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Memoji: Apples menschliche Animojis sind geschlechtsneutral

Memoji: Apples menschliche Animojis sind geschlechtsneutral

Apple-Boss Tim Cook als Memoji.

Bild: Screenshot Apple-Keynote

Die Figuren, die iOS 12 auf das iPhone X holt, unterscheiden beim Setup nicht zwischen Mann und Frau – auch wenn sie sich optisch entsprechend anpassen lassen.

Wie Entwickler berichten, die Apples Memoji-Funktion in der Betaversion von iOS 12 bereits ausprobieren konnten, setzt der Hersteller bei seinen neuen 3D-Figuren offenbar auf einen Gender-Mainstreaming-Ansatz. Mit den Memojis ist es erstmals möglich, die mittels Face-ID-Gesichtserkennung auf dem iPhone X animierten Animoji-Figuren beliebig anzupassen, um einen eigenen Charakter zu schaffen. Zuvor waren die Animojis stets von Apple vorgegeben und standen etwa in Form verschiedener Tiere, einem Roboter oder einem Alien zur Verfügung.

Bei der Erstellung eines Memojis unterscheidet Apple im Rahmen des Setup-Prozesses nicht zwischen Mann und Frau. Stattdessen wird dem Nutzer einfach ein Gesicht präsentiert, das er dann nach Belieben anpassen kann, um ihm – falls gewünscht – zur eigenen Person passende Züge zu vermitteln – inklusive Augen, Nase, Lippen, Ohren, Frisur, Haartracht, Brille oder Hautfarbe. An Kopfschmuck stehen auch ein Hidschab und eine Kippa zur Verfügung. Insgesamt sind viele Tausend unterschiedliche Kombinationen bei der Erstellung des Memoji denkbar.

Apples fluider Ansatz unterscheidet sich von dem des Konkurrenten Samsung. Der hatte mit dem Galaxy S9 und dem Galaxy S9+ die sogenannte AR-Emoji-Funktion eingeführt, die ebenfalls die Erstellung einer animierten Figur erlaubt. Hier muss man sich während des Setup-Prozesses sofort entscheiden, ob man sich als Frau oder Mann identifiziert. "Erstellen Sie eine animierte Version von sich und bearbeiten Sie diese nach Ihren Vorstellungen. Der Avatar kann dann sogar Ihre Bewegungen und Gesichtsausdrücke nachahmen", bewerben die Südkoreaner die Funktion.

Auch Apples Memoji folgt wie schon die Animojis den Gesichtsausdrücken des Users. Mit iOS 12 soll diese Erfassung noch natürlich sein. Zudem können Nutzer Animojis und Memojis künftig für FaceTime-Videotelefonate verwenden und sich so ihr Memoji beispielsweise als Kopf aufsetzen. Wie das aussieht, zeigte Apple-Konzernchef Tim Cook gleich selbst (siehe Foto). (bsc)

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