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Ben Schwan 17

Googles Bilderschrumpfer Guetzli auf dem Mac ausprobierbar

Googles Bilderschrumpfer Guetzli auf dem Mac ausprobierbar

ImageOptim hilft beim Optimieren von Bildern auf dem Mac.

Bild: Entwickler

Das macOS-Komprimierwerkzeug ImageOptim beherrscht den neuen Algorithmus, mit dem sich JPEGs deutlich verkleinern lassen – allerdings muss man wissen, auf was man sich einlässt.

Seit Mitte März bietet Google einen neuen quelloffenen Bildkompressionsalgorithmus namens Guetzli an, der verspricht, JPEG-Aufnahmen um bis zu 35 Prozent zu schrumpfen, ohne dass dies negative Auswirkungen haben soll – im Gegenteil, sogar die Zahl der sichtbaren Artefakte geht angeblich zurück. Wer die Technik auf dem Mac ausprobieren wollte, musste bislang zur Kommandozeile greifen und den Code von Hand kompilieren. Nun haben die Macher des kostenlosen und quelloffenen macOS-Bilderschrumpfers ImageOptim Guetzli integriert, was die Verwendung wesentlich einfacher macht.

Betabuild kommt mit Google-Keks

Der neue Algorithmus steckt in der aktuellen Beta-Build-Version 1.7.1a5, die sich hier direkt herunterladen lässt – in der Finalversion von ImageOptim 1.7.1, die in den kommenden Wochen beziehungsweise spätestens Monaten zu erwarten ist, dürfte es Guetzli ebenfalls schaffen.

Wer die beeindruckende Komprimierung ausprobieren will, muss sich allerdings auf einige Unbequemlichkeiten einstellen. So ist Guetzli, was auf Schweizerdeutsch soviel heißt wie Plätzchen oder Keks, momentan noch reichlich langsam. Entsprechend warnt ImageOptim, dass Guetzlih "very slow" ist. Pro Bild kann die Kompression schlappe 30 Minuten dauern, laut Google werden pro Megapixel zudem 300 MByte RAM-Speicher in Beschlag genommen.

Bevorzugtes Ergebnis, wenn man die Zeit hat

Praktischerweise ist Guetzli regulär zum JPEG-Standard kompatibel – nur der Encoder selbst ist deutlich effizienter als libjpeg und Co., die damit produzierten Bilder kann jede App anzeigen. In einer Untersuchung in der Praxis soll Guetzli bei Nutzern gut angekommen sein: Laut Google bevorzugten 75 Prozent der Testpersonen die damit produzierten Aufnahmen im Vergleich zu libjpeg.

Nun muss Guetzli nur noch (deutlich) flotter werden. Bislang eignet sich die Software eher für den Serverbetrieb – etwa, um Bilder einer Website im Hintergrund für den Mobilbetrieb zu optimieren, wo bekanntlich jedes Kilobyte zählt.

Einen Kurztest von ImageOptim – noch ohne Guetzli – lesen Sie in Mac & i Heft 2/2016. (bsc)

17 Kommentare

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