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Leo Becker 380

HomePod zerlegt: "Gebaut wie ein Panzer" – und kaum zu reparieren

HomePod

Ein erster Blick in das Innere des HomePods enthüllt auch 16 GByte an Flash-Speicher. Ein beschädigungsloses Öffnen des Lautsprechers scheint praktisch unmöglich, selbst beim Stromkabel rät Apple vor dem Austausch durch den Nutzer ab.

Um Vibration und Störgeräusche durch klappernde Komponenten zu vermeiden, ist der HomePod “gebaut wie ein Panzer” und nur extrem schlecht zu öffnen, wie der Reparaturdienstleister iFixit nach Zerlegung eines Exemplars berichtet. Trotz einer großen Menge an Schrauben seien letztlich “viel Hitze und Schneidewerkzeug” nötig gewesen, um die Komponenten des HomePods freizulegen.

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Im Innern stieß iFixit auf einen versteckten 14-Pin-Anschluss, der möglicherweise für Testläufe bei der Produktion genutzt wird. Da der Anschluss unter einer fest verklebten Abdeckung auf der Unterseite angebracht ist, sei er wohl nicht für anschließende Diagnosezwecke gedacht. Neben Apples A8-Chip mit “wahrscheinlich” 1 GByte an Arbeitsspeicher, stieß iFixit auch auf Speicherplatz in Gestalt eines 16 GByte großen Flash-Moduls. Apple erwähnt den Speicherplatz in den Spezifikationen des HomePods nicht, der Lautsprecher ist rein auf Streaming ausgelegt.

Unter der Touch-Oberfläche der Oberseite ist eine Reihe an LED mit einem Diffusor angebracht, die etwa bei der Aktivierung von Siri aufleuchten. Auch das Plus- und Minus zur Lautstärkeregelung wird der Zerlegung zufolge durch diese LEDs beleuchtet.

Die sieben integrierten Hochtöner werden durch goldene Schraubverbindungen mit Strom versorgt, erklärt iFixit, dies minimiere internes Kabelwirrwarr in dem dicht mit Komponenten vollgepackten Gehäuse. Er habe keinen Weg gefunden, den HomePod zerstörungsfrei zu öffnen, merkt der Reparaturdienstleister an – durch die stabile Konstruktion dürfte aber “Haltbarkeit kein Problem sein”.

Wie zuvor bereits bekannt wurde, veranschlagt Apple als Service-Gebühr außerhalb von Garantiefällen einen Preis, der bei knapp 80 Prozent des Neupreises liegt – dabei dürfte der Hersteller den defekten Lautsprecher einfach gegen ein aufbereitetes Modell austauschen. Das fest integriert wirkende Stromkabel lässt sich mit etwas Kraftaufwand herausziehen, bemerkten Nutzer inzwischen – davon rät der Hersteller aber in internen Support-Dokumenten ab, wie Macrumors berichtet. Für knapp 30 Dollar können Nutzer ein beschädigtes Stromkabel durch Apple tauschen lassen.

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(lbe)

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