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Leo Becker 171

Microsoft-Manager: Surface klares Vorbild für Apples iPad Pro

Surface Pro

Das neue Surface Pro» von Microsoft legt im Markt der wandlungsfähigen Tablets nach.

Bild: dpa, Microsoft

Das iPad Pro ist für Microsofts Surface-Chef ein “klares Beispiel” dafür, dass Apple Microsofts neuer Produktkategorie gefolgt ist – und nicht andersherum.

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Microsoft sieht die Surface-Produktreihe als Vorreiter: Das iPad Pro ist ein “klares Beispiel” dafür, dass Apple dieser Idee gefolgt sei, erklärte Ryan Gavin, Microsofts General Manager für Surface, in einem Interview mit Business Insider. “Hätten wir uns an Apple orientiert, hätten wir Produkte wie das Surface Pro oder Surface Book gar nicht gemacht”, betonte Gavin.

Das Tablet als Laptop-Ersatz

Bei der Einführung von Surface – ein Tablet mit ansteckbarer Tastatur und Stift – sei noch “jeder skeptisch gewesen”, auch Apple. “Doch dann sind sie uns gefolgt und das iPad Pro ist ein klares Beispiel dafür”, erklärte Gavin in dem Interview. Auch in Hinblick auf das Hardware-Design habe man sich nicht speziell an Apple orientiert, so der Microsoft-Manager.

Mit Surface Pro, Surface Book verkauft Microsoft verschiedene Varianten von Kreuzungen aus Tablet und Laptop mit Stift-Unterstützung. Mit dem Surface Laptop ist jüngst ein klassisches kompaktes Notebook (mit Touchscreen) zu der Produktreihe hinzugekommen, “weil unsere Kunden dies gewollt haben”, so Gavin.


Mit dem iPad Pro bietet Apple seit Ende 2015 wieder ein Tablet an, für das es eine Tastaturhülle gibt. Schon für das erste iPad verkaufte Apple 2010 vorübergehend ein Keyboard, überließ den Markt anschließend aber Drittherstellern. Neben dem hauseigenen Smart Keyboard unterstützt das iPad Pro zudem – ähnlich wie Surface – Eingaben per Stift.

Microsoft will Mac-Nutzern das Surface schmackhaft machen

Microsoft versucht seit längerem Mac-Nutzer für die Surface-Produkte zu gewinnen: Nach der Einführung des neuen MacBook Pro im vergangenen Herbst erklärte der Software-Konzern, dass mehr Mac-Nutzer denn je auf ein Surface umsteigen würden – Grund dafür sei auch eine “gerade unter Pro-Nutzern herrschende Enttäuschung über das MacBook Pro”.

Im Unterschied zu Microsoft beharrt Apple bislang aber weiter auf einer strikter Trennung von Touchscreen- und Mauszeiger-basierten Betriebssystemen. Mit iOS 11 erhält das iPad eine Reihe von bislang fehlenden Funktionen, darunter einen Dateimanager, um die Handhabung von Dokumenten zu vereinfachen sowie Drag&Drop-Unterstützung und ein erweitertes Multitasking.

(lbe)

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