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Leo Becker 26

Marktforscher: Mac-Verkäufe weiter rückläufig

MacBooks

Bild: Apple

Zwei Schätzungen zufolge schrumpften Apples Mac-Verkäufe schneller als der Gesamt-PC-Markt. Updates für viele Modellreihen stehen weiter aus.

Im dritten Quartal 2018 musste Apple laut Marktforschern erneut stark rückläufige Mac-Verkaufszahlen verzeichnen: Der Absatz von Mac-Hardware ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 11 Prozent auf 4,76 Millionen Stück zurück, wie aus einer vorläufigen Schätzung des Marktforschungsunternehmens IDC hervorgeht. Den Zahlen von Gartner zufolge sanken die Mac-Verkäufe auf 4,93 Millionen Stück, ein Minus von 8,5 Prozent.

Noch keine Mac-Verkaufszahlen von Apple

Beiden Analysen zufolge hat sich Apples Mac-Sparte im zurückliegenden Quartal damit deutlich schlechter geschlagen als der Gesamtmarkt für PCs, der sich im Vergleich mit dem Vorjahresquartal angeblich weitestgehend stabil zeigte. Apple sei die einzige Firma unter den Top-5-PC-Herstellern, die sich schwächer als der Markt entwickelt habe, merkt IDC an. Apple hat bislang noch keine eigenen Daten zu Mac-Verkäufen und dem Geschäftsergebnis des zurückliegenden Quartals vorgelegt, dies dürfte demnächst folgen.

Sollten die Schätzungen der Marktforscher zutreffen, bleibt der Absatz zwar rückläufig, aber Apple muss keinen neuen Tiefstand verzeichnen – wie zuvor im zweiten Quartal 2018. Die Einführung der neuen MacBook-Pro-Modelle dürfte den Absatz stabilisiert haben. Allerdings fehlen Apple weiterhin frische Einstiegsmodelle, nur die teureren Profi-MacBooks wurden aktualisiert.

Erwartetes Apple-Event könnte neue Macs bringen

Gerüchten zufolge plant der Hersteller in den nächsten Wochen ein weiteres Special-Event, auf dem – neben neuen iPad-Pro-Modellen – auch ein neues Einsteiger-MacBook und sogar ein neuer Mac mini präsentiert werden könnte. Der Desktop-Mac solle sich allerdings verstärkt an Pro-Nutzer richten, hieß es zuletzt, dies könnte auch einen weiteren Anstieg des Preises mit sich bringen. Ob Apple auch das MacBook Air neu auflegt, bleibt weiterhin offen, im Handel bewegt sich der Preis runter auf die 800-Euro-Marke. Auch die iMac-Reihe hat der Hersteller im laufenden Jahr noch nicht aktualisiert. Zudem steht ein Update des Mac Pro aus, das allerdings erst für 2019 angesetzt ist.

(lbe)

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