seit der Einführung die Führung im Geschäft mit Smartwatches, obwohl Rivalen wie Samsung schon länger in dem Markt aktiv waren. Im vergangenen Quartal verkaufte der südkoreanische Konzern Schätzungen zufolge 500.000 Stück von seiner Smartwatch Gear S3. Damit habe Samsung eine Smartwatch pro 23 verkaufte Top-Modelle seiner Galaxy-Telefone abgesetzt. Bei Apple hingegen sei es eine Uhr für jedes siebte iPhone 7/8 gewesen – mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 419 Dollar.

Apple hat bislang keine konkreten Zahlen zu den Apple-Watch-Verkäufen genannt. Das Wachstum bei den Verkaufszahlen der Uhr habe im vergangenen Quartal zum dritten Mal in Folge bei 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gelegen, erklärte Apple-Chef Tim Cook Anfang November. (Mit Material der dpa) / (lbe)

10 Kommentare

Themen:

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  1. Marktforscher: Jede zweite Smartwatch kommt von Apple

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    Smartwatches konnten laut Marktforschern kräftiges Wachstum verzeichnen, die Hälfte des Marktes für Computer-Uhren entfällt auf die Apple Watch. Der Absatz simpler Fitness-Tracker sei zum ersten Mal rückläufig.

  2. Zulieferer erwarten Boom bei der Apple Watch

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    Die Computeruhr aus Cupertino gilt Analysten als meistverkaufte Smartwatch auf dem Markt. Dank LTE-Chip sollen die Absätze im kommenden Jahr nochmals deutlich anziehen.

  3. Marktforscher: Apple Watch überholt Fitbit

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    Anfang 2017 lagen die Verkäufe der Apple Watch Marktforschern zufolge erstmals über allen Fitbit-Geräten. Der bisherige Marktführer rutschte auf den dritten Platz ab, Apple gilt nun als größter Wearables-Hersteller.

  4. Xiaomi stürzt Apple vom Wearables-Thron

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    Mit günstigen Fitnessarmbändern ist der chinesische Hersteller zum größten Wearables-Anbieter aufgestiegen, Apple fiel auf den dritten Platz zurück. Beide Hersteller dürften den einstigen Marktführer Fitbit erheblich unter Druck setzen.

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    Bewegung, Ernährung, Vitalwerte – das wird am häufigsten durch Gesundheits-Apps erfasst, wie die Infografik von Technology Review und Statista zeigt. Dennoch haben über 50 Prozent der Befragten noch nie ihre Fitness per App oder Fitnesstracker überwacht.

  2. Apples 2016 – ein Jahr voller Tumulte

    Apple-Logo

    Es war ein schwieriges Jahr für den iPhone-Hersteller: Neben dem ersten Umsatzrückgang seit mehr als einer Dekade musste der Konzern mit Software-Problemen und heftiger Kritik an Produktentscheidungen kämpfen – zuletzt beim neuen MacBook Pro. Das zurückliegende Jahr verrät auch manches über Apples Zukunftspläne.

  3. Immer noch ziemlich häßlich

    Wearables eröffnen der Modebranche neue Möglichkeiten. Aber es gibt noch viel Skepsis, von der Batterielaufzeit bis hin zum Aussehen der neuen technischen "Haut Couture".

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